Aktuelles

Herren III: Satz gewonnen, aber keine Punkte

10. Feb 2019 | Marcel Kopperschmidt |

“Das war heute extrem ärgerlich,” so der Gesamttenor der Rodheimer Mannschaft nach der 1:3 Niederlage beim FSV Bergshausen.
Noch nie war man in der Saison so nah an einem, zwei wenn nicht sogar drei Punkten dran , aber wie so oft auch diesmal , außer Spesen nichts gewesen.
Rodheim und Bergshausen begegneten sich jederzeit auf Augenhöhe mit Vorteilen für die Wetterauer in Block und Feldabwehr.
Auch wenn man im ersten Satz sich noch denkbar knapp geschlagen geben mußte (24:26) , war der zweite ein Erfolg für die Senioren, der beflügeln sollte (25:15).
Auch in Satz 3 sah es lange nach einem ungefährdeten SGR Sieg aus , hatte man doch beim Spielstand von 24:19 sogar 5 Satzbälle.
Was dann folgte , war ein blackout aller Aktiven auf dem Feld – jeder macht einen big mistake und obwohl noch weitere drei Satzbälle folgten, ging der “entscheidene “ Satz nach spektakulären Ballwechseln mit 31:29 an die Nordhessen.
“Das man mit soviel Routine wie wir es haben, einen solchen Vorsprung nicht über die Ziellinie bringt ist schon fast peinlich,” ärgerte nicht nur SGR-Coach Markus Steinhauer, sondern das ganze Team.
“Heute haben wir die Punkte liegen gelassen , die uns hoffentlich nicht am Ende der Saison das Genick brechen. In vierzehn Tagen empfangen wir die Frankenberger, dann müssen drei Punkte her um die rote Laterne weiterzugeben, egal wie,” so Diagonalspieler Karsten Rauffmann.
Dennoch waren die SGR-Oldies auch ein wenig stolz auf ihre Leistung, die wahrlich nicht tabellenschlußlicht würdig war und man ist sich sicher >Die Saison entscheidet sich am letzten Spieltag.

SGR3 Albrecht-Kersten-Jansen-Müller-Stößinger-Rauffmann-Jahr- Steinhauer

Herren I: hält Anschluss an die Tabellenspitze

09. Feb 2019 | Marcel Kopperschmidt |

Nach bislang sehr guten Ergebnissen zu Hause, hatte die SGR auswärts zuletzt doch des öfteren Punkte gegen nominell schwächere Gegner liegen lassen. So waren die Erwartungen vor diesem Spieltag gemischt. Das Hinspiel wurde deutlich mit 3:1 gewonnen, aber in gegnerischer Halle erwarteten die Rodheimer ein schwereres Spiel. Und dies sollte sich am Ende auch bewahrheiten.

Der erste Satz verlief ohne größere Fehler beider Teams. Beide Mannschaften spielten konzentriert auf, und es gab immer wieder erfolgreiche Block-, Angriffs und Abwehraktionen auf beiden Seiten. Lediglich der Aufschlag der SGR – mit dem man die Gegner in den vergangenen Spielen oft stark unter Druck setzen konnte und sich so entscheidende Vorteile verschaffte – war nicht druckvoll genug und die Fehlerquote zu hoch um Akzente zu setzen.

Gegen Ende des ersten Satzes konnte Rodheim sich mit zwei guten Aktionen einen kleinen Vorteil zum 18:16 erspielen, der schließlich zum Satzgewinn von 25:22 reichte.

Kassel zeigte sich vom Satzverlust allerdings unbeeindruckt und spielte gleich zu Beginn des zweiten Satzes stark auf. Durch eine druckvolle Aufschlagserie war die Annahme der SGR nicht mehr ganz so präzise wie in Satz eins und der Rodheimer Angriff scheiterte ein ums andere Mal am sehr gut positionierten Block der Kasseler. Rodheim agierte unter dem steigenden Druck jetzt oft in den entscheidenden Situationen unkonzentriert und unsicher. Gerade auf der Mittelposition war Kassel im Vergleich zum Hinspiel deutlich stärker besetzt und hier gelangen viele erfolgreiche Angriffs- und Blockaktionen, so dass Kassel schnell auf 10:4 davon ziehen konnte.

Trotz der Verunsicherung auf Rodheimer Seite ließ man sich nicht aus der Ruhe bringen und kämpfte sich Punkt um Punkt wieder heran. Nach starker Energieleistung übernahm Rodheim beim Stand von 22:21 die Führung und der Satzerfolg war greifbar nah. Abermals führten Unkonzentriertheit auf Seiten der SGR gepaart mit dem stärkeren Siegeswillen im Kasseler Team dazu, dass trotz großartiger Aufholjagd der Satz mit 25:23 verloren ging.

