Aktuelles

Damen I: Der Zug hat keine Bremse

18. Jan 2026 | Robert Stodtmeister |
Dameneins

Die 1. Damenmannschaft der SG Rodheim hat am 18.01.2026 in der Landesliga Nord ein packendes Spiel gegen die SG Johannesberg bestritten. Rodheim, aktuell auf dem dritten Tabellenplatz, trat dem Zweitplatzierten gegenüber ein – ein Duell, bei dem zwei Hochgeschwindigkeitszüge aufeinandertrafen. Nachdem das Hinspiel eine 1:3-Niederlage brachte, gelang diesmal ein spektakulärer 3:2-Erfolg.

Bereits früh trat die Mannschaft die Reise nach Johannesberg an – der Startschuss fiel um 10:00 Uhr. Der erste Spieltag im neuen Jahr war von Vorfreude geprägt, die positiven Impulse der ersten Saisonhälfte sollten fortgeführt werden.

Satz 1 – souveräner Auftakt: 

Die routinierte Trainerin Anna Wacker führte das Team nach einer langen Spielpause durch Verletzungen und Trainerverantwortung wieder aufs Feld und zeigte von Anfang an, wo der Hammer hängt. Starke Blockaktionen und sichere Angriffe über Außen- und Diagonal brachten Rodheim früh in Führung. Johannesberg kam kaum in den Rhythmus, Rodheim dominierte den Satz und gewann verdient mit 25:19.

Satz 2 – auf Augenhöhe, aber mit Erfahrung:

Johannesberg stellte sich besser auf Rodheim ein. Die Aufschläge der Gastgeberinnen setzten Rodheim unter Druck. Rodheim stabilisierte sich langsam. Dank einer stabilen Annahme durch Schack, Gläser und Schmidt konnte Zuspielerin Kuss ihr gewohntes Pass-Feingefühl zeigen. Wieder zurück im Spiel, musste der Satz mit 21:25 an Johannesberg abgegeben werden.

Satz 3 – Kopf an Kopf, starke Mitte: 

Wacker erinnerte an Satz 1 und forderte konsequentes Spiel. Dank stabiler Annahme gelang es Zuspielerin Kuss, das schnelle Mitte-Spiel von Päsel und Fritsche erneut in Fahrt zu bringen. Einmal ins Rollen gekommen, führte eine starke Aufschlagserie von Diagonalspielerin Knopp zum Satzgewinn Rodheims mit 25:20.

Satz 4 – klare Zielsetzung, Nuancen entscheiden: 

Der Plan, drei Punkte mitzunehmen, ging zunächst auf. Doch Nuancen im Spielverlauf führten dazu, dass Johannesberg den Satz doch noch mit 25:23 gewann. Die Partie blieb spannend – die Weichenstellung für Satz fünf war gestellt.

Satz 5 – der Zug hat keine Bremse:

Im Entscheidungssatz zeigte Rodheim erneut Willenstärke. Die Blockaktionen der Mittelblockerinnen trafen punktgenau, die Feldabwehr brillierte und ließ Johannesberg kaum Chancen. Rodheim gewann den Satz souverän mit 15:12 und damit das Spiel.

Nach diesem grandiosen Start ins neue Jahr trifft Rodheim im nächsten Pflichtspiel auf den TSV Frankenberg und den TV Waldgirmes 3. Beide Gegner stellen die Mannschaft vor neue Herausforderungen, die mit derselben Entschlossenheit angegangen werden sollen.

SG Rodheim: Anja Päsel, Alina Schack, Ariette Schmidt, Theresa Fritsche, Hannah Knopp, Linda Gläser, Denise Kuss; Anna Wacker (+Coach)

Herren I: Wichtiger Auswärtssieg für Rodheimer Volleyballer in Vellmar

17. Jan 2026 | Robert Stodtmeister |
H1 02

. Beim Auswärtsspiel in Vellmar feierte das Team einen 3:1-Sieg (17:25, 25:22, 25:21, 25:23) und konnte damit erstmals seit langer Zeit wieder einen Erfolg in der nordhessischen Stadt verbuchen.

Dabei hatte die Partie zunächst nicht nach einem Sieg ausgesehen. Der Gastgeber, als Tabellenvierter klar favorisiert, erwischte den besseren Start. Nach der Winterpause fanden die Rodheimer nur schwer ins Spiel, in Satz eins präsentierten die Gäste neben einigen sehenswerten Aktionen zu viele Eigenfehler. Vor einer starken Heimkulisse spielten die Gastgeber einen soliden Satz, der folgerichtig deutlich an Vellmar ging.

Im weiteren Verlauf stabilisierte sich das Spiel der Gäste jedoch zunehmend. Durch eine starke Pausenansprache von Trainer Johannes Fröhlich sowie die Einwechslungen von Peter Preisendörfer und Tim Wacker gewann das Rodheimer Spiel an Struktur und Sicherheit. Die Stimmung auf dem Feld hob sich mit jeder gelungenen Aktion. Vor allem in Annahme und Abwehr präsentierte sich die Mannschaft deutlich kompakter und zahlreiche Blockaktionen von Luczak und Ruppert nahmen den Vellmarern zunehmend den Wind aus den Segeln. Vellmar wirkte überrascht und konnte den Rodheimern nur phasenweise Paroli bieten. Mit konsequenten Angriffen, druckvollen Aufschlägen und einer starken Teamleistung konnten die Rodheimer Piraten die Sätze 2 und 3 für sich entscheiden.

Mit dem Gewinn des dritten Satzes war das ursprünglich ausgegebene Ziel – mindestens ein Punkt auswärts – bereits erreicht. Doch - Meuterei! Die Rodheimer Piraten wollten mehr. Auch dank Libero Raid Mukovic, der mehrfach spektakulär verteidigte, hielten die Gäste auch im vierten Satz dem Druck der Vellmarer stand und machten den Überraschungssieg perfekt.

Für seine Leistung wurde Libero Mukovic zum MVP der Partie gewählt.

Bereits am kommenden Samstag steht für die Rodheimer das nächste Spiel an. Dann empfängt das Team den TuS Kriftel in eigener Halle und hofft nach dem gelungenen Jahresauftakt auf weitere Punkte.

Für die SG Rodheim spielten: Johannes Fröhlich, Christian Ruppert, Moritz Sachs, Peter Preisendörfer, Johannes Gruppe, Carlo Drügh, Eman Mukovic, Tom Fritsche, Fabian Luczak, Raid Mukovic, Tim Wacker, Arne Bonn. 

Herren II: Fünf‑Satz‑Fight bis zum Umfallen!

10. Jan 2026 | Robert Stodtmeister |
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Die SG Rodheim II lieferte in Darmstadt einen leidenschaftlichen und bis zum letzten Ball hart umkämpften Auftritt ab, musste sich jedoch nach fünf Sätzen knapp mit 2:3 geschlagen geben. Schon vor dem Anpfiff war klar, dass die Aufgabe alles andere als leicht werden würde: Gleich fünf Stammspieler – Andreas Zander, Ben Zander, Alexander Steinberg, Konstantin Stodtmeister und Mark Tilly – fehlten urlaubs- oder verletzungsbedingt. Die Mannschaft musste also umgebaut werden, und genau hier zeigte sich der große Zusammenhalt im Verein.
Denn aus der 3. Herren rückten Dieter Schmidt, Jan Reinschmidt und Karsten Rauffmann nach – und alle drei lieferten eine bemerkenswert starke Leistung, die entscheidend dazu beitrug, dass Rodheim das Spiel bis in den Tiebreak tragen konnte.
Der erste Satz verlief noch holprig. Rodheim fand schwer in Annahme und Rhythmus, während Darmstadt früh Druck machte und den Durchgang klar gewann. Doch die Rodheimer Reaktion folgte prompt: Mit stabilerer Annahme, mutigen Angriffen und cleveren Aufschlägen drehte die Mannschaft den zweiten Satz und glich verdient aus.
Im dritten Satz entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe, das Darmstadt erst in der Schlussphase für sich entschied. Doch Rodheim zeigte Moral, kämpfte sich im vierten Satz zurück und erzwang mit viel Energie und taktischer Disziplin den Tiebreak. Besonders die Defensive um Libero Thomas Lingenau sowie die variablen Angriffe über Außen und Diagonal hielten Rodheim im Spiel.
Der Entscheidungssatz begann ausgeglichen, doch nach dem Seitenwechsel setzte sich Darmstadt leicht ab. Rodheim blieb dran, verteidigte leidenschaftlich und suchte immer wieder mutig den Punkt, doch am Ende reichte es knapp nicht. Mit 15:10 ging der Tiebreak an die Gastgeber – ein Ergebnis, das die starke Rodheimer Leistung nur teilweise widerspiegelt.
Trotz der Niederlage nimmt die SG Rodheim II viel Positives mit: eine beeindruckende Teamleistung trotz großer Personalnot, starke Auftritte der nachgerückten Spieler und der Beweis, dass die Mannschaft in der Oberliga mit jedem Gegner mithalten kann.
Es spielten für Rodheim II: Philip König, Timo Becker, Stefan Brommeling, Dieter Schmidt, Jan Reinschmidt, Karsten Rauffmann, Rolf Oberhofer, Thomas Lingenau, Robert Stodtmeister

Herren II: Kämpferisches Spiel trotz knapper Niederlage

14. Dez 2025 | Robert Stodtmeister |
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Am Sonntag, den 16.12.25, empfing die zweite Mannschaft der SG Rodheim Ober-Roden zum letzten Heimspiel vor der Winterpause.

Schon von Beginn an entwickelte sich ein knappes und umkämpftes Spiel zwischen beiden Teams.
Im 1. Satz waren die Rodheimer zunächst gut im Spiel und lagen lange vorne. Obwohl Ober-Roden zwischenzeitlich noch einmal aufschließen konnte, behielten die Gastgeber am Ende die Nerven und entschieden den Satz mit 25:23 für sich.

Der 2. Satz verlief anders. Diesmal war Ober-Roden über weite Strecken in Führung, doch Rodheim kämpfte sich zurück, wehrte mehrere Satzbälle ab und konnte den Satz am Ende noch drehen – 26:24.

Im 3. Satz war das Spiel erneut sehr ausgeglichen. Ober-Roden setzte Rodheim mit guten Aufschlägen unter Druck und war in den entscheidenden Momenten etwas klarer. So ging der Satz mit 21:25 an die Gäste.

Der 4. Satz begann mit einem starken Start von Ober-Roden. Obwohl sich die Rodheimer noch einmal kämpferisch zurück arbeiteten, reichte es am Ende nicht mehr und der Satz ging ebenfalls verloren (22:25).

Auch im Tiebreak fanden die Gastgeber nicht mehr richtig ins Spiel. Ober-Roden agierte souverän und gewann den Entscheidungssatz mit 15:12, wodurch sie das Spiel mit 3:2 für sich entschieden.

Alles in allem zeigte die SG Rodheim II trotz der Niederlage eine gute und kämpferische Leistung. Auch wenn das Spiel knapp verloren ging, kann die Mannschaft mit der gezeigten Leistung zufrieden sein und geht nun in die Winterpause.

Für die SG Rodheim spielten: Stefan Kann, Robert Stodtmeister, Konstantin Stodtmeister, Andreas Zander, Detlef Zschiesche, Rolf Oberhofer, Thomas Lingenau, Philip König, Alexander Steinberg, Timo Becker, Ben Zander

Damen I:Rodheimerinnen holen Punkt gegen Gießen

14. Dez 2025 | Robert Stodtmeister |
Dameneins

Am vergangenen Sonntag trafen die Damen 1 der SG Rodheim auf die Mannschaft des USC Gießen 2 – mit dem klaren Ziel, die Hinrunden-Niederlage wettzumachen. Die Rodheimerinnen mussten dabei krankheitsbedingt auf ihre Zuspielerin Denise Kuss verzichten. Glücklicherweise sprang Zuspielerin Svenja kurzfristig ein und meisterte ihre Aufgabe mit Bravour.
Die SGR-Damen starteten hochmotiviert und setzten die Gäste mit druckvollen Aufschlägen und starken Angriffen in den ersten beiden Sätzen deutlich unter Druck (25:20, 25:16).
Im dritten Satz kam Gießen jedoch besser ins Spiel, während die SGR-Damen in der Annahme schwächelten und sich zu viele Eigenfehler leisteten. Gießen nutzte diese Unsicherheiten konsequent aus und sicherte sich den Satz mit 25:20. Im vierten Durchgang setzten die Gäste ihren Lauf fort, während die SGR nicht mehr an die starke Anfangsleistung anknüpfen konnte (19:25).
Im entscheidenden Tiebreak entwickelte sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Gießener Damen am Ende knapp mit 16:14 für sich entschieden. Trotz der bitteren 2:3-Niederlage nehmen die Rodheimer Damen einen Punkt mit und gehen als Tabellendritte in die wohlverdiente Weihