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Herren I:SG Rodheim verliert Heimspiel gegen SSC Vellmar mit 1:3

20. Sep 2025 | Robert Stodtmeister |
Herreni

Am vergangenen Samstag empfingen die Piraten den letztjährigen Tabellenvierten den SSC Vellmar, die das Spiel letztendlich mit 1:3 für sich entscheiden konnte.

Die Hausherren starteten gut in den ersten Satz, mussten ihre Führung beim Stand von 5:7 jedoch an Vellmar abgeben. Durch Eigenfehler der Piraten gelang es Vellmar seinen Vorsprung über 9:12 und 14:18 auszubauen. Durch die Einwechselung von Julius Fröhlich für Arne Bonn im Aufschlag konnten sich die Rodheimer nochmal rankämpfen, sodass Vellmar beim Stand von 19:21 und 22:24 seine Auszeiten nahm. Trotzdem ging der Satz mit 23:25 an die Gäste.

Rodheim hatte Blut geleckt und startete mit einer Aufschlagserie von Sachs in den zweiten Satz, sodass die Gäste bereits bei 9:4 die erste Auszeit nahmen. Erneut waren es einige unglückliche Aktionen der Hausherren, die die Gäste wieder in Spiel brachten. Doch diesmal gelang es den Piraten u.a. durch eine Aufschlagserie von Eman Mukovic, sich von 16:14 auf 21:15 abzusetzen und den Vorsprung zum 25:18 ins Ziel zu bringen.

Im Dritte Satz gerieten die Hausherren früh in Rückstand durch gute Aktionen des Gegners gepaart mit einige knappen Entscheidungen des Schiedsgerichtes gegen die Heimmannschaft.

Die lautstarke Kritik an einer dieser knappen Entscheidungen von Julius Fröhlich führte zur ersten gelben Karte im Spiel. Rodheim lief einem zehn Punkte Rückstand hinterher, den es auch durch die Einwechselungen von Johannes Fröhlich für Eman Mukovic auf Diagonal sowie Julius Fröhlich für Mannschaftsführer Tom Fritsche nicht mehr egalisieren konnte. Durch gute Aktionen konnte man den Abstand noch auf 17:25 verkürzen und so zumindest das Ziel, wieder ins spiel zu kommen für den nächsten Satz erfüllen.

Im letzten Satz des Abends entwickelte sich ein enger Schlagabtausch. Nachdem Vellmar auf 3:7 davon zog konnte das Spiel durch Wechsel auf Seiten von Rodheim nochmal knapper gestaltet werden. Im Zuge dessen erhielt Vellmars Libero beim Spielstand von 17:21 ebenfalls eine Karte wegen Meckerns. Beim Stand von 20:21 aus Rodheimer Sicht war das Spiel wieder offen. Erneut waren es kleinere Ungenauigkeiten im Rodheim Spiel die dazu führten, dass Vellmar sich den Satz mit somit das Spiel mit 1:3 für sich holte.

Es spielten für die SGR: Julius Fröhlich, Christian Ruppert, Moritz Sachs, Eman Mukovic, Johannes Fröhlich, Carlo Drügh, Raid Mukovic, Tom Fritsche, Fabian Luczak, Nikan Foroutan und Arne Bonn

Herren II: Krimi-Finale zum Heimsieg

20. Sep 2025 | Robert Stodtmeister |
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Am vergangenen Samstag, dem 20.9.25, bestritt die 2. Mannschaft der SG Rodheim ihr erstes Heimspiel der Saison. Zu Gast war der Vorjahresdritte aus Bommersheim – keine leichte Aufgabe, um die ersten Punkte der neuen Runde einzufahren.

Doch schon zu Beginn war spürbar, dass sich die intensive Trainingswoche der Gastgeber bezahlt machte. Die Rodheimer starteten hoch konzentriert, überzeugten mit starker Annahme und Abwehr und setzten – anders als in der Vorwoche – auch im Angriff und Aufschlag den Gegner deutlich mehr unter Druck. Besonders Außenangreifer Tilly und Mittelblocker König stachen mit starken Aktionen hervor. Diesem Druck konnte der Gast aus Bommersheim nicht standhalten, sodass Rodheim den ersten Satz souverän mit 25:18 für sich entschied.

Mit dem Rückenwind aus Satz eins spielte die SGR auch im zweiten Satz stark auf. Zwar fanden die Bommersheimer nun etwas besser ins Spiel, doch gegen die konzentrierte Leistung der Gastgeber reichte es erneut nicht. Folglich ging auch Satz zwei mit 25:18 klar an Rodheim.

