Aktuelles

Herren I: "Nur" Vizemeister

01. Apr 2019 | Robert Stodtmeister |

 

Es war alles angerichtet zum Meisterschaftsendspiel der Regionalliga  Südwest der Herren. Der Tabellenführer SG Rodheim war zu Gast beim mit  einem Punkt rückstand zweitplatzierten TV Feldkirchen. Zwei Sätze fehlten den Rodheimern zur Meisterschaft, allerdings aber auch zwei sehr wichtige Spieler. Kapitän Tim Wacker war bereits vor drei  Wochen ausgefallen, was die SGR in den beiden vorigen Partien mit Robert  Stodtmeister auf der Diagonalposition mehr als kompensieren konnte.

In der Woche vor dem Meisterschafts-Endspiel allerdings zeichnete sich  auch noch der verletzungsbedingte Ausfall von (dem einzigen) Zuspieler  Andreas Zander ab. In den letzten 30 Jahren, in denen Zander  mittlerweile für die SGR Volleyball spielt, war das seine 2. verpasste  Partie - ein denkbar unglücklicher Zeitpunkt.

Also starteten die Wetterauer mit Robert Stodtmeister im Zuspiel und  Alex Schuld auf Diagonal in die letzte Partie der Saison, und legten  aller Umstände zum Trotz richtig gut los. Ca. 250 Zuschauer waren ins Rheintal gekommen, um den Titelkampf zu  verfolgen; davon auch etwa 25 Rodheimer Fans. Diese sahen in Durchgang 1  vor allem eine verunsicherte Feldkirchener Mannschaft, die überrumpelt  wurde von furchtlos aufpsielenden Rodheimern. Trainer Johannes Voeske,  der seinem Team eine "Jetzt erst recht"-Einstellung aufschwor, schien  genau die richtige Aufstellungsvariante gewählt zu haben, um wider  Erwarten an diesem Tag Meister der Regionalliga werden zu können. Obwohl die Abstimmung mit dem Mittelangriff nicht optimal funktionierte,  erzielten die Wetterauer beherzt Punkte aus allen möglichen  Spielsituationen und warem beim 23:22 kurz vorm richtungsweisenden  Satzgewinn, ehe sich das Blatt wendete. Ein Netzroller im Aufschlag für  Feldkirchen, ein nicht erfolgreicher Angriff der Rodheimer und der Satz  ging mit 24:26 verloren.

Zwar konnten die Piraten auch in Satz 2 bis zum 12:12 sehr gut  mitspielen, allerdings war der ausbleibende Mittelangriff und die  ungewohnte Besetzung auf der Diagonalposition ein bisschen zu viel an  Einschränkung der Variabilität des Wetterauer Angriffspiels, sodass  letztlich beide folgenden Sätze mit 15 und 16 Punkten verloren gingen  und somit der Traum der Meisterschafft sich nicht verwirklichte.

Alex Schuld, der trotz lediglich einer Trainingseinheit auf der  Diagonalposition ein den Umständen entsprechend gutes Spiel zeigte,  konnte nicht vollkommen an die durchschnittliche Angriffsquote von  Wacker oder Stodtmeister anknüpfen. Dies widerum hatte zur Folge, dass  lediglich die Außenangreifer Sachs und Breitenfelder ernstzunehmende  Optionen im Angriff waren, was mit fortschreitendem Spielverlauf  natürlich auch dem TV Feldkirchen nicht entgangen war. Die beiden machten zwar ihrerseits auch ein sehr gutes Spiel, aber gegen  einen bei jedem Angriff gut positionierten Doppelblock war bei einem nun  an Selbstbewusstsein erstarkenden Gegner nicht die nötige Erfolgsquote  zu erzielen, um das Blatt noch einmal wenden zu können. Mit 24:26,  16:25, 15:25 hat sich der TV Feldkirchen letztendlich verdient selbst  zum Meister gekürt.

