Herren II: Niederlagen gegen Ockstadt und Echzell

Herren II: Niederlagen gegen Ockstadt und Echzell

16. Nov 2018 | Cordula Munzert |

 

Nachdem mit einer tollen Mannschaftsleistung bei den heimstarken Dortelweilern zwei Punkte geholt werden konnten, folgte eine ebenso gute Leistung in Ockstadt. Doch behielt der Tabellenführer knapp die Oberhand, und wir kamen über eine sehr achtbare, doch knappstmögliche Niederlage nicht hinaus. Alle Rodheimer spielten hervorragend, doch mit je zwei Siegen in den Einzeln ragten Markus in der Mitte und Christopher hinten heraus.

So konnten wir mit gestärkter Brust in das Heimspiel gegen Echzell, den Tabellenvorletzten, gehen. Im Vorfeld der Begegnung war klar, dass die Gäste in der Tabelle eigentlich besser stehen müssten, doch spielten sie selten komplett, was sicherlich den ein oder anderen wichtigen Punkt gekostet haben dürfte. Nach Rodheim reisten sie jedoch in Bestbesetzung. Wir versuchten mit Matthias, Florian, Markus, Christine, Udo und Christopher dagegenzuhalten. Dies gelang am Anfang sehr gut, denn die Strategie, D3 mit Christine und Christopher recht stark zu stellen und D2 mit Markus und Udo quasi zu „opfern“, ging auf. Die 2:1-Führung nach den Eröffnungsdoppeln war Erfolgen von Markus und Udo im D2 und eben D3 zu verdanken. Weitere Zähler brachten Siege von Florian, der in einem ganz starken Match gegen die Nummer 1 der Echzeller den fünften Satz extrem knapp mit 12:10 gewann. Markus spielte sehr solide und kam zu einem tollen Vier-Satz-Erfolg zum 4:2 für uns. Doch dann ging der gestärkten Brust irgendwie die Luft aus, denn in der Folge verlor bis auf Christine, die sich gegen die Nummer 4 hellwach zeigte und sicher in drei Sätzen gewann, jeder sein weiteres Match. Markus war noch am nächsten an einem weiteren Sieg. Er spielte in seinem zweiten Einzel im Grunde sehr ansehnlich und hielt sich diszipliniert an wichtige taktische Vorgaben. So schnupperte er an Satzerfolgen gegen die Nummer 3 der Gegner, der sonst eigentlich stets vorne spielte. Eigene Schussligkeit (je ein Fehlaufschlag in Satz 1 und zum Ende in Satz 2) und unverschämtes Glück des Kontrahenten in Satz 3 (fünf „Füchse“) verhinderten Satzgewinne und führten zum 6:11, 10:12 und 10:12.

So kommen wir schleichend unter Druck, die beiden noch ausstehenden Vorrundenspiele in Dorheim und zuhause gegen Bauernheim gewinnen zu müssen, wenn wir nicht direkte Bekanntschaft mit dem Tabellenkeller machen wollen.

 

Autor: Markus Munzert