Aktuelles

Herren I: Saisonstart in spannender Manier geglückt

25. Sep 2021 | Robert Stodtmeister |
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Die SG Rodheim gewinnt auswärts gegen den DSW Darmstadt mit 3:2 (23:25, 25:22, 31:33, 25:22, 16:14)

Der Saisonstart hat auch schon mal weniger Nerven gekostet. Die neu durchgemischte Truppe um Johannes „Jo“ Voeske wurde im ersten Spiel direkt auf Herz und Nieren geprüft. Mit 5 Neuzugängen und „nur“ 3 Abgängen standen Jo am Wochenende trotzdem nur 8 Spieler zur Verfügung. Die Möglichkeiten waren also begrenzt und alle anwesenden Spieler mussten sich zusammenreißen – denn ein Spielerwechsel kam eher selten in Frage.
Der erste Satz ging direkt durchwachsen los. Die kurze Vorbereitungsphase und das uneingespielte Team stand vor der Herausforderung höchst motivierte Darmstädter in den Griff zu bekommen. So stand es schnell mal 19:11 für die Heimmannschaft. Viele kleine Fehler und eine mangelnde Konzentration haben sich in der ersten Hälfte des Satzes aufsummiert und so dem DSW diese deutliche Führung ermöglicht. Doch die Piraten konnten sich wieder zusammenreißen und den Satz noch mal spannend gestalten. Mit einem 22:23 haben sie knapp den Ausgleich verpasst und am Ende den Satz leider doch abgeben müssen.
Der zweite Satz gestaltete sich weniger deutlich. Trotzdem lag die SGR über weite Strecken des Satzes zurück. Erst zum 18:18 konnte ausgeglichen und kurz danach die Führung übernommen werden. Mit einer deutlich konstanteren Leistung konnten die Rodheimer jetzt zeigen, dass das Spiel für den DSW nicht einfach werden sollte. Die Annahme kam immer genauer, das Zuspiel -hier durch Wieder-Neuzugang Peter Preisendörfer (Z) orchestriert - konnte das Spiel immer variabler gestalten und mehr Lösungen im Angriff gefunden werden. Im Laufe des Spiels sollte sich allerdings herausstellen, dass auch die Block-Abwehr beider Mannschaften nicht leicht zu knacken ist. Dieser „deutlichere“ Satz ging mit 25:22 an die Gäste aus Rodheim.
Der dritte Satz sollte sich nun in die Länge ziehen. Nach dem knappen Vorsprung zum Ende hin zeigten die Rodheimer um Mannschaftskapitän Tim Wacker (D) noch mal Nerven und konnten die Führung leider nicht nach Hause fahren. Trotz einer klasse Annahmeleistung über Außen mit Altbestand Moritz „Mo“ Sachs (AA) und Neuzuwachs René Martin (AA) - dazu eine Prise frischer Wind auf der Libero-Position mit Fabian Berlauer (AA) – konnte im Angriff nicht die letzte Konsequenz gezogen werden. Es wurde eine längere und emotionalere Reise und es endete in einem hart erkämpften 33:31 für die Darmstädter.
Es ging nun vielversprechend los. Ein konstanter 3 Punktevorsprung konnte erwirtschaftet werden und gegen Beginn der heißen Phase noch auf 5 Punkte ausgebaut werden. Es mehrten sich die Blocks auf Rodheimer Seite und das neu dazu gewonnene „Küken“ Corin Lodderstedt (MB) – Danke an der Stelle, dass du das Durchschnittsalter senkst – konnte sich zusammen mit Philip König (MB) auf der Mitte unter Beweis stellen. Als jedoch die heiße Phase beginnt, schleichen sich unnötige Fehler ein und der klare Vorsprung wurde verspielt. Rodheim gleich gerade noch mal so zum 2:2 aus.
Jetzt sollte die Entscheidung her. Und am besten im Gutem für Rodheim. Der in diesem Spiel regelmäßig als Aufschlagsspezialist eingesetzte Robert Stodtmeister (Ul) sollte hier eine entscheidende Rolle einnehmen. Mit ihm zusammen gelang es den Piraten stattliche 5 Matchbälle zu erarbeiten. 14:9 stand es also. Das sollte ja wohl reichen, würde man denken. Erst der sechste Matchball sollte es werden. Bis dahin zeigten die Darmstädter noch mal, dass in ihrer Halle eine Entscheidung so deutlich nicht auszufallen hat. Jeglicher Versuch eines Angriffs wurde entschärft und erst beim 14:14 konnte Rodheim das Side-out für sich gewinnen. Mit dem direkt folgenden Ball konnte die SG Rodheim „den Sack zu machen“ und das Spiel für sich entscheiden!