Breitenfelder sprach nach dem Spiel dennoch ein Lob für seine gesamte  Mannschaft aus: "Vor allem Robert (Stodtmeister, Anm. d Red.) hat heute  gezeigt, was für ein guter Volleyballer er ist. Seine Leistung im  Zuspiel war übertraf alle Erwartungen, was die ganze Mannschaft  mitgezogen hat. Insgesamt haben aber alle alles gegeben und mindestens  in Satz 1 auch wirklich an den Sieg geglaubt. Vor dieser Kulisse und mit  der Bedeutung hat die Partie richtig Spaß gemacht, auch wenn das Wunder  ausgeblieben ist. Wir können uns heute nichts vorwerfen."  Damit bleibt für die Rodheimer Piraten am Ende der Saison ein  respektabler 2. Platz, 2 Jahre nach dem Rückzug aus der dritten Liga.  

Das im September ausgegebene Saisonziel von Trainer Voeske, vorne  mitspielen zu wollen, wurde mehr als erfüllt, sodass das Resüme der  gesamten Saison durchaus sehr positiv ausfällt. 

Für die SGR spielten: Breitenfelder, Flott, Graudenz, Liebster, Sachs, Stodtmeister, Stange, Schuld, König  

Trainer: Voeske

 

Herren III: In Hünfeld chancenlos

17. Mrz 2019 | Marcel Kopperschmidt |



Auch im vorletzten Landesligaspiel blieben die Männer um Markus Steinhauer in der Konrad-Zuse-Stadt ohne reelle Siegchancen und mußte dem neuen Tabellenführer aus Hünfeld mit 3:0 den Vortritt lassen.
Obwohl die Hünfelder auf Spielertrainer und Deutschlands bestem Ü53-Zuspieler , Uli Böntsch krankheitsbedingt verzichten mußten , waren die Haunestädter in entscheidenen Momenten die bessere Mannschaft.
“Wir haben anfangs stark angefangen und einen 4-Punkte Vorsprung erarbeitet, konnten diese aber nicht über die Ziellinie bringen. Auch die Tatsache , dass mit Zuspieler Martin Kersten, den Angreifern “Doc” Albrecht und Carsten Thielecke sowie Libero Hüsi Dasioglu gleich vier wichtige Spieler fehlten , machte uns das Leben noch schwerer”, so Jojo Jahr von der SG Rodheim.

Für die dritte Mannschaft der SGR endet am nächsten Sonntag erstmal die Ära Landesliga nach über 5 Jahren. Gegen die Youngster aus Waldgirmes will man aber nochmals alles geben um eine versöhnlichen Saisonabschluß herbeizuführen.
“Was dann kommt , steht noch in den Sternen zumal unsere zweite Mannschaft noch an gleicher Stelle um den Titel kämpft,” so Lars Müller

SGR3 Jahr- Steinhauer-Stößinger-Müller-Jansen-Pakzies- Breitenfelder-Rauffmann

Herren I: Showdown steht fest

16. Mrz 2019 | Robert Stodtmeister |

 

In der Hinrunde hatten sich die Piraten gegen den vermeintlich schwächeren Regionalliga-Aufsteiger aus Lahnstein einen ärgerlichen Ausrutscher erlaubt. Das Team von Trainer Johannes Voeske war daher gewarnt und das Rückspiel wurde deshalb auch nicht auf die leichte Schulter genommen. Im Gegenteil - denn die Piraten hatten sich einiges vorgenommen und wollten als Antwort auf die Hinspielniederlage ein deutliches Statement setzen. Das gelang dem Rodheimer Team eindrucksvoll.

Die Piraten gingen von der ersten Annahme an voll konzentriert und motiviert an’s Netz. Aus der sehr präzisen und stabilen Annahme um Libero Matthias Graudenz konnte Zuspieler Andreas Zander seine Angreifer bestens in Szene setzen. Die Außenpositionen um die schnellen Angreifer Tim Breitenfelder und Moritz Sachs konnten sich oft druckvoll gegen den Lahnsteiner Block durchsetzen.

Die jungen Stimmungsmacher

Die Kleinsten waren die größten Stimmungsmacher

Die Mittelangreifer Levi Flott und Philip König waren in Angriff und Block immer zur Stelle und stellten Lahnstein an diesem Abend vor große Probleme. Wenn es dann doch einmal zu engen Spielsituationen kam, konnten die Lahnsteiner Angriffe oft durch die sehr gut positionierte und reaktionsschnelle Feldabwehr der Rodheimer entschärft und über Diagonalangreifer Robert Stodtmeister verwandelt werden.