Entschlossen, die vollen drei Punkte einzufahren, wollte die SGR im dritten Satz den Sack zumachen. Doch das erwies sich als schwieriger als gedacht. Bommersheim war jetzt endgültig im Spiel angekommen und setzte seinerseits die Rodheimer unter Druck. Es entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, in dem sich die Gäste in der Schlussphase leicht absetzen konnten. Nach einer 22:20 Führung musste Rodheim den Satz schließlich mit 22:25 noch abgeben.

Im vierten Durchgang brauchten die Rodheimer etwas Zeit, um den Rückschlag zu verdauen, fanden jedoch ab der Satzmitte wieder besser ins Spiel. Es entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, und kurz vor Schluss lag Rodheim mit 21:23 zurück. Doch diesmal bewiesen die Gastgeber ihre starke Mentalität vom Anfang: Nach einem abgewehrten Satzball erarbeiteten sie sich beim Stand von 25:24 selbst den Matchball. Außenangreifer Ben Zander, der auf dieser Position sein Oberliga-Debüt gab, verwandelte diesen mit einem Ass zum 3:1-Endstand.

Damit feiert die SG Rodheim nicht nur die ersten drei Punkte der Saison, sondern auch einen Heimsieg, der vor allem dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und großem Kampfgeist verdient war.
Trainer Zschiesche fasste nach dem Spiel zusammen: „Es war wichtig, dass wir uns die drei Punkte nicht aus der Hand nehmen lassen haben. Die Mannschaft hat sich diesen Sieg durch ihre starke Leistung absolut verdient.“

Für die SG Rodheim spielten: Philip König, Robert Stodtmeister, Ben Zander, Stefan Brömmeling, Alexander Steinberg, Anderas Zander, Thomas Lingenau, Rolf Oberhofer, Timo Becker, Stefan Kann, Mark Tilly, Konstantin Stodtmeister

Herren II: Auftaktniederlage zum Saisonstart der Oberliga

14. Sep 2025 | Robert Stodtmeister |
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Am vergangenen Sonntag fuhr die 2. Mannschaft der SG Rodheim zum 1. Spieltag der neuen Oberligasaison zum TV Biedenkopf. Nachdem in der letzten Saison der Aufstieg gelungen war, galt es, sich wieder an das Niveau zu gewöhnen.

Damit hatten die Rodheimer zu Beginn des ersten Satzes sichtlich zu kämpfen. So stand es schnell 6:2 für Biedenkopf. Je länger der Satz andauerte, desto besser kamen die Rodheimer ins Spiel, jedoch verlor man den Satz aufgrund des Rückstands am Satzanfang am Ende mit 21:25.

Im 2. Satz zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Rodheimer setzten zwar immer wieder starke Akzente in Block und Abwehr, jedoch gelang es im Angriff nicht, die nötigen Lösungen gegen die starke Block-Abwehr der Gastgeber zu finden. So verlor man Satz 2 am Ende deutlich mit 19:25.

Auch in Satz 3 war zwar die Annahme und die Abwehr der Rodheimer wieder Recht stabil, im Angriff konnte man aber wieder nicht die nötige Angriffskraft an den Tag legen. Dem zur Folge verlor man auch Satz 3 (20:25) und damit den Saisonauftakt mit 0:3.

Alles in allem war es zwar kein schlechter Auftritt der Rodheimer, aber es wurde auch klar, dass es noch einige Schwachstellen gibt, an denen es im Training zu arbeiten gilt.

Herren I: Mission accomplished - SG bleibt in der Regionalliga

23. Mrz 2025 | Robert Stodtmeister |
H1 04

Am vergangenen Sonntag gelang der SG Rodheim ein beeindruckender 3:0-Sieg gegen den VC Ober-Roden (17:25, 19:25, 17:25), der den Verbleib in der Regionalliga sicherte. Die Mission begann im Februar, als die SG Rodheim mit nur drei Siegen aus 13 Spielen auf direktem Abstiegskurs lag.

In dieser kritischen Phase wurden die Zähne zusammengebissen und jeder Spieler der Mannschaft gab alles im Training und Spiel.

Diese Einstellung erwies sich als Schlüssel zum Erfolg. Die SG Rodheim punktete nicht nur solide, sondern gewann überraschend gegen Spitzenteams.

Das entscheidende Spiel gegen den VC Ober-Roden, das Hinspiel hatte die SG Rodheim mit 0:3 verloren, fand am Sonntag statt. Nach einem Aufruf zeigte sich der grandiose Zusammenhalt der Volleyballabteilung: Spieler aus jeder Mannschaft des Vereins reisten zu dem Auswärtsspiel an und erzeugten eine Stimmung, die den Spielern Gänsehaut verschaffte.