In diesem Spiel fehlten leider die Neuzugänge Janus Radomski (U) und Marvin Schüttler (AA), sowie die Alteingesessenen Andreas Zander (Z), Tom Fritsche (AA), Stefan Brömmeling (MB), Morris Liebster (L).

Deutsche Beachvolleyball-Meisterschaften der Senioren in Berlin

12. Sep 2021 | Robert Stodtmeister |
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Nach den Deutschen Meisterschaften in Timmendorf ist vor den Deutschen Senioren-Meisterschaften, die 2021 am 11. und 12. September auf dem dafür perfekten Beachmitte-Gelände in Berlin stattgefunden haben. Der Veranstalter und ‚Macher‘ Martin Henske hat mit seinem erfahrenen und stets hilfsbereiten Team diese Mammut-Veranstaltung bestens im Griff. Im zweiten Corona-Jahr hatten sich die meisten an die 3G- Regelungen gewöhnt und alles ging sehr entspannt vonstatten. Das Technical Meeting mit allen wesentlichen Informationen gab’s freitags online aufs Handy, der tägliche Check-In über die Luca-App war bereits Standard und die übrig gebliebenen Corona-Regeln (Maske, Abstand, etc.) waren ‚Standard‘ für die BeacherInnen aus der ganzen Bundesrepublik. Die Wettervorhersage hatte sich zur Freude Aller komplett geirrt, denn statt des angesagten Regen-Wochenendes konnte bei bewölktem Himmel, angenehmen Temperaturen, wenig Wind/Regen und bester Laune zwei Tage lang dem Beachvolleyball gefrönt werden.
21 Teams aus Hessen, davon 6 Rodheimer Teams machten sich auf den Weg nach Berlin, und hier sind die Ergebnisse:

Herren Ü53
Erneut die ‚Goldene‘ in der Ü53-Klasse für die Rodheimer Piraten Stefan Kann und Stefan Brömmeling
In der Altersklasse Ü53 startete das Rodheimer Team Brömmeling/Kann als Titelverteidiger und Erster der Setzliste in den Wettbewerb. Trotz einiger Leistungsschwankungen schlossen die beiden knapp 2-Meter-Männer aus Rodheim die drei Vorrundenspiele gegen Teams aus Berlin, Sachsen und Nordrhein-Westfalen wie erhofft als Gruppensieger ab. Nach einem weiteren Sieg gegen den Vereinskameraden Stößinger mit Partner Martin Quedzuweit wartete im Viertelfinale mit Kalenychenko/Kaliberda ein unbequemer, unkonventionell spielender Gegner. Im ersten Satz überrumpelt und danach zu lange nach der richtigen Taktik suchend verloren die Rodheimer etwas überraschend 0:2. In der Loserrunde wurden Bürschgens/Meuser aus NRW mit einer konzentrierten Leistung klar geschlagen. Das Halbfinale gegen die starken Berliner Schönauer/Wüst erlebten die Zuschauer als spannende Begegnung auf Augenhöhe mit teils spektakulären Ballwechseln. 15:13 und 13:15 lauteten die Ergebnisse nach zwei ausgeglichenen Sätzen. Im dritten Satz konnte Oliver Wüst nach einem medical time out leider nicht mehr weiterspielen, das Spiel wurde 2:1 für Brömmeling/Kann gewertet. Finale erreicht! Doch der Weg zum Titel führte wie erwartet über das mitfavorisierte Team Henrichs/Lensing aus NRW, das seinerseits in einem nervenaufreibendem Halbfinale Kalenychenko/Kaliberda besiegt hatte. Auf den Punkt genau konzentriert und in Bestform zeigten die beiden Rodheimer knapp 2-Meter-Männer ihre stärkste Leistung im gesamten Turnier. Die sehr gute Annahme ermöglichte ein nahezu fehlerfreies Side out-Spiel. Dazu kam eine überragende Angriffsquote von Stefan Kann. Kleinere Fehler auf der gegnerischen Seite wurden konsequent ausgenutzt. Wenn’s einmal läuft dann läuft’s…und so hieß es am Ende 15:10/15:11 für die alten und neuen Deutschen Meister. Mission „Titelverteidigung“ completed.


