Aktuelles

Damen I: Sieg und Niederlage zum Rückrunden-Auftakt

11. Feb 2019 | Cordula Munzert |

 

Zu Beginn der Rückrunde hat unsere erste Damenmannschaft in der TischtennisHessenliga beim Schlusslicht TTC Schönstadt klar gepunktet und gegen den Tabellenführer TTG Morschen-Heina hauchdünn verloren.

Beim Tabellenletzten TTC Schönstadt ließen unsere Damen nichts anbrennen und gewannen verdient mit 8:3. Aufgrund eines zeitgleichen Spiels der zweiten Mannschaft und einiger Krankheitsfälle wurde unser Team dankenswerter Weise von Helga komplettiert. Zu Beginn wäre Jeanette und Helga fast ein Sieg im gemeinsamen Doppel gelungen, doch leider konnten sie einen Matchball im dritten Satz nicht nutzen und verloren in fünf Sätzen. Am Nebentisch machten es Cordula und Kerstin besser und gewannen nach einer wechselhaften Leistung mit 11:7 im Entscheidungssatz. In den Einzeln fuhren dann Cordula (3), Kerstin (2) und Jeanette (2) relativ souverän die restlichen Punkte ein.

Gegen den Tabellenführer TTG Morschen-Heina entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes, hochklassiges und extrem spannendes Spiel, in dem die Gäste am Ende hauchdünn vorne lagen. Bereits die Doppel verliefen ausgeglichen: Cordula und Kerstin gewannen ein verrücktes Spiel mit zahlreichen Führungswechseln nach einem 5:9-Rückstand im Entscheidungssatz noch mit 11:9, am Nebentisch unterlagen Jeanette und Eileen hingegen in vier Sätzen. Die ersten beiden Einzeldurchgänge brachten dann keine Mannschaft in Führung: Cordula und Kerstin punkteten vorne jeweils gegen die Nr. 2 und unterlagen gegen die starke Nr. 1, Jeanette und eine toll aufspielende Eileen gewannen jeweils gegen die Nr. 3 und verloren gegen die Nr. 4 – wobei Cordula und Jeanette ihre Einzel nur hauchdünn in der Verlängerung des 5. Satzes für sich entscheiden konnten. Somit stand es vor dem letzten Durchgang 5:5. Jeanette zog dann gegen die Spitzenspielerin der Gäste trotz gutem Spiel den Kürzeren und Cordula glich gegen die Nr. 3 souverän zum 6:6 aus. Die letzten beiden Spiele brachten dann die Entscheidung zu Gunsten der Gäste: trotz toller Leistungen und großem Kampf verloren Kerstin (gegen die Nr. 4) und Eileen (gegen die Nr. 2) jeweils im Entscheidungssatz. Dennoch wurde den Zuschauern toller Sport mit zahlreichen attraktiven Ballwechseln und eine Extraportion Spannung geboten.

Die SG Rodheim belegt in der Tabelle der Hessenliga mit jetzt 10:8 Punkten den 4. Rang. Das nächste Spiel findet am 23. Februar beim Tabellenzweiten KSG Haunedorf statt.

 

Autorin: Cordula Munzert

Herren II: gegen Wölfersheim kein Blumentopf zu holen

08. Feb 2019 | Cordula Munzert |

 

Nach der Niederlage gegen Butzbach zum Auftakt der Rückrunde hatten sich Matthias, Florian, Markus, Udo, Christopher und Sebastian vorgenommen, im Heimspiel gegen Wölfersheim zu punkten. Der Gegner reiste in Bestbesetzung und auf Grund vorangegangener guter Leistungen mit gestärkter Brust an. Zudem lagen die Jungs aus der Wetterau nur drei Punkte hinter uns, und wir wollten den Sicherheitsabstand zu Ihnen auf fünf Zähler vergrößern. Zwar gelang der Start mit einem 2:1 in den Doppeln, doch in den Einzeln folgte eine Enttäuschung der nächsten.

