Herren II: Sieg auch gegen Dortelweil – 9:5

Herren II: Sieg auch gegen Dortelweil – 9:5

07. Feb 2020 | Cordula Munzert |

 

Sowohl wir als Gastgeber als auch die Gäste von den FunBallern mussten gegenüber der üblichen Aufstellung mit einem Ergänzungsspieler antreten. Bei uns übernahm dankenswerterweise Christopher diesen Part. Er spielte mit Johanna im Doppel 3, um die Stammdoppel Matthias/Florian (D1) und Thommy/Markus (D2) nicht trennen zu müssen.

 

D2 gewann mit einer tollen Leistung in vier Sätzen (10:12, 14:12, 11:5 und 11:8). D1 benötigte nur drei Sätze zum Sieg (11:5, 11:9, 11:6), während D3 im Entscheidungssatz leider mit zwei Punkten Differenz unterlag. Großer Kampfgeist und ausgeprägte Konzentration waren bei Thommy gefragt, um über die volle Distanz gegen eine clever agierende und Noppen nutzende Kontrahentin mit 11:5, 5:11, 7:11, 11:9 und 11:9 dann doch noch die Oberhand zu behalten. Matthias unterlag der souverän auftretenden Nummer 1 in drei Sätzen. Die Mitte mit Florian (3 mal 11:9) und Markus (11:6, 11:7, 11:9) holte mit ansehnlichem Sport in fordernden Duellen zwei wertvolle Punkte zum Ausbau der Führung. Johanna, die in der Vorrunde in Dortelweil ihre einzigen Spiele verloren hatte, nutzte die Chance zur Revanche und gewann schnell in drei Sätzen. Christopher hatte zu kämpfen und konnte seinen Kontrahenten nicht niederringen, sodass es zur Halbzeit 6:3 für die SGR stand. Vorne gestaltete es sich wieder ausgeglichen, denn auch Thommy konnte gegen die Nummer 1 der Gäste am Ende nicht jubeln, obwohl er stark agierte (11:6, 5:11, 11:9, 10:12, 7:11). Matthias hatte dann das Vergnügen, gegen die Noppen antreten zu müssen. Er begann sehr stark, in der Mitte des Duells wurde es enger, doch am Ende setzte er sich mit 11:3, 11:6, 8:11, 10:12 und 11:7 durch. Flo benötigte vier gute Durchgänge zu seinem zweiten Erfolg des Abends. Markus spielte etwas schwächer als zuvor. Zudem lag ihm die schnelle und gerade Spielweise seines Gegenübers überhaupt nicht, sodass er nach vier Umläufen gratulieren musste. Beim Stande von 8:5 wurde Johanna nicht nur zum endgültigen (sehr sympathischen) Racheengel, denn sie nahm weiter Revanche, sondern auch zur „Torrera“, denn sie versetzte mit drei kräftigen Stichen den (stets fairen) Gästen den Todesstoß (11:6, 11:6, 11:4).

 

Der nächste Wettkampf führt uns nach Ober-Mörlen, wo es weiterhin gilt, die noch immer weiße Weste nicht grau werden zu lassen.

 

 

Autor: Markus Munzert