Deutsche Meister Ü53 – Zweimal Gold, zweimal knapp zwei Meter und zweimal Stefan (Brömmeling und Kann)

Damen Ü55

Die siebte `Goldene‘ für Britta Gerlach und Pia Hoppe – diesmal in der neuen Altersklasse Ü55
Im zweiten Anlauf (nach 2020) klappte es: Die rührigen Hessen-Teams ‚eröffneten‘ 2021 die Ü55er-Klasse, und es fanden sich 6 Frauen-Teams, die einen ordentlich anstrengenden Spielmodus wählten: Jeder gegen Jeden, und das gleich mit Hin- (samstags) und Rückrunde (sonntags), jeweils 2 Gewinnsätze. Was zuerst nach einem Marathon aussah entpuppte sich zu einem zwar anstrengenden, aber guten Modus für Alle. Jedes Team hatte seine Chancen in den 10 Spielen, die Ausdauer passte, und so wurde dieses Turnier zu einem schönen Wettkampf für jedes Team. Das ‚Ranking‘ vom Samstagabend spiegelte sich letztlich dann auch sonntags am Ende des Turniers wider. Seriensieger-Team Britta Gerlach/Pia Hoppe bestätigte auch 2021 seine gute Form. Nur im letzten Spiel am Sonntag gaben die beiden Piratinnen noch den einzigen Satz im Turnier ab und holten sich Gold bei den FrauenÜ55.


Deutsche Meisterinnen Ü55 - Britta Gerlach/Pia Hoppe

Damen Ü49

Endlich auf dem Podest! Petra Lukas und Susi Paßmann freuen sich über Bronze
2021 war es endlich soweit: Die Viel-Spielerinnen und ‚Noch-Mehr-Trainiererinnen‘ 😉 Petra Lukas und Susanne Paßmann konnten sich am ersten Turniertag in der Vorrunde ohne Satzverlust als Gruppensieger gegen die Teams aus Schwerin und Emden durchsetzen. Das schon seit Jahren gut eingespielte Team schaffte es anschließend mit wohl überlegter und gut umgesetzter Taktik das starke Team Groß/Heissel aus Berlin (LSC-VFK Südwest Berlin) in 2:1 Sätzen zu bezwingen. Weiter ging’s am Sonntag mit dem ersten Spiel um den direkten Einzug ins Halbfinale – erneut gegen ein Team vom BBSC Berlin; und auch in diesem Spiel gelang den beiden Hessinnen mit mutigem Spiel und gut platzierten Bällen ein 2:1 Sieg. Zum ersten Mal war – endlich! – das Halbfinale erreicht! Es ging erneut gegen das Berliner Team Groß/Heissel aus der Zwischenrunde. Doch am Finaltag griff die Taktik der Hessinnen nicht mehr ganz so gut wie am Vortag – das Halbfinale ging 0:2 verloren.
Im kleinen Finale – dem Spiel um die Bronzemedaille – wurden alle Kräfte nochmals mobilisiert und die Spieltaktik konsequent umgesetzt. Gegen diese und die mutig und gut platzierten Aufschläge von Petra Lukas konnte der entscheidende Satz – und damit das Spiel – gewonnen werden. Die Freude über den Platz auf dem Siegerpodest und die lang ersehnte Medaille ist riesig!

Ü49-Bronze-Ladies Petra Lukas/Susi Paßmann (rechts)

Alle Ergebnisse im Überblick:
Damen Ü49
3. Platz: Petra Lukas/Susi Paßmann (beide SG Rodheim)
Damen Ü55
1. Platz: Britta Gerlach/Pia Hoppe (beide SG Rodheim)
6. Platz: Anke Wildhirt/Petra Flott (beide SG Rodheim)
Herren Ü35
5. Platz: Johannes Fröhlich / Robert Stodtmeister (beide SG Rodheim)
Herren Ü53
1. Platz: Stefan Brömmeling/Stefan Kann (beide SG Rodheim)
7. Platz: Peter Stößinger (SG Rodheim)/Martin Quedzuweit (TV Planegg Krailing)

(bg)