Udo und Markus waren als D2 das geplante „Opferdoppel“, denn sie hatten bislang äußerst selten zusammen gespielt und Markus ging an diesem Abend leider bewegungseingeschränkt in seine Spiele. Mehr als immerhin einen Satz konnten sie aber nicht für sich entscheiden. Da Matthias und Florian sowie Seppel und Christopher ihre Sache sehr gut machten, ging unsere Rechnung zunächst auf. Die Nummer 2 der Gäste spielte an diesem Abend hervorragend und besiegte sowohl Matthias als auch später Florian. Unsere Jungs vorne drehten den Spieß jedoch insofern um, als sie beide die Nummer 1 der Kontrahenten besiegen konnten. In der Mitte und hinten waren die paarkreuzweisen Ergebnisse aber jeweils ein 1:3. Markus war im ersten Einzel nicht schnell genug, konnte aber im zweiten gegen einen „Anti“ seinen an diesem Abend vorhandenen Nachteil in der Bewegungsfähigkeit durch cleveres Spiel ausgleichen und gewann in vier Durchgängen gegen einen mit allen Wassern gewaschenen Gegner, der sich mit Jammern über erlittene Netzbälle, eingestreuten Bemerkungen Richtung seines Gegenübers und einer vielleicht länger als tatsächlich notwendigen Verletzungsunterbrechung zumindest in der Grauzone zwischen Fairness und Unsportlichkeit bewegte. Alle taktischen Sperenzchen brachten Markus jedoch nicht aus der Ruhe und er gewann – zugegeben auch mit ein paar Füchsen – mit 11:9, 5:11, 11:9 und 11:9 ein schwieriges Match. Einen weiteren Erfolg konnte nur noch Christopher erreichen, der die Nummer 6 in drei Sätzen beherrschte. Aus die Maus (unter Anerkennung der guten Leistung der Gäste).

Eine deutlicher schwerere Aufgabe wartet auf uns, wenn am 28. Februar der aktuelle Tabellenzweite aus Ockstadt zu Gast sein wird.

 

Autor: Markus Munzert

Herren II: „Monsterspiel“ gegen Butzbach endet mit knapper Niederlage

25. Jan 2019 | Cordula Munzert |

 

Im Vorfeld der ersten Rückrundenbegegnung hatten wir uns auf die Fahnen geschrieben, dass wir in einer Spielzeit nicht dreimal gegen den gleichen Kontrahenten verlieren wollen. In der Vorrunde hatten wir in Butzbach wenig zu bestellen, und im Pokal sind wir nur aufgrund einer Niederlage in einem Entscheidungssatz ausgeschieden; wir waren also ganz nah dran. Auf Grund dieser Ergebnisse war uns klar, dass es eines Kraftaktes bedurfte, wenn wir die Oberhand gewinnen wollten. Die notwendige klasse Leistung konnte die Mannschaft zwar abrufen, doch reichte es erneut denkbar knapp nicht. Johanna half uns in der Mitte an Position 4, ihr einen großen Dank für das Mitspielen, zu dem sie sich äußerst kurzfristig bereiterklärt hatte. Außer ihr baten noch Matthias, Florian, Markus, Christopher und Sebastian zu Tisch.

Aus den Doppeln konnten wir eine kleine Führung ziehen, denn sowohl D1 (Matthias und Florian) als auch D3 (Seppel und Christopher) gewannen in fünf Umläufen. Über die gleiche Distanz ging das Duell für D2 (Johanna und Markus), doch anders aus. Bei der Premiere der beiden in dieser Konstellation reichte die gute Leistung nicht gegen ein bombiges Spitzenduo der Gäste (siehe auch unten). In den folgenden Einzeln gewann Matthias mit einem sehr guten Auftritt schnell in drei Sätzen, alle anderen mussten Federn lassen, unterlagen mehrheitlich in fünf Sätzen, und die Butzbacher waren wie von Geisterhand mit 6 zu 3 in Front, als die zweite Einzelrunde eingeläutet wurde. Matthias zeigte sich wieder von seiner besten Seite, der Gewinnerseite. Florian knüpfte an seine gute Leistung aus dem ersten Einzel an, mit dem Unterschied, dass er als Sieger vom Tisch ging. Johanna siegte nach tollem Kampf in fünf Sätzen, Markus unterlag trotz ansehnlicher Leistung auch in seinem zweiten Einzel in fünf Sätzen denkbar knapp (9:11, 11:9, 9:11, 11:9 und 11:13). Damit robbten wir uns etwas heran, denn auch Sebastian siegte. Die Niederlagen von Christopher – natürlich in fünf Sätzen – und des Schlussdoppels, vier Sätze, führten dann aber doch zum mehr als glücklichen Sieg der Gäste mit 9:7. Glücklich bis mäßig verdient sind sicherlich die richtigen Vokabeln, denn wir haben mit 35 Sätzen einen Satz mehr gewonnen und von den neun erreichten Zählern der Butzbacher waren sechs Siege in fünf Sätzen bei sehr engen Verläufen an den jeweiligen Spielenden, die oftmals durch „Füchse“ die entscheidende negative Wendung erfuhren. Diese Einschätzung ist keinesfalls ein unsportliches Nachtreten schlechter Verlierer, sondern vielmehr Pflicht eines eine korrekte Berichterstattung verfolgenden und sich der Wahrheit verpflichtet fühlenden Schreiberlings. Die sportliche Leistung unserer Gäste erkennen wir ohne Abstriche neidlos an. In der „dritten Halbzeit“ konnte über die Kuriositäten des Spielverlaufs auch schon wieder geschmunzelt werden, auch wenn wir mit leeren Händen dastehen.