Da die Rodheimer sich in den ersten beiden Sätzen keine Schwächephasen erlaubten und in allen Mannschaftsbereichen dominierten, gingen die ersten beiden Sätze mit 25:19 und 25:15 ungefährdet an die Piraten.

Lediglich zu Beginn des dritten Satzes konnte sich das Team aus Lahnstein durch einige Unkonzentriertheiten im Rodheimer Angriff eine Führung von 3 Punkten erkämpfen.

Aber auch in dieser für die Piraten schwierigen Phase agierte das Team aus Rodheim weiter ruhig und souverän. Man ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und beim Spielstand von 17:17 waren die Piraten wieder gleich auf und übernahmen anschließend die Führung. Von da an hatten die Lahnsteiner Volleyballer den Piraten nichts mehr entgegen zu setzen und die Rodheimer gewannen den dritten Satz schlussendlich ungefährdet mit 25:21 und damit das Spiel mit 3:0.

Durch diesen überzeugenden Sieg gegen einen nicht ganz einfachen Gegner zeigten die Piraten, dass sie zurecht an der Tabellenspitze stehen.

Am letzten Spieltag kommt es nun zum entscheidenden Spiel um die Meisterschaft, in dem die Rodheimer auf den Tabellenzweiten aus Feldkirchen treffen.

Für die Piraten kämpften:

Tim Breitenfeld, Levi Flott, Philip König, Moritz Sachs, Robert Stodtmeister, Andreas Zander, Morris Liebster, Matthias Graudenz, Christian Stange und Alexander Schuld

Trainer: Johannes Voeske

Senioren Ü53: Titelverteidiger SGR für die DM qualifiziert

16. Mrz 2019 | Marcel Kopperschmidt |

Nach Hessenmeistertitel haben sich die Ü53 Volleyballer der SG Rodheim bei den Südwest-Meisterschaften gegen den TSV Hargesheim klar durchgesetzt und dürfen jetzt für die
DM 2019 in Minden planen.
Der Rheinland-Pfalz Meister aus dem Nahetal hatten nie reelle Siegchancen; der amtierende Deutsche Meister aus der Wetterau zog sein Finalspiel konsequent durch und war auf allen Positionen besser besetzt.
"Wir hätten heute mit unserem großen Kader durchaus Wechseloptionen gehabt, wollten aber auch nichts anbrennen lassen," so Rodheims Seniorcoach Markus Steinhauer nach dem 3:0 Erfolg nach nur 45 Minuten.
" Das größte Problem ist jetzt die Hotelsuche; Minden ist zu Pfingsten bereits zu 100% ausgebucht- bis dato heißt es : weitersuchen und weitertrainieren," so SGR-Orgachef Peter Stößinger.

Für die SGR spielten:
Uli Böntsch - Peter Stößinger-Stefan Brömmeling- Christian Albrecht - Carsten Thielecke- Markus Steinhauer- Paul Jansen- Honisch Hohenleitner- Eddi Ettlinger- Uwe Burkhardt- Andreas Pakzies- Thorsten Köstner

Herren I: Spitzenreiter... Spitzenreiter... hey hey hey

11. Mrz 2019 | Robert Stodtmeister |

Dieses Wochenende stand für die SG Rodheim die Verteidigung der Tabellenführung auf dem Plan. Gegen den derzeit Drittletzten der Liga, SSC Vellmar, schien die Aufgabe, trotz des aufgrund einer Leistenoperation fehlenden Leistungsträgers Tim Wacker, zunächst machbar. Am Ende war das Spiel jedoch knapper als gedacht, sodass den Zuschauern in der Rodheimer Sporthalle ein spannendes 4-Satzspiel mit einem glücklichen 3:1 Sieg für die Heimmannschaft geboten wurde.

 

Motiviert startete das Rodheimer Team in den ersten Satz, allen voran Robert Stodtmeister, der den verhinderten Tim Wacker auf der Diagonalposition vertrat. Bis zur Satzmitte waren die beiden Kontrahenten noch gleichauf, dann konnte sich Rodheim mit einer soliden Annahme und einigen erfolgreichen Angriffen absetzen und den Satz mit 25:21 für sich entscheiden.