Beach HM Senioren Ü47/ Ü53

29. Aug 2021 | Robert Stodtmeister |
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Hessenmeisterschaften der Ü53 und Ü47 Beach-Senioren: Brömmeling/Kann erneut Doppelsieger
Am letzten Augustwochenende fanden auf der Beachanlage des SG Rodheim die diesjährigen Hessenmeisterschaften der Senioren Ü47 und Ü53 statt.
Los ging es am Samstag mit der Altersklasse Ü53. Obwohl Regenwetter vorhergesagt schien wie so oft in Rodheim die Sonne bei angenehmen Temperaturen. Das mit 11 Teams quantitativ und qualitativ gut besetzte Feld startete in die Vorrunde, die Brömmeling/Kann leistungsgerecht als einer der 4 Gruppensieger beendeten. Das erste Hauptrundenmatch konnte ebenfalls souverän gewonnen werden. Nach einem weiteren Sieg im Viertelfinale gegen Bürschgens/Meuser wartete im Halbfinale mit Porath/Wiesel aus Nordrhein-Westfalen ein erster Prüfstein auf die Lokalmatadore. Starke Aufschläge von Kann sowie ein sicheres side-out Spiel ließen dem Gegner aber wenig Chancen. Nach einem ungefährdeten 2:0 Sieg war das Finale erreicht. Gegen die Dauerrivalen Henrichs/Lensing sahen die Zuschauer ein packendes Endspiel auf Augenhöhe. Nach 1:1 Satzausgleich musste wie so oft der Tiebreak entscheiden. Auch hier waren beide Teams gleichauf. Während Henrichs/Lensing die vielleicht besseren Lobs und Shots setzten, punkteten Brömmeling/Kann mit Dominanz am Netz in Block und Angriff. Am Ende hieß es 15:13 für das heimische Team, das damit den Erfolg vom Vorjahr wiederholen konnte.
Zwei weitere Teams mit Rodheimer Beteiligung erreichten ebenfalls gute Ergebnisse. Peter Stößinger mit neuem Partner Martin Quedzuweit verpasste nur knapp das Halbfinale und sicherte sich im Platzierungsspiel Rang 5. Martin Kersten mit ebenfalls neuem Partner Bernd Ruhs wurde Siebter.
Ein erlesenes Starterfeld hatte sich am Sonntag in der Altersklasse Ü47 versammelt. Bei etwas kühleren Temperaturen ging es für Brömmeling/Kann schon in der Gruppenphase richtig „zur Sache“. Mit Keib/Steinfeld wartete immerhin ein letztjähriger Halbfinalist auf die Rodheimer, mit Hübner/Walter ein zweiter unbequemer Gegner. Dennoch wurden beide Spiele gewonnen und dadurch eine gute Ausgangsposition für das double out erreicht. Nach einem klaren Sieg gegen Focht/Hechmat folgte ein hochklassiges Viertelfinale gegen Steinke/Weber. Erfolgreiche Blocks von Brömmeling sowie einmal mehr der hohe Aufschlagsdruck von Kann sicherten den knappen Sieg. Im Halbfinale dann die Wiederauflage des Finales vom Vortag gegen Henrichs/Lensing. Eine spektakuläre Abwehraktion entschied den ersten Satz zum 15:13 während der zweite Satz mit 13:15 abgegeben wurde. Wieder hieß es also nach zwei Sätzen 1:1, wieder ging es in den Tiebreak. Und erneut hatten Brömmeling/Kann das bessere Ende für sich und erreichten trotz zweier Turniertage in Folge hochmotiviert das Endspiel. Gegen die amtierenden Deutschen Vizemeister AK Ü47 Rother/Schmidt wackelten die Rodheimer zwar einige Male, aber sie fielen nicht. Ein komfortabler Vorsprung Mitte des ersten Satzes reichte zum Satzvorsprung, der aber im zweiten Durchgang durch Rother/Schmidt egalisiert wurde. Der letzte Satz des Turniers war dann an Spannung kaum zu überbieten. Beide Teams fighteten um den Sieg, keiner gab auch nur einen Zentimeter nach. Hüben wie drüben krachende Angriffe und tolle Abwehraktionen. Nach mehreren Matchbällen auf beiden Seiten dann die Entscheidung durch einen typischen „Kann’schen“ Angriffsball, der unerreichbar für den Gegner im Feld einschlug. 21:19, Set und Match Brömmeling/Kann!
Nach zwei anstrengenden Turniertagen gilt es nun in den kommenden Wochen die richtige Balance zwischen Regeneration und Training zu finden, um bei den Deutschen Seniorenmeisterschaften in Berlin am 11./12. September ebenfalls eine gute Leistung abzurufen.