 

Autor: Markus Munzert

Herren II: Remis gegen Bauernheim

30. Nov 2018 | Cordula Munzert |

 

Vor dem Wettkampf standen die Bauernheimer einen Punkt vor uns im Mittelfeld der Tabelle. Mit Matthias, Florian, Markus, Arndt, Udo und Christopher waren wir in Stammbesetzung angetreten und hatten insgeheim gehofft, dass wir zum Überholen ansetzen könnten. Die Gäste hatten mit drei aufstrebenden sehr jungen Spielern starke Offensivkräfte in ihrem Team und spielten auch hinten ganz stark.

Die Paarkreuzergebnisse waren dann auch entsprechend: Für Udo und Christopher war hinten nichts zu holen. In der Mitte ging es durch zwei Siege von Markus und einem von Arndt leicht positiv für uns aus. Die Nummer 1 der Gäste war sowohl von Matthias als auch von Florian nicht zu bezwingen. Da beide aber ihr Match gegen die Nummer 2 gewannen, war die Bilanz ausgeglichen. Um überhaupt bestehen zu können und um nicht insgesamt zu verlieren, war die positive Doppelbilanz wichtig. Wir konnten das gegnerische Spitzendoppel zwei Mal besiegen. Dies gelang nicht nur Markus und Arndt zu Beginn (5 Sätze), sondern auch Matthias und Florian in vier Durchgängen im abschließenden Duell. Da unser Doppel 1 auch gegen das Doppel 2 der Bauernheimer in drei glatten Sätzen gewann, reichte es zum Unentschieden, denn das wenig eingespielte Doppel Christopher/Udo musste den Kontrahenten gratulieren. Insgesamt wurde es also nichts mit einem erfolgreichen Überholvorgang, und wir rasten mit den Gästen gleichzeitig über den Zielstrich.

Mit 10:10 Punkten sind wir nach einer Vorrunde mit teils unerwarteten Ergebnissen auf dem sechsten Platz genau in der Mitte der Tabelle gelandet. Dabei lagen Wohl und Wehe nah beieinander. So folgte beispielsweise einer Niederlage mit eher blamablem Anstrich beim Tabellenletzten ein überzeugender Sieg beim traditionell heimstarken Tabellendritten in Dortelweil. Der Vorsprung von acht Zählern auf den Abstiegsrang lässt aus sportlicher Perspektive aber einen eher ruhigen Verlauf der Advents- und Weihnachtszeit erwarten.

 

Autor: Markus Munzert

Herren II: wichtiges 9:3 in Dorheim

26. Nov 2018 | Cordula Munzert |

 

Die Brisanz der Lage war vor dem Spiel klar, denn bei einer Niederlage in Dorheim wären wir mit den Gastgebern punktgleich in hinteren Tabellenregionen gelandet. Drei nicht verfügbare Stammkräfte mussten deshalb mit möglichst spielstarken Vertretungen ersetzt werden. Dankenswerterweise sprangen am Nachmittag des Totensonntag Jeanette, Christine und Sebastian ein, sodass wir mit der Aufstellung Matthias, Jeanette, Markus, Christine, Arndt und Sebastian eine schlagkräftige Truppe aufbieten konnten. Dies zeigte sich auch sogleich in den Doppeln.