Nicht zu vergessen sind die eingewechselten Spieler Jakob Peiffer und Moritz Sachs, die der Mannschaft hervorragend dienten. Peiffer beeindruckte mit gefährlichen Aufschlägen, während Sachs von der Bank für wichtige Punkte in kritischen Momenten sorgte.

Mit dem Schwung der letzten Spiele meißelte das Team den ungefährdeten 3:0-Sieg in die Annalen und sicherte sich somit den Verbleib in der Regionalliga. Die Mission Regionalliga ist erfüllt, und die SG Rodheim blickt optimistisch in die Zukunft.

MVP wurde Peter Preisendörfer.

Fazit: Die letzen 3 Siege mit dem Klassenerhalt, waren das Ergebnis einer starken Mannschaftsleistung sowie der grandiosen Zuschauer-Unterstützung der gesamten Volleyballabteilung.

Für Rodheim spielten:
Christian Ruppert, Moritz Sachs, Peter Preisendörfer, Tom Fritsche, Johannes Fröhlich, Julius Fröhlich, Robert Stodtmeister, Fabian Luczak, Jakob Peiffer, Stefan Brömmeling

Herren I: Erneuter Sieg gegen Topteam

15. Mrz 2025 | Robert Stodtmeister |
Herreni

Am 15. März empfing die SG Rodheim mit DSW Darmstadt erneut ein Topteam der Liga. Die Ansage von Trainer Fröhlich war deutlich: Wenn das Team nicht erneut am Limit spielen würde, könnte man gegen die athletischste Mannschaft der Liga nicht bestehen.


Die Mannschaft trat in der gleichen erfolgreichen Aufstellung an wie beim Sieg gegen den vorzeitigen Meister TV Waldgirmes letzte Woche. Julius Fröhlich war als Libero wieder an Bord und trug maßgeblich zur Stabilität in der Abwehr bei.

Mit einer Gruppe aus Darmstädter und Rodheimer Fans entwickelte sich die Stimmung in der Halle zu einem echten Hexenkessel. Das Spiel war geprägt von langen und spektakulären Ballwechseln, die die Zuschauer immer wieder von den Sitzen rissen.


Satz 1: SG Rodheim startete stark, geriet aber Mitte des Satzes ins Hintertreffen. Mit Mut zum Risiko holten die Rodheimer auf und konnten den ersten Satz mit 25:23 für sich entscheiden. Trainer Johannes Fröhlich betonte nach dem Spiel, dass dieser Satz entscheidend war. Mit granatenartigen Aufschlägen konnte er selbst eine deutliche Führung der Gäste egalisieren, was den Grundstein für den Sieg legte.
Satz 2: Im zweiten Satz dominierte SG Rodheim und gewann mit 25:18. Die Mannschaft zeigte eine starke Leistung, besonders in den Aufschlagrunden, und konnte den Satz klar für sich entscheiden.
Satz 3: DSW Darmstadt kam im dritten Satz zurück und gewann diesen mit 25:14. SG Rodheim hatte Schwierigkeiten, den Rhythmus zu finden und musste sich geschlagen geben. Die physische Pause in diesem Satz kam den beiden älteren Spielern, Christian Ruppert und Robert Stodtmeister, die beide über 46 Jahre alt sind, zugute.
Satz 4: Im vierten Satz zeigte SG Rodheim wieder ihre Stärke und gewann mit 25:20. Preisendörfer setzte Kapitän Fritsche, Trainer Johannes Fröhlich und Diagonalspieler Stodtmeister immer wieder in Szene, was entscheidend zum Sieg beitrug.


Robert Stodtmeister wurde als MVP des Spiels ausgezeichnet und zeigte eine herausragende Leistung. Nach dem Spiel meinte er bescheiden: "Der Titel ehrt mich, aber ich glaube, da hat ein kleiner Altersbonus eine Rolle gespielt, denn Fritsche, Fröhlich und Preisendörfer verdienten diese Anerkennung des gegnerischen Trainers ebenfalls."
Die eingewechselten Spieler Peiffer und Sachs waren erneut eine wichtige Stütze bei diesem Sieg.


Dieser Sieg gegen ein Team der Top 3 der Tabelle war extrem wichtig im Kampf gegen den Abstieg. Die SG Rodheim konnte erneut ihre Stärke unter Beweis stellen und wichtige Punkte sammeln.
Am kommenden Sonntag um 16 Uhr spielt die Mannschaft beim VC Ober-Roden. Dort hat man noch eine 0:3-Heimpleite zu begleichen und hofft auf mitreisende Fans.