Trainingslager der Ü50 Damen-Nationalmannschaft

08. Jul 2021 | Robert Stodtmeister |

Die Vorbereitung auf die Volleyball EM im September auf Mallorca ist in vollem Gange. Nachdem die WM in Griechenland leider abgesagt worden ist haben wir noch etwas Zeit für ein eingehendes Kennenlern- und Trainingsprogramm. Der 14ner- Kader steht und kann im 1. Trainingslager fast vollständig in Rodheim mit Unterstützung der SG antreten. Unter der Leitung von Cheftrainer Michael Wernitz , Co Martina Becker (Trainerin der Damen 2 LL und Ü49 SGR) und Co Gudrun ….. werden ab Freitag den 9. bis Sonntag den 11.7. die 13 Spielerinnen aus ganz Deutschland in der Halle an der Sportallee einen taktischen Nenner auf dem Spielfeld finden und sich kennenlernen. Mit dabei sind Sandra Gransberger, Regina (Eri) Gödde und Denise Höhne aus der Damen II der SGR. Nach 3 Trainingseinheiten Fr und Sa ist am Sonntag Vormittag ein Testspiel gegen Waldgirmes II (RL) angedacht. Weitere Trainingsmaßnahmen folgen im August in Saarbrücken.

Herren I: Rodheim verliert gegen Langen

10. Okt 2020 | Robert Stodtmeister |
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Die Piraten verloren am Samstag zu Hause gegen Langen 1:3. Durch die erste Niederlage in der noch jungen Saison fällt Rodheim auf den dritten Tabellenplatz. Bis auf Robert Stodtmeister (Urlaub) und Tim Breitenfelder (Urlaub) standen dem Trainer alle Spieler zur Verfügung.
Der erste Satz begann ausgeglichen bis zum 6:7. Dann gelang es Langen sich um 5 Punkte abzusetzen. Langen punktete in dieser Phase überwiegend über den ehemaligen Erstligaspieler Peter Wolf. Es gelang den Piraten nicht den Abstand von 4 Punkten zu egalisieren. Im Gegenteil. Beim Stand von 12:16 gelang es den Gästen auf 12:20 davon zuziehen. Rodheim gelang es noch zwei Punkte zu erzielen ehe der Satz mit 14:25 verloren ward.
Auch im zweiten Satz hielten die Piraten am Anfang mit. Langen konnte aber auch unter Druck Punkten, indem es die Bälle kurz ins Rodheimer Feld legte. Hinzu kamen unnötige Angriffsfehler der Piraten. Die Rodheimer haderten in dieser Spielphase zu sehr mit sich selbst und ihren Mitspielern. Beim Stand von 13:19 versuchte Coach Fröhlich nochmal seine Besatzung wachzurütteln. Die Piraten konnten den Abstand aber nur auf 20:25 verkürzen.
Im dritten Satz erfolgte ein endlich ein Lebenszeichen der Piraten. Man konnte sich zu Beginn auf 7:11 absetzen und den Gegner auf Distanz halten. Hoher Aufschlagdruck und solide Annahme führten zum 25:18 Satzgewinn.
Diese Dynamik konnte leider nicht mit in den vierten Satz genommen werden. Langen konnte gleich zu Beginn eine vier Punkte Führung erspielen, die es im weiteren Satzverlauf ausbaute. Bei der zweiten Auszeit beim Stand von 12:20 schien die Niederlage bereits besiegelt. Es gelang noch vier Punkte zu erzielen, ehe der Satz mit einem Aufschlagfehler und 16:25 verloren ging.
Rodheim verliert somit 1:3 und die Tabellenführung an Langen. Das nächste Heimspiel ist am 24.10 um 20:00 gegen Mainz Gonsenheim

Es spielten: Tim Wacker (D), Stefan Brömmeling (MB), Philip König (MB), Moritz Sachs (AA), Tom Fritsche (AA), Andreas Zander (Z), Morris Liebster (L)
Trainer: Johannes Fröhlich

