Herren II: bislang unbesiegtes Ostheim mit 9:7 besiegt

Herren II: bislang unbesiegtes Ostheim mit 9:7 besiegt

29. Nov 2019 | Cordula Munzert |

 

Schon in den vergangenen Wochen, als sich immer mehr die Favoritenrolle der Ostheimer abzeichnete und diese bislang alle ihre Spiele gewonnen hatten, war die Begegnung gegen diesen stärksten Kontrahenten in der Liga immer wieder in den Köpfen und Gesprächsthema. Erfreulicherweise konnten wir zum wiederholten Male mit der ersten Garde antreten. Alle Teammitglieder (Thommy, Matthias, Florian, Markus, Ralf und Johanna) wussten, dass sich keiner einen Ausfall leisten konnte, wenn die Gäste auch in ihrer Stammformation auflaufen würden, was der Fall war.

 

Obwohl in den Doppeln nur D3 mit Johanna und Ralf erfolgreich war, ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen. Matthias gewann mit klasse Leistung gegen die gegnerische Nummer 1. Thommy, der leicht verletzt in die Begegnung gegangen war, hatte gegen den besten Spieler des Abends kaum eine Chance, womit es 2:3 gegen uns stand. Auch nach den Einzeln des mittleren Paarkreuzes liefen wir dem knappen Rückstand noch immer hinterher: Florian hatte gegen einen ausgefuchsten Senior, der genau wusste, wie er seinen „Anti“ einsetzen musste, in vier Sätzen das Nachsehen. Markus kämpfte fünf Sätze lang unermüdlich mit den Aufschlägen des Gegners und diesen schließlich mit einer riesen Energieleistung - nach Rückstand im Entscheidungssatz - mit 11:9 nieder. Das hintere Paarkreuz wendete das Blatt zu unseren Gunsten, denn mit sehr ansehnlichen Auftritten siegten Johanna über die volle Distanz und Ralf in vier Umläufen. Damit waren wir nach dem ersten Einzeldurchgang erstmals an diesem Abend in Führung und sollten sie auch nicht mehr hergeben. Im vorderen Paarkreuz wiederholten sich die Ereignisse des ersten Durchgangs mit veränderten Vorzeichen, denn die Nummer 2 war auch von Matthias nicht zu knacken. Thommy gewann clever 3:0. Florian zeigte gutes Tischtennis und brachte uns erstmals zwei Zähler in Front (7:5). Markus konnte leider nicht auf ein komfortableres Ergebnis stellen (was ihm im Nachhinein sehr missfiel). Gegen den "Anti" begann er äußerst souverän und gewann die ersten beiden Sätze teils deutlich. Nach der radikalen Umstellung des Spielkonzepts seines Kontrahenten kam er nicht mehr so gut zurecht und musste in den Entscheidungssatz. Dort lief es trotz zweier "Füchse" gegen ihn gleich zu Beginn wieder wie im ersten Satz sehr gut zu einem 7:3-Vorsprung, doch in der Folge besann sich der Gegner und drehte den Spieß erneut um zum letztlich 11:9 zu seinen Gunsten. Etwas überraschend verlor Ralf, doch Johanna spielte erneut sehr gut und sicherte uns zumindest schon einmal das Unentschieden. Das Schlussdoppel bekamen wir auf kuriose Weise geschenkt, denn einer der beiden Doppelspieler hatte bereits nach seinem zweiten Einzel das Spiellokal verlassen, was aber wohl von Anfang an so geplant war. Die Details dazu behielten die stets fairen Gäste für sich, doch wir die zwei Punkte in Rodheim.

 

Damit reisen wir nach dem Sieg in diesem schweren Spiel mit einer weiterhin blütenweißen Weste zum letzten Vorrundenspiel am Nikolaustag nach Bruchenbrücken. Eine Leistung wie gegen Ostheim sollte für einen weiteren Erfolg ausreichen, doch sei vor Leichtsinn und Unterschätzung des Gegners gewarnt.

 

 

Autor: Markus Munzert