Für Rodheim Spielten:
Christian Ruppert, Moritz Sachs, Peter Preisendörfer, Tom Fritsche, Johannes Fröhlich, Julius Fröhlich, Robert Stodtmeister, Fabian Luczak, Jakob Peiffer

Damen I: Sieg hinter den sieben Bergen...

15. Mrz 2025 | Robert Stodtmeister |
Dameneins
Am Samstag, dem 15. März 2025, reiste die 1. Damenmannschaft der SG Rodheim in den hohen Norden Hessens. Hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen wartete der VfL Bad Arolsen. Mit diesem hatten die Landesligistinnen noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, die nun im letzten Spiel der Saison beglichen werden sollte.     
Trainerin Anna Wacker musste für diese Partie auf Anja Päsel, Ariette Schmidt, Miriam Oberhofer und Denise Kuss verzichten, weshalb sie kurzfristig noch Jugendspielerin Hannah Jethon als Unterstützung akquirierte. 
Im ersten Satz ließen die Rodheimerinnen nichts anbrennen. Sie spielten von Beginn an frei auf, setzen den VfL mit starken Aufschlägen unter Druck und wehrten ein ums andere Mal die Angriffe der Gegnerinnen ab, um sich danach mit einem Punkt zu belohnen. Der SGR gelang nahezu alles, wodurch Bad Arolsen nur langsam ins Spiel fand. Souverän holte sich Rodheim den ersten Satz mit 25:16 Punkten.  
"Konzentration hoch halten, auf gelegte Bälle der Mitten achten und weiter mutig aufschlagen und angreifen.", stimmte Wacker ihr Team auf den zweiten Satz ein. Noch war das Spiel nicht gewonnen, auch wenn es so einfach schien. Bad Arolsen wollte da noch ein Wörtchen mitreden, und so begann der VfL in Satz zwei deutlich stärker. Durch eine Aufschlagserie brachten die Gastgeberinnen die SGR mit 0:7 früh ins Hintertreffen. Ein glatter Fehlstart! Auch Angriff und Abwehr funktionierten beim VfL nun besser und bereitete den Rodheimerinnen immer wieder Kopfzerbrechen. Bei Rodheim hingegen häuften sich die Aufschlagfehler, unpräszise Annahmen erschwerten Zuspielerin Svenja Bayer eine effektive Passverteilung und der gegnerische Block vereitelte immer wieder die Punktchancen der SGRlerinnen. Der Satz ging schlussendlich mit 22:25 verloren.
Nun war wieder alles offen. Doch die Rodheimer Piratinnen hissten noch lange nicht die weiße Fahne. Satz drei verlief sehr ausgeglichen. Jedes Team nutzte seine Punktchancen. Jeder Ball war hart umkämpft. Das Spiel war eine Abwehrschlacht auf beiden Seiten. Lange Ballwechsel zährten an den Kräften der Spielerinnen, weshalb die Tüte Gummibärchen auf der Spielerbank der SGR sehr schnell zur Neige ging. In der Crunchtime zeigte Rodheim jedoch die stärkeren Nerven und feierte den 25:21 gewonnen Satz mit einem schallenden "AHOI".      
Satz vier glich an Spannung und Kampfgeist dem vorangegangenen Satz. Beide Teams fochten leidenschaftlich bis zum letzten Punkt. Zur Mitte des Satzes hin konnte sich Rodheim einen Vorsprung erarbeiten, der die erhitzten Gemüter etwas entspannte. Punkt für Punkt arbeiteten sich die SGRlerinnen in Richtung Satzende. Mit Nerven wie Drahtseile holten sich die Piratinnen schlussendlich den vierten Satz mit 25:22 und das Spiel mit 3:1. "Die drei Punkte ändern zwar an unserer Tabellenposition nichts mehr, machen uns aber dennoch total stolz. Es war wieder ein hart umkämpftes Spiel, das wir am Ende für uns entscheiden konnten. Rechnung beglichen!", freut sich Trainerin Anna Wacker.    
Wackers Team beendet die Saison 2024/25 in der Landesliga Nord auf Tabellenplatz 6, wobei zwischen Platz 2 und Platz 6 nur vier magere Pünktchen liegen. "Wir können oben mitspielen.", resümiert Wacker. "Wir haben beide Spiele gegen den Tabellen-Zweiten gewonnen. Das macht Lust auf mehr!"  
  
Für Rodheim spielten: Alina Schack, Hannah Knopp, Linda Gläser, Theresa Fritsche, Lisa Köhler, Antonia Thiedmann, Anna Wacker, Svenja Bayer, Hannah Jethon, Katrin Hultsch