 

Nach diesem temporären Erfolg fiel die Spannung ab und die SGR verpasste den Einstieg in den zweiten Satz. Der SSC Vellmar ging in Führung und konnte diese bis zum Satzende halten. Mit 25:19 war der Satzausgleich erreicht. Nun wurde das Spiel spannend.
Beide Teams lieferten nun einen erbitterten Schlagabtausch. Konnte sich ein Team mit einer Aufschlagserie einige Punkte in Führung bringen, glich das gegnerische Team kurz darauf wieder aus. Beim Spielstand von 17:17 gelang es den Rodheimern mit zwei Aufschlagserien von Robert Stodtmeister und Levi Flott den ersten Satzball bei 24:18 zu erspielen und den Satz mit 25:19 zu holen – 1 Punkt war somit sicher.

 

Christian Stange in luftiger Höhe

 

Auch der vierte Satz startete ausgeglichen. Beim Spielstand von 11:12 ging die SGR nach einer Aufschlagserie von Zuspieler Zander mit 16:11 in Führung. Ein taktischer Wechsel seitens Vellmar, gepaart mit einigen ungezwungenen Fehlern der Rodheimer, ermöglichte dem SSC jedoch den Ausgleich und die Führung zum 18:17. Durch einen gebündelten Kraft- und Konzentrationsaufwand gelang es der SGR allerdings am Ende, auch diesen Satz am Ende nach Hause zu holen und den 3:1-Sieg perfekt zu machen.

 

„Heute war es knapper, als es hätte sein müssen. Zu viele Fehler und fehlende Aufmerksamkeit haben uns das Spiel heute schwer gemacht.“, so Trainer Johannes Voeske nach dem Spiel. Das müsse sich bis zum voraussichtlichen Endspiel am 24.03. in Feldkirchen ändern. Am kommenden Samstag empfängt die SGR den Tabellenletzten VC Lahnstein, doch das vergangene Spiel zeigt, dass auch diese Partie noch nicht entschieden ist.

Es spielten: Tim B., Levi F., Matze G., Philipp K., Moritz S., Alexander S., Christian S., Robert S., Andy Z., Trainer Johannes V.

Großkampfwochenende der Oldies in Rodheim

09. Mrz 2019 | Marcel Kopperschmidt |

Am Samstag und Sonntag dreht sich im Rodheimer Sportzentrum wieder alles um den blaugelben Volleyball und ein Wiedersehen mit vielen ehemaligen Bundesligaspielern aus Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland..

Ab 15Uhr am Samstag und ab 10Uhr am Sonntag werden die Meisterschaften um den Titel des Südwestdeutschen Meisters ausgespielt. Nur die/der Gewinner der jeweiligen Altersklasse qualifiziert sich direkt für die Deutsche Meisterschaft, der Zweitplazierte geht in die Quali. Die SG Rodheim , der absolute hotspot der hessischen Senioren/-innen Szene ist gleich mit 5 Mannschaften vertreten.

Die Damen Ü31 + Ü49 haben ebenso Heimrecht wie die Herren Ü59. Die HerrenTeams Ü47 und Ü53 treten im Saarland bzw. Rheinland Pfalz an.

Cheforganisator Peter Stößinger einwenig stolz : „ Es ist schon Wahnsinn, welchen Zulauf wir nach dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft Ü53 ausgelöst haben- fünf Mannschaften in fünf verschiedenen Altersklassen , die sich noch alle für die Deutschen Meisterschaften 2019 in Minden qualifizieren können , das hat es noch nie in Hessen bei einem Verein gegeben.“ 


Teilnehmer
Ü31-weiblich : SG Rodheim- ASV Landau- TSV Speyer- SV Saar 05 Saarbrücken  (Sonntag, 10Uhr Rodheim)
Ü49- weiblich: SG Rodheim- VGG Gelnhausen- Senior Volley Saar  (Samstag, 15Uhr Rodheim)

Ü47- männlich: Orplid Frankfurt- TuS Marienborn- SG Rodheim- TV Klarenthal- TSG Differten-Schaffhausen-Bous (Sonntag im Saarland)
Ü53- männlich: TSG Hargesheim- SG Rodheim  (Samstag 13.3oUhr Finalspiel in Hargesheim)
Ü59- männlich: SG Rodheim- TuS Kriftel- Senior Volley Saar- HTC Bad Neuenahr (Sonntag, 14Uhr Rodheim)