Der dritte Satz verlief dann nahezu identisch zum zweiten Satz. Abermals verschaffte sich Kassel durch eine Aufschlagserie und konsequente Block- und Angriffsaktionen eine deutliche 11:6 Führung. Rodheim kämpfte sich abermals Punkt für Punkt heran und glich beim Stand von 22:22 aus, um dann – wie schon in Satz zwei – in den entscheidenden Situationen das Nachsehen zu haben. So ging auch Satz drei mit 25:23 an Kassel.

Jetzt war ein deutlicher Bruch im Spiel der Rodheimer zu spüren. Keiner glaubte mehr so richtig daran, das Spiel noch drehen zu können und Kassel dominierte phasenweise über die Mittel- und Außenposition, da Rodheim in Block und Angriff einfach keine probaten Mittel fand.

Trainer Voeske musste sich jetzt etwas einfallen lassen. Es war offensichtlich, dass die Wende nach den beiden so knapp und unglücklich verlorenen Sätzen nur noch durch eine sehr viel stärkere kämpferische Leistung herbeigeführt werden konnte. Und so entschied sich Voeske einen neuen Impuls zu setzen. Für den bis dato gut spielenden Morris Liebster kam Matthias Graudenz auf der Liberoposition ins Spiel. Dieser war mit der ersten Aktion auf dem Spielfeld präsent und gab Zuspieler Andreas Zander wieder die Möglichkeit im Angriff variabler spielen zu können. Auch die Körpersprache im Rodheimer Team war jetzt eine ganz andere. Die Rodheimer glaubten wieder an sich. Obwohl Kassel stark dagegen hielt, stieg der Siegeswille bei Rodheim von Ballwechsel zu Ballwechsel. Die Sicherheit in den eigenen Aktionen war jetzt bei allen Spielern spürbar und so konnten immer häufiger auch knappe Aktionen durch die SGR entschieden werden.

Jetzt war endlich „Feuer“ im Spiel der SGR und die Motivation der Akteure stieg von Punkt zu Punkt. Beim Spielstand von 16:16 gelangen Rodheim die drei entscheidenden Aktionen zur 19:16 Führung, die man sich in Satz vier nicht mehr nehmen ließ. Rodheim glich mit 25:21 zum 2:2 in Sätzen aus. Damit musste der Tie-Break entscheiden.

Rodheim schaffte es, die gute Stimmung, den Kampfgeist und den in Satz vier wiedererlangten Siegeswillen in den fünften Satz mitzunehmen. Was auch das nach wie vor gut spielende Kasseler Team versuchte, Rodheim hatte immer die passende Gegenantwort parat.

Kassel konnte den Annahmeriegel der SGR nun nicht mehr in Verlegenheit bringen und aus präziser und stabiler Annahme von Matthias Graudenz setzte Zuspieler Andreas Zander seine Angreifer effektiv in Szene:

Philip König und Levi Flott konnten durch beeindruckende Block und Angriffsaktionen Punkt um Punkt sichern.

Der bis dato gute Kasseler Block konnte Moritz Sachs und Tim Breitenfeld über die Außenpositionen und Tim Wacker über die Diagonalposition nun nichts mehr entgegensetzten. So ging der Tie-Break über eine schnelle 4:0 Führung schlussendlich mit 15:9 souverän und ungefährdet an Rodheim.

Durch den schwer erkämpften Auswärtssieg konnten die Piraten den Anschluss an die Tabellenspitze halten und es bleibt spannend...

Für die SG-Rodheim spielten:

Tim Breitenfeld, Levi Flott, Philip König, Moritz Sachs, Tim Wacker, Robert Stodtmeister, Andreas Zander, Morris Liebster und Matthias Graudenz

Trainer: Johannes Voeske

Herren II: Tabellenführung verteidigt

09. Feb 2019 | Marcel Kopperschmidt |

Am vergangenem Samstag reisten die Piraten der SG Rodheim ins beschauliche Frankenberg. Dort galt es, das verlorene Hinspiel zu rächen. In heimischen Gewässern musste man sich nach einem grandiosen 25:9 im ersten Satz letztendlich mit einem 2-3 enttäuscht von Feld ziehen. Dies sollte im Rückspiel gerächt werden.

