Herren II: Ockstadt eindeutig besser – 4:9

Herren II: Ockstadt eindeutig besser – 4:9

01. Mrz 2019 | Cordula Munzert |

 

Beide Teams traten in Bestbesetzung an. Für uns stiegen Matthias, Florian, Markus, Arndt, Udo und Christopher in den Ring. Von 13 Runden gewannen die Gäste neun und wir nur vier, was einen klaren Punktsieg für die Kontrahenten bedeutet. Dass es doch so deutlich werden würde, hatten wir nicht erwartet, auch wenn berücksichtigt werden muss, dass die Ockstädter an der absoluten Tabellenspitze rangieren und an Position 1 und 2 Spieler mit Sperrvermerk gemeldet sind.

Mit den Erfahrungen aus dem Hinspiel versuchten wir, die Doppel taktisch zu stellen. So tauschten wir wagemutig (oder aus Verzweiflung?) D1 und D2. D1 bildeten dieses Mal Arndt und Markus. Sie erlitten einen schweren Niederschlag und verloren 0:3 mit einer durchwachsenen Leistung. Das Spielsystem kam den Gegnern zugute statt umgekehrt. Matthias und Flo zeigten gegen eines der besten Doppel der Liga eine tolle Leistung. Sie gewannen sogar den ersten Durchgang, doch war das 1:3 letztlich nicht zu verhindern. Die Überraschung lieferten Udo und Christopher als D3. Nach drei Runden waren sie am Ziel. Dabei bereitete Udo den Ockstädtern mit seinen Noppen Kopfzerbrechen, was für den sicher verwandelnden Christopher eine gute Vorbereitung für seinen Abschluss war. Was doch noch einmal zurückgespielt wurde, räumte dann Udo selbst ab. Chapeau! Gegen die Top-Leute vorne hatten Matthias und Flo keine Chance. Markus zerlegte mal wieder einen Noppenspieler nach allen Regeln der Kunst und fuhr den Erfolg schnell ein. Obwohl anschließend vor allem Udo eine gute Leistung abrufen konnte, scheiterten er und Arndt jeweils im fünften Satz. Das brachte den Gästen einen entscheidenden Vorteil. Christopher traf nicht wie gewohnt, sodass wir nach der ersten Einzelrunde neben dem Punkt von D3 nur einen weiteren Zähler aufzuweisen hatten. Doch aus dem Rennen waren wir noch nicht ganz, denn Florian biss sich zu einem schönen Fünf-Satz-Erfolg gegen die Nummer 2. Zudem hatte Markus das Glück, einen weiteren Noppenspieler als Kontrahenten zu erwischen. Und wie er ihn erwischt hat: Obwohl er den ersten Umlauf verlor (7:11, Findungsphase gegen jetzt offensiv gespielte Noppen), ließ er sich nicht aus der Ruhe bringen. Er stellte ein wenig um, um dem Gegenüber seine 100%-Quote mit der Vorhand zu nehmen, spielte konsequenter auf die Noppen und verlor in den drei folgenden Sätzen nur noch 12 Ballwechsel. Das war für die Spielklasse Anschauungsunterricht. Arndt konnte nicht folgen; damit war die Niederlage kassiert.

Auch die nächste Aufgabe – das Auswärtsspiel in Assenheim – am 8. März 2019 wird eine Herausforderung. Die Assenheimer gehören zum Spitzentrio der Kreisliga.

 

Autor: Markus Munzert