Herren II: „Monsterspiel“ gegen Butzbach endet mit knapper Niederlage

Herren II: „Monsterspiel“ gegen Butzbach endet mit knapper Niederlage

25. Jan 2019 | Cordula Munzert |

 

Im Vorfeld der ersten Rückrundenbegegnung hatten wir uns auf die Fahnen geschrieben, dass wir in einer Spielzeit nicht dreimal gegen den gleichen Kontrahenten verlieren wollen. In der Vorrunde hatten wir in Butzbach wenig zu bestellen, und im Pokal sind wir nur aufgrund einer Niederlage in einem Entscheidungssatz ausgeschieden; wir waren also ganz nah dran. Auf Grund dieser Ergebnisse war uns klar, dass es eines Kraftaktes bedurfte, wenn wir die Oberhand gewinnen wollten. Die notwendige klasse Leistung konnte die Mannschaft zwar abrufen, doch reichte es erneut denkbar knapp nicht. Johanna half uns in der Mitte an Position 4, ihr einen großen Dank für das Mitspielen, zu dem sie sich äußerst kurzfristig bereiterklärt hatte. Außer ihr baten noch Matthias, Florian, Markus, Christopher und Sebastian zu Tisch.

Aus den Doppeln konnten wir eine kleine Führung ziehen, denn sowohl D1 (Matthias und Florian) als auch D3 (Seppel und Christopher) gewannen in fünf Umläufen. Über die gleiche Distanz ging das Duell für D2 (Johanna und Markus), doch anders aus. Bei der Premiere der beiden in dieser Konstellation reichte die gute Leistung nicht gegen ein bombiges Spitzenduo der Gäste (siehe auch unten). In den folgenden Einzeln gewann Matthias mit einem sehr guten Auftritt schnell in drei Sätzen, alle anderen mussten Federn lassen, unterlagen mehrheitlich in fünf Sätzen, und die Butzbacher waren wie von Geisterhand mit 6 zu 3 in Front, als die zweite Einzelrunde eingeläutet wurde. Matthias zeigte sich wieder von seiner besten Seite, der Gewinnerseite. Florian knüpfte an seine gute Leistung aus dem ersten Einzel an, mit dem Unterschied, dass er als Sieger vom Tisch ging. Johanna siegte nach tollem Kampf in fünf Sätzen, Markus unterlag trotz ansehnlicher Leistung auch in seinem zweiten Einzel in fünf Sätzen denkbar knapp (9:11, 11:9, 9:11, 11:9 und 11:13). Damit robbten wir uns etwas heran, denn auch Sebastian siegte. Die Niederlagen von Christopher – natürlich in fünf Sätzen – und des Schlussdoppels, vier Sätze, führten dann aber doch zum mehr als glücklichen Sieg der Gäste mit 9:7. Glücklich bis mäßig verdient sind sicherlich die richtigen Vokabeln, denn wir haben mit 35 Sätzen einen Satz mehr gewonnen und von den neun erreichten Zählern der Butzbacher waren sechs Siege in fünf Sätzen bei sehr engen Verläufen an den jeweiligen Spielenden, die oftmals durch „Füchse“ die entscheidende negative Wendung erfuhren. Diese Einschätzung ist keinesfalls ein unsportliches Nachtreten schlechter Verlierer, sondern vielmehr Pflicht eines eine korrekte Berichterstattung verfolgenden und sich der Wahrheit verpflichtet fühlenden Schreiberlings. Die sportliche Leistung unserer Gäste erkennen wir ohne Abstriche neidlos an. In der „dritten Halbzeit“ konnte über die Kuriositäten des Spielverlaufs auch schon wieder geschmunzelt werden, auch wenn wir mit leeren Händen dastehen.

 

Autor: Markus Munzert