Mit einem dezimierten Kader ging es ins nordhessische Frankenberg. Von 3 gelernten Mittelblockern stand lediglich Marcel Kopperschmidt, stark erkältet, zur Verfügung. Mannschaftskapitän Stefan Kann fiel krankheitsbedingt aus, Stefan Brömmeling musste aufgrund privater Termine absagen. Somit stand man ohne effektive Mitte da und es sollte durch eine geschickte Rotation eine Lösung gefunden werden.

Im Spiel zeichnete sich schnell eine Favoritenrolle für die SG Rodheim 2 ab. Die fehlende Mittelblockersituation wurde geschickt durch Max Gaus und Andreas Böhmer(kam im 3. Durchgang) aufgefangen.

Im 1. Satz wurde die Überlegenheit der SG Rodheim schnell deutlich und man gewann den Satz mit 25:9.
Im 2. und 3. Satz schalteten die Piraten etwas runter und konnten diese mit jeweils 25:20 und 25:20 sicher einfahren.

Mission Rache war gelungen und der 1. Tabellenplatz in der Landesliga Nord verteidigt.

Es spielten: Jens Bender, Andreas Böhmer, Max Gaus, Marcel Kopperschmidt, Thomas Lingenau, Rolf Oberhofer,
Dieter Schmitt, Timo Streitenberger, Detlef Zschiesche


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Herren I: Eindrucksvoller Heimsieg der SG Rodheim

27. Jan 2019 | Marcel Kopperschmidt |

Am vergangenen Samstag konnten die Piraten der 1. Herrenmannschaft der SG Rodheim den Tabellennachbarn Eintracht Frankfurt zuhause im Sportzentrum deutlich mit 3:0 besiegen und sich im oberen Tabellendrittel festsetzen.
Beim 3:2 Auswärtssieg im Hinspiel verloren die Wetterauer die ersten beiden Durchgänge noch deutlich, ehe man die Eintracht dann letztlich knapp besiegen konnte.
Ganz anders gestaltete sich aber der Spielverlauf dieses Mal. Mit 25:16, 25:12, 25:23 fuhren die Wetterauer ihren bisher deutlichsten Sieg der Saison ein und senden somit nach der Niederlage aus der Vorwoche in Speyer ein deutliches Zeichen an die Ligakonkurrenten.
Abermals ohne die fehlenden Spieler Schuld und Breitenfelder - dafür aber mit viel Elan - starteten die Rodheimer in die Begegnung und konnten sich direkt zu Beginn durch eine Aufschlagserie des an diesem Abend überragenden Flott mit 5 Punkten absetzen.
Diesen Vorsprung wusste die SGR noch durch einige weitere Breaks auszubauen und entschied Satz 1 für sich. Selbes Bild in Durchgang 2, die SGE vermochte lediglich 12 Punkte zu erzielen und hatte dem enormen Rodheimer Aufschlagdruck sowie der gut organisierten Feldabwehr nicht viel entgegenzusetzen.
Nochdazu vermieden die Piraten nahezu gänzlich Fehler beim eigenen Sideout, sodass den Frankfurter Lokalrivalen keine eigenen Punkteserien gelingen konnten, um den Rückstand zu verkleinern.
Im dritten und letzten Satz stabilisierten die Frankfurter zwar ihre Annahme und somit ihren gesamten Spielaufbau, aber den kühleren Kopf behielten auch hier die Rodheimer in einem diesmal knappen Satz (25:23) und konnten die SGE somit ein zweites Mal besiegen.
Entscheident für diesen Erfolg war die durchweg aufrechtgehaltene Konzentration in den eigenen Reihen sowie auf der anderen Seite ein nicht ganz so clever agierender Gegner.
Trainer Voeske war sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft und sprach ein großes Lob aus: "Wir haben genau die richtige Reaktion auf unser Spiel vergangene Woche gezeigt. Dass wir heute so deutlich gewinnen, war nach dem knappen Hinspiel keineswegs zu erwarten. Umso wichtiger war es, dass das Team meine Anweisungen sehr konsequent umgesetzt hat."
Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die Piraten in 2 Wochen dann in den hessischen Norden zur TSG Wehlheiden, die man in der Hinrunde mt 3:1 besiegt hat.
Für die SGR spielten: Flott, Liebster, König, Sachs, Stange, Stodtmeister, Wacker, Zander; Trainer: Voeske