Damen I: Die neuen Segel verfehlen nur knapp das Ziel

26. Sep 2020 | Robert Stodtmeister |
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Am vergangenen Samstag fuhren die Piratinnen in frischer und bescheidener Besetzung zum 1. Auswärtsspiel gegen den VFL Marburg 2.
Zu Beginn des Spieles konnten die Piratinnen leider nicht an die guten Leistungen voriger Woche anknüpfen. In noch frischer und ungewohnter Zusammensetzung mit Rückkehrerin Hannah Bauer, Frischpiratinnen Tonia Birnbach und Linda Esslinger sowie Verstärkung aus der 3. Damen Hanna Kruckenberg starteten die Piratinnen zögerlich ins Spiel und mussten sich noch vorerst orientiert, was der VFL Marburg völlig ausnutzte. Unsicherheiten in der Abwehr und Annahme erschwerten die eigene Offensive. Die ersten beiden Sätze waren geprägt von ähnlichen Unsicherheiten, die letztendlich zum knappen Satzverlust führten (22:25 und 24:26).
Im 3. Satz fanden die Piratinnen endlich ins Spiel. Durch selbstbewusste Annahmen, einer disziplinierten und ehrgeizigen Abwehr sowie eine Mischung aus druckvollen und platzierten Angriffen traten dem Gegner eine völlig ausgetauschte Mannschaft entgegen. Beide Mannschaften schenkten sich nichts und lange Ballwechsel folgten. Mit eisernen Nerven und dem stärkeren Siegeswillen ging der 3. Satz mit 25:23 aufs Rodheimer Konto. Spielstand 1:2.
In der gleichen Stimmung und demselben Feuer ging es weiter in den 4. Satz. Die Piratinnen wollten den Tie-Break und sie bekamen ihn. Gleich zu Beginn wurde sich eine komfortable Führung erkämpft und der VFL Marburg schien verunsichert. Doch dann der Schock: durch einen Zusammenstoß von Spielkapitänin Sabine Tandetzki und Zuspielerin Svenja Bayer bei einer spektakulären Abwehraktion musste Sabine Tandetzki ausgewechselt werden. Neuzugang Caroline Wallenfels gab dafür ihr Debüt in der Landesliga. Unbeirrt und mit einem unheimlichen Ehrgeiz wurde um die Bälle gekämpft und gekratzt. 25:18 für Rodheim und der Satzausgleich 2:2!
Nach fast 2 gespielten Stunden (117 Minuten) und den besonders anstrengenden und umkämpften letzten zwei Sätzen ging es in den wohlverdienten Tie-Break. Zu Beginn konnten die Piratinnen noch in Führung gehen. Doch plötzlich kam es zum Einbruch auf Rodheimer Seite. Durch Konzentrationsmängel und Unsicherheiten im Rodheimer Spiel gingen die Gegnerinnen in eine 5-Punkte Führung. Mit guten Angriffen insbesondere über die Mitte kämpften sich die Piratinnen dicht an den VFL Marburg heran. Allerdings konnte die frühe Punktedifferenz im kurzen Tie-Break nicht rechtzeitig ausgeglichen werden. So endete der Satz 10:15 und das Spiel 2:3 für den VFL Marburg nach einer Spieldauer von 2 Stunden und 26 Minuten.
Natürlich enttäuscht über die Niederlage fahren die Piratinnen nicht mit hängenden Segeln nach Hause. Besonders lobenswert war das spektakuläre Comeback nach einem 0:2 Satzrückstand und der wohlverdiente Punkt in der Tabelle. Den Unklarheiten auf dem Spielfeld, die dem neu gemischten und kleinen Kader geschuldet waren, stehen die Piratinnen optimistisch gegenüber. Die Baustellen sind klar und werden bearbeitet bis zum nächsten „Auswärtsspiel“ auf heimischen Boden gegen die 2. Rodheimer Damen am 31.10.2020.
Für die SG Rodheim spielten: Hannah Bauer, Svenja Bayer, Tonia Birnbach, Linda Esslinger, Hanna Kruckenberg, Vy-Anh Nguyen, Sabine Tandetzki, Caroline Wallenfels
Coach: Anna Wacker
Es fehlten: Coach Johannes Fröhlich, Lisa Fröhlich, Theresa Johnson, Miriam Oberhofer, Anja Päsel, Lena Peitzsch, Alina Schack