Die eingespielten Doppel (Markus und Arndt, dieses Mal als Doppel 1, sowie bei den Damen Jeanette und Christine) wollten wir nicht auseinanderreißen. So ergab sich die Konstellation, dass Matthias mit Sebastian als Doppel 3 antrat. Die Rechnung ging auf, denn D 1 gewann locker und die Mädels besiegten das Spitzenduo der Dorheimer mit 14:12, 14:12 und 16:14 zwar nicht gerade mal eben so, jedoch ohne Satzverlust und zeigten dabei eine tolle Performance und wie gut sie harmonieren. Für D 3 reichte es nicht ganz, der fünfte Satz ging verloren. Im ersten Einzel erteilte Jeanette mit einem bravourösen 11:7, 11:3 und 11:5 dem Top-Mann der Heimmannschaft eine eindrucksvolle Lehrstunde. Matthias gewann über die volle Distanz im Entscheidungssatz letztlich sicher zu einer 4:1-Führung. Obwohl leicht angeschlagen kämpfte Christine fünf Sätze lang wie eine Löwin und musste im fünften Satz trotz mehrerer Matchbälle nach einem unglücklichen 14:16 dem Gegenüber gratulieren. Markus gab unnötigerweise einen Satz ab, sein Sieg war aber nie gefährdet, denn es hatte den Eindruck, dass er noch zulegen hätte können. Sebastian spielte klasse und rang einen Gegner mit ungewöhnlicher Spielanlage in fünf Umläufen nieder. Da der Kontrahent von Arndt gegen dessen Anti keine Schwäche zeigte, stand der Rodheimer trotz Gewinn des zweiten Satzes auf verlorenem Posten. Dennoch hatten wir mit dem 6:3 nach der ersten Einzelrunde doppelt so viele Siege wie das gegnerische Team. In der Folge überzeugte Matthias im Spitzenspiel und gewann klar in drei Sätzen. Jeanette setzte sowohl ihrer guten Leistung im ersten Einzel als auch dem hohen Niveau des Duells von Matthias noch einen drauf: Dem mit langen Noppen spielenden Dorheimer ließ sie mit einem beeindruckenden 11:2, 11:6 und 11:3 kaum Zeit zum Wundern und Staunen, zum Ärgern kam er gar nicht. Das war richtig stark. Markus gab zwar wieder einen Satz ab, doch gingen die drei anderen mit zu 6, zu 5 und zu 7 deutlich an ihn, womit er den zwischenzeitlich herausgespielten Sieg von Christine aus der Wertung nahm und zwei eminent wichtige Zähler sicherte.

Die Freude über eine gute Leistung wie auch die Erleichterung darüber, nicht in den Tabellenkeller gerutscht zu sein, waren groß. So können wir etwas entspannter in die letzte Vorrundenbegegnung gehen. Am 29. November sind die Bauernheimer zu Gast.

 

Autor: Markus Munzert

Herren II: Pokal-Aus trotz toller Leistung

23. Nov 2018 | Cordula Munzert |

 

Mit Matthias, Florian und Markus versuchten wir im Viertelfinale des Kreisligapokals gegen einen auf dem Papier stärkeren Gegner aus Butzbach zu bestehen. Die ersten beiden Einzel führten zum 1:1, denn Florian konnte mit einer sehenswerten Leistung die Nummer 1 der Gäste in fünf Sätzen bezwingen, während Matthias keine Chance hatte und in drei Sätzen durch war. Markus stand vor der Aufgabe, gegen einen Kontrahenten antreten zu müssen, gegen den er noch nie gewonnen hatte und der in der vergangenen Saison der einzige Spieler der Kreisliga war, der ihn in Hin-wie Rückrunde im Einzel besiegte. Doch scheint der Pokal auch im Tischtennis eigene Gesetze zu haben, denn mit einem grandiosen Auftritt und für ihn ungewohnt aggressivem Spiel gewann der Rodheimer mit 11:4, 11:5 und 11:8 zur nie erwarteten Führung. Das Standarddoppel mit Matthias und Florian verlor in vier Sätzen, sodass es wieder Remis stand. Matthias konnte in seinem zweiten Einzel nicht bestehen, sodass Markus schon mit dem Rücken zur Wand stand. Mit einer erneut sehr guten Leistung zwang er einen Gegner, der regelmäßig in der Bezirksklasse spielt und eingesetzt wird, in den fünften Satz, den er dann aber doch mit 7:11 abgeben musste. Das Ärgerliche daran war, dass Florian im Parallelspiel mit zwei Sätzen in Front lag und somit das Weiterkommen nur ganz knapp verfehlt wurde.

 

Autor: Markus Munzert