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Herren II: Fünf‑Satz‑Fight bis zum Umfallen!

10. Jan 2026 | Robert Stodtmeister |
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Die SG Rodheim II lieferte in Darmstadt einen leidenschaftlichen und bis zum letzten Ball hart umkämpften Auftritt ab, musste sich jedoch nach fünf Sätzen knapp mit 2:3 geschlagen geben. Schon vor dem Anpfiff war klar, dass die Aufgabe alles andere als leicht werden würde: Gleich fünf Stammspieler – Andreas Zander, Ben Zander, Alexander Steinberg, Konstantin Stodtmeister und Mark Tilly – fehlten urlaubs- oder verletzungsbedingt. Die Mannschaft musste also umgebaut werden, und genau hier zeigte sich der große Zusammenhalt im Verein.
Denn aus der 3. Herren rückten Dieter Schmidt, Jan Reinschmidt und Karsten Rauffmann nach – und alle drei lieferten eine bemerkenswert starke Leistung, die entscheidend dazu beitrug, dass Rodheim das Spiel bis in den Tiebreak tragen konnte.
Der erste Satz verlief noch holprig. Rodheim fand schwer in Annahme und Rhythmus, während Darmstadt früh Druck machte und den Durchgang klar gewann. Doch die Rodheimer Reaktion folgte prompt: Mit stabilerer Annahme, mutigen Angriffen und cleveren Aufschlägen drehte die Mannschaft den zweiten Satz und glich verdient aus.
Im dritten Satz entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, das Darmstadt erst in der Schlussphase für sich entschied. Doch Rodheim zeigte Moral, kämpfte sich im vierten Satz zurück und erzwang mit viel Energie und taktischer Disziplin den Tiebreak. Besonders die Defensive um Libero Thomas Lingenau sowie die variablen Angriffe über Außen und Diagonal hielten Rodheim im Spiel.
Der Entscheidungssatz begann ausgeglichen, doch nach dem Seitenwechsel setzte sich Darmstadt leicht ab. Rodheim blieb dran, verteidigte leidenschaftlich und suchte immer wieder mutig den Punkt, doch am Ende reichte es knapp nicht. Mit 15:10 ging der Tiebreak an die Gastgeber – ein Ergebnis, das die starke Rodheimer Leistung nur teilweise widerspiegelt.
Trotz der Niederlage nimmt die SG Rodheim II viel Positives mit: eine beeindruckende Teamleistung trotz großer Personalnot, starke Auftritte der nachgerückten Spieler und der Beweis, dass die Mannschaft in der Oberliga mit jedem Gegner mithalten kann.
Es spielten für Rodheim II: Philip König, Timo Becker, Stefan Brommeling, Dieter Schmidt, Jan Reinschmidt, Karsten Rauffmann, Rolf Oberhofer, Thomas Lingenau, Robert Stodtmeister

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