Herren II: deftige 1:9-Niederlage gegen Dortelweil

Herren II: deftige 1:9-Niederlage gegen Dortelweil

15. Mrz 2019 | Cordula Munzert |

 

Obwohl wir in der Hinrunde noch knapp bei den Dortelweilern gewonnen hatten, war uns klar, dass es bei deren Gastspiel in Rodheim erneut ein langer Weg werden würde. Während parallel die Eintracht einen denkwürdigen 1:0-Sieg bei Inter Mailand im Achtelfinalrückspiel der Europa-League erreichte und den Einzug ins Viertelfinale feierte, gingen für die Herren II der SGR Matthias, Florian, Markus, Udo, Christopher sowie Sebastian ins Rennen. Schaut man sich das Ergebnis an, könnte man meinen, es sei um eine andere Sportart gegangen – Eishockey zum Beispiel. Aber nein, es ging schon um Tischtennis, doch wir kamen trotzdem über einen einzigen Spielgewinn in einem Einzel nicht hinaus. Waren wir nun nicht nur bei einer anderen Sportart, sondern sogar in einem anderen, gar falschen Film?

So konnte man sich schon fühlen, wenn alle drei Eröffnungsdoppel im fünften Satz (zwei davon auch noch mit nur zwei Punkten Differenz) verloren gehen. Doppel 1 hatten wir mit Matthias/Florian wie gewohnt gestellt. Da Arndt Markus nun nicht mehr zur Seite steht, ist dadurch eine größere Variabilität möglich geworden, die aber zugleich auch insofern eine gewisse Bürde darstellt, als keine eingespielten Doppelkombinationen mehr verfügbar sind. So geht das Diskutieren und Rumprobieren je nach Mannschaftsaufstellung immer wieder von vorne los: Wir hatten uns letztlich für die erfolgreiche Variante aus der Vorrunde entschieden und Udo und Christopher als Doppel 3 aufgeboten, da die beiden im Hinspiel erfolgreich waren. Es hat jedoch nichts genutzt. In den Einzeln ging es gerade so weiter, bis Markus im Spiel gegen die Nummer 4 mit einer sehr guten Leistung ein Ausrufezeichen setzen konnte und glatt in drei Sätzen gegen eine der beiden angereisten Damen ungefährdet gewann. Einen Umschwung konnte das bedauerlicherweise nicht bewirken, denn das Duell 1 gegen 1 als erstes des zweiten Einzeldurchgangs war auch schon der Schlusspunkt der Partie.

In der „dritten Halbzeit“ ergab sich wenigstens noch eine sehr interessante und unterhaltsame Konversation mit den sehr aufgeschlossenen und auch im Gespräch stets fairen Damen und Herren der Gastmannschaft. An diesem Abend, an dem der Eintracht ein Tor zum Weiterkommen gereicht hat, uns jedoch ein Punkt lange nicht, mussten wir die Überlegenheit der Kontrahenten einfach anerkennen.

 

Autor: Markus Munzert