Senioren Ü59: schreiben weiter Volleyball-Erfolgsgeschichte

27. Jan 2019 | Marcel Kopperschmidt |


Jetzt haben auch die Ältesten der SGR-Alten Grund zum Jubeln.
Beim hessischen Finale der Altersgruppe Ü59 setzte sich die SG Rodheim vor den Mannschaften vom Tus Kriftel und dem VC Oberroden durch und errang souverän den Meistertitel.
Beide Teams wurden mit 2:0 Sätzen besiegt.
Dank des seit Jahren großen Engagements von Peter Stößinger, ist die Oldie Volleyball-Abteilung der SGR zu einer der erfolgreichsten Hessens gereift.
Nachdem die Ü53-Auswahl bereits im Dezember ihre Goldmedaille feiern durfte, zogen jetzt die Männer um Jo Breitenfelder nach und qualifizierten sich direkt für Süd-West Meisterschaften, die am 10.3. in eigener Halle stattfinden.
“Wir haben heute in beiden Spielen nach anfänglichen Abstimmungsproblemen schnell zu unserem Spiel gefunden und die Freunde aus Oberroden und Kriftel in die Schranken verwiesen,” resümierte Rodheims Klaus Diehl, der verletzungsbedingt das Coaching übernommen hatte.
Mit Jo Breitenfelder als effektiven Außenangreifer, dem aufschlagstarken Karl Schumann und blockstarken Wynfrith Mahr in der Mitte, ergänzten Zuspieler Jochen Graubner und Diagonalangreifer Matthias Marcard, sowie Uwe Gruhl, Jörn Schenk, Rolf Weber und Paul Jansen das Gold Team .
Sollte im März die Südwest-Quali ähnlich erfolgreich laufen , wäre man für die Deutschen Meisterschaften am Pfingstwochenende in Minden startberechtigt.

stehend l.n.r: Jo Breitenfelder-Paul Jansen-Karl Schumann-Matthias Marcard-Wynfrith Mahr –Klaus Diehl
Uwe Gruhl- Jörn Schenk-Jochen Graubner-Rolf Weber

SGR- VC Oberroden 2:0
Tus Kriftel-VC Oberroden 2:0
SGR- Tus Kriftel 2:0

Herren II/III: top & flop

23. Jan 2019 | Marcel Kopperschmidt |

Unterschiedlicher könnten die Ausgangspositionen für die beiden Rodheimer Landesligamannschaften gar nicht sein. Während das Team von "Schmitti" Schmidt sich in der Sonne aalt, haben die alten Männer der dritten Mannschaft kaum noch Luft zu atmen. Auch am ersten Spieltag des neuen Jahres mußte Gastgeber SGR3 im Heimspiel gegen die angriffsstarken Mannschaft aus Marburg sowie im internen Duell gegen die eigene zweite , den Gästen wieder den Vortritt lassen.
Einem starken und erfolgreichen ersten Satz gegen die Marburger Studentenauswahl, folgten drei Sätze, die nahtlos an den bisherigen Saisonverlauf anknüpften.
"Wir spielen nicht schlecht , haben aber immer einen fünfminutigen Durchhänger in der Annahme der die Gegner auf die Überholspur bringt ",so Rodheimes Supersenior Jo Breitenfelder.
Mit 13,19 und 16 zu 25 gingen die Sätze zwo drei und vier an die Lahnstädter.
Ähnlich das Spiel gegen den neuen Tabellenführer der Landesliga Nord. Rodheim 2 mußte zwar auf seine Stammangreifer Marcel Kopperschmidt und Jens Bender verzichten , wurde aber mehr als erfolgreich vertreten. Zuspieler Dieter Schmidt konnte nach belieben schalten und walten und setzte sein angriffsstarken Streitenberger, Oberhofer und Co. brillant ein.
Bis zur Mitte eines jeden Satzes war es ein ausgeglichenes Spiel, dann brach die Dritte förmlich ein.
"Unser Ziel muß es bis zum Ende der Saison sein , die rote Laterne nach Frankenberg zu bringen und soviele Sätze wie möglich noch zu gewinnen. Alle anderen Mannschaften der Liga sind in diesem Jahr extrem gut besetzt, so daß ein weiterer Sieg schon heute als kleine Sensation zu werten wäre", gibt sich Coach Pake Pakzies realistisch.
"Wir hören aber nicht auf zu kämpfen und werden bis zum Schluß alles geben," ergänzt Neuzugang Carsten Thielecke, der bereits die goldenen Rodheimer Zeiten Anfang der 80er mitgestalteten durfte.

SGR3 : Breitenfelder- Rauffman-Albrecht-Jahr-Steinhauer-Jansen-Kersten-Stößinger-Thielecke-Pakzies-Müller-Hüsi