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Herren I: Zweite Niederlage in Folge

15. Dez 2018 | Marcel Kopperschmidt |

Nach der Niederlage vergangene Woche in Lahnstein war die erste Herrenmannschaft der SG Rodheim auf Wiedergutmachung aus. Da passte es, dass zum letzten Heimspiel der Hinrunde der direkte Tabellennachbar Feldkirchen nach Rodheim kam. Ein Sieg, um den Anschluss an den Tabellenersten zu halten, war das Ziel von Trainer Voeske.
Der erste Satz erinnerte jedoch mehr an letzte Woche. Bis zum 11:10 gelang es keinem Team sich abzusetzen. Eine Aufschlagserie von Feldkirchen zum 11:17 besiegelte den ersten Satz, der mit 14:25 (aus rodheimer Sicht) verloren wurde.
Während die Piraten oft mehrere Anläufe brauchten, um ihre Angriffe in Punkte zu verwandeln, konnte Feldkirchen durch schnelles Passspiel den Ball oft im ersten Anlauf im Feld der SGR versenken. Obwohl Rodheim durch stabile Annahme von Breitenfelder, Liebster und Stodtmeister dagegen hielt und selbst den Aufschlagdruck auf Feldkirchen erhöhte, gelang es den Piraten nicht, den zweiten Satz für sich zu verbuchen, das Ergebnis war 22:25 für Feldkirchen.
Im dritten Satz konnten die Piraten endlich die notwendige Durchschlagskraft auf Feld bringen. Wacker versenkte einige Bälle mit brachialer Gewalt im gegnerischen Feld. Die Mittelblocker Schuld und König, die nahezu das ganze Spiel über gegen einen Doppelblock spielen mussten, konnten durch geschickte Lobs gegen tief verteidigende Feldkirchener weitere Punkte erzielen. 25:21 - ein Lebenszeichen der SGR.
Die Hoffnung auf einen Tiebreak mussten im Ende des vierten Satz begraben werden. Trotz einer soliden Punkteführung über 9:6 und 15:9 gelang es Feldkirchen, zum 16:16 auszugleichen. Bei 18:17 kippte durch einen verfrühten Pfiff des Schiedsrichters zu ungunsten Rodheims, gefolgt von einem Netzroller des Aufschlagspielers von Feldkirchen, das bis dahin entschlossene Rodheimer Selbstvertrauen und damit auch der Spielstand zum 18:23. Feldkirchen gewann durch schnelles Zuspiel und eine bessere Abwehrleistung mit 20:25 und 1:3 das Spiel verdienterweise.
Es spielten: Breitenfelder, König, Liebster, Sachs, Schuld, Stodtmeister, Wacker, Zander und Coach Voeske

Herren I: 3:2 Niederlage in Lahnstein

08. Dez 2018 | Marcel Kopperschmidt |

Am Samstag, dem 8. Dezember 2018, traten die Rodheimer Piraten zum Auswärtsspiel im Rheinland-Pfälzischen Lahnstein an. Dabei mussten sie auf den erkrankten Libero Matthias Graudenz und auch auf ihren Mannschaftskapitän Tim Wacker verzichten. Mit den acht verbliebenen Spielern plus Trainer Johannes Voeske sollten im vorletzten Spiel der Hinrunde weitere Punkte für die Regionalligatabelle gesammelt werden.

Trotz eindringlicher Hinweise des Trainers den Regionalliganeuling nicht zu unterschätzen, starteten die Rodheimer im ersten Satz äußerst verhalten in die Partie. Eine mäßige Annahmeleistung auf Rodheimer Seite sowie daraus resultierend wenig druckvolle Angriffe ließen den Lahnsteinern alle Möglichkeiten ihr Spiel aufzuziehen und den ersten Satz deutlich und verdient mit 25:18 für sich zu entscheiden.

Die energische Ansprache des Interimskapitäns Andreas Zander in der Satzpause verfehlte ihre Wirkung nicht und die Piraten starteten nun von Beginn an deutlich konzentrierter in den zweiten Satz. Ein stabiler Annahmeriegel um die Außenangreifer Moritz Sachs und Tim Breitenfelder sowie Libero Morris Liebster ermöglichte es Zuspieler Andreas Zander seine Angreifer variabel über alle Positionen in Szene zu setzen und die bis dahin gut positionierte Lahnsteiner Abwehr ein ums andere Mal zu überwinden. Zudem zwangen die Piraten den VC Lahnstein mit deutlich druckvolleren Aufschlägen wiederholt in schlechte Angriffspositionen, sodass die aufmerksame Abwehr nun viele Lahnsteiner Angriffe entschärfen und vor allem durch Diagonalangreifer Robert Stodtmeister in Punkte ummünzen konnte. Dem zu Folge konnten die Rodheimer den zweiten Satz mit 25:21 und vor allem den dritten Satz nach einer beeindruckenden Aufschlagserie von Moritz Sachs deutlich mit 25:13 für sich entscheiden.

Die Hoffnung auf eine „3-Punkte-Ausbeute“ für die Rodheimer Piraten wurde im Laufe des vierten Satzes vom VC Lahnstein zunichte gemacht. Die Gäste verfielen zunehmend wieder in den „Ruhemodus“ des ersten Satzes, sodass sich die Lahnsteiner durch einige direkte Blockpunkte einen 7 Punkte Vorsprung zur Satzmitte erspielen konnten. Die Ansprache des Trainers Jo Voeske in den zwei frühen Auszeiten sollte leider zu spät Früchte tragen, sodass eine furiose Aufholjagd bei 23:25 ein unglückliches Ende fand.

Um zumindest zwei Punkte aus Lahnstein zu entführen, mobilisierten die Piraten ihre letzten Kräfte und gingen im Tie-Break zunächst in Führung. Diese wurde durch unkonzentrierte Aktionen im Spielaufbau noch vor dem Seitenwechsel abgegeben, sodass ein letztes Aufbäumen leider nicht den angestrebten Sieg einbrachte und der fünfte Satz somit mit 12:15 verloren ging.

Um im oberen Drittel der Regionalligatabelle zu überwintern, sollte am kommenden Samstag (15.12.2018 um 19:00 Uhr) im heimischen Sportzentrum noch einmal ein Sieg gegen den direkten Tabellennachbarn TV Feldkirchen eingefahren werden, sodass die besinnliche Weihnachtspause stimmungsvoll eingeläutet werden kann.

Für Rodheim spielten: Moritz Sachs, Philip König, Alexander Schuld, Tim Breitenfelder, Andreas Zander, Christian Stange, Robert Stodtmeister und Morris Liebster

Herren II: Erfolgreicher Start in die Rückrunde

08. Dez 2018 | Marcel Kopperschmidt |

Am vergangenem Samstag kam es zum Start in die Rückrunde der Landesliga Nord. Als Tabellen-Vierter lagen die Piraten der SG Rodheim 2 weit hinter ihrem eigenen Erwartungen zurück. Zu schlecht war die Ausbeute der Vorrunde. Zuviele Spiele wurden aufgrund schlechter Leistung verloren und somit wurden die Erwartungen für die Rückrunde höher gelegt. Ziel sollte sein, eine konstante Leistung über eine gesamte Spielzeit zu erhalten, um am Ende sicher unter den ersten 3 zu stehen.

Der Start sollte positiv in heimischen Gewässern gelingen. Gegner waren der FSV Bergshausen und der Hünfelder SV. Das erste Spiel ging gegen die Gäste aus Nordhessen. Im Hinspiel konnte ein 3-0 für die Piraten eingefahren werden. Da jedoch alle Sätze damals ziemlich eng waren, gab es,keinen klaren Favoriten für die Partie. Gleich zu Beginn des Spiels zeigte sich, dass die Piraten weiterhin an ihren eigenen Fähigkeiten zweifelten. Eine „Annahme“ war nicht zu erkennen und so konnte kein Spielaufbau stattfinden. Schnell zogen dieNordhessen mit 5-6 Punkten Führung davon. Rodheim kämpfte sich Punkt für Punkt heran und es gelang kurz vor Schluss einmalig in Führung zu gehen und den Satz mit 25-23 für sich zu entscheiden. Eigentlich sollte danach alles besser laufen, doch ich Durchgang 2 wurden die Piraten deutlich mit 12-25 in ihren Hafen festgesetzt.
Im 3. Durchgang zeichnete sich ein Kopf an Kopf Rennen ab. Kurz vor Schluss gab es aufgrund einer umstrittenen Schiedsrichterentscheidung zu Gunsten der Piraten viel Unmut bei den Gästen. Diese Chance nutzen die Piraten eiskalt aus, um den Satz mit 25-22 für sich zu entscheiden.
Im 4. Durchgang machten die Piraten dann alles klar und navigierten ihr Schiff sicher mit 25-18 in den eigenen Hafen.
Der Einstieg in die Rückrunde war somit geglückt.

Im 2. Spiel ging es gegen den Hünfelder SV. In der Tabelle unmittelbar vor den Piraten auf Platz 3. platziert, dem 3-2 Erfolg gegen die Piraten im Hinspiel im Rücken , waren die Ziele klar gesteckt. Nur ein Erfolg brächte eine Revanche und einen Tausch in der Tabelle mit sich.
Im Gegensatz zum 1. Spiel gelang die Annahme gleich von Anfang an und es entwickelte sich ein gutes Spiel. Die Piraten traten konzentriert und spielerisch gut auf und man konnte den 1. Satz mit 25-22 für sich entscheiden.
Im 2. Durchgang ließen die Piraten nichts mehr anbrennen und verwiesen die Gäste mit 25-18 in ihre Schranken. Eigentlich war allen klar, dass es das gewesen sei. Jedoch sollte sich der Kampfgeist der Hünfelder zeigen. Niemals ein Spiel verloren geben und bis zum Schluss kämpfen. Dies machte sich für die Gäste bezahlt und sie zerpflückten die Piraten. Mit 17-25 mussten die Piraten den 3. Satz an die Hünfelder abgeben.
Im 4. Durchgang ging es kämpferisch zur Sache. Beide Mannschaften mussten ihre letzten Reserven nutzen, um das Spiel für sich zu entscheiden. Die Piraten schienen die größeren Reserven zu haben und entschieden den Satz mit 25-23 für sich.

Als Belohnung für den erfolgreichen Spieltag finden sich die Piraten nach dem Spieltag auf Platz 1, da Waldgirmes als Aufstiegsfavorit gegen frankenberg gepatzt hatte.

Es spielten: Jens Bender, Stefan Brömmeling, Max Gaus, Stefan Kann, Thomas Lingenau, Dieter Schmitt, Timo Streitenberger, Rolf Oberhofer, Detlef Zschiesche

Herren III: läßt Punkte liegen

08. Dez 2018 | Marcel Kopperschmidt |

“Das hätte anders ausgehen müssen”, so das eindeutige Fazit aller Rodheimer Volleyballer nach dem Spiel gegen das Team des Hünfelders SV.
Mit einem weiteren unnötigen 0:3 in der Tasche verabschiedeten sich die Landesliga Volleyballer um Spielertrainer Doc Albrecht und Markus Steinhauer vom Jahr 2018.
Dabei starteten die Wetterauer vorbildlich ins Spiel und überrollten die Mannen um Zuspielerlegende Uli Bönsch anfangs förmlich, ließen aber wie schon so oft in dieser Saison den Siegeswillen auf Zielgerade des Satzes vermissen.
“Wenn man nur noch 6 Punkte zum Satzsieg benötigt und gleichzeitig 5 Punkte Vorsprung hat, darf man den Satz einfach nicht mehr abgeben,” so Oldie Jo Breitenfelder dem die mentale Stärke der eigenen Mannschaft fehlt.
Mit 22, 19 und 16:25 gingen die Sätze an die Haunestädter, die an diesem Tag durchaus zu besiegen gewesen wären. Rodheim schlug gefährlich auf, griff hervorragend an und auch die Ballannahme um Lars Müller war überdurchschnittlich und dennoch sollte ein Satzgewinn nicht gelingen.
“Es sind immer schwache 5 Minuten die uns den Sieg kosten- das werden wir am Donnerstag in der Mannschaftssitzung ebenso ansprechen müßen wie eine bessere Unterstützung von draußen und dem derzeit fehlendem Teamesprit” , so lefthand Peter Stößinger mit der roten Laterne in der Hand.
Das es aber lohnt neben dem Sport auch mal die Flagge zu zeigen, beweisen die Rodheimer Oldies mit ihrem neuen Trikotaufdruck.
“Wir wollten ein kleines, nachdenkliches Zeichen setzen für das , was uns soviel ermöglicht und den meisten Menschen ,zum Teil mit verheerenden Folgen, verwehrt bleibt- Demokratie zu leben”, so Initiator Jansen.

Foto hinten : Martin Kersten- Lars Müller-Jojo Jahr- Jo Breitenfelder- Andreas Pakzies-Paul Jansen
vorne Hüsi Daglioglu- Markus Steinhauer- Peter Stößinger- Karsten Raufffmann- Christian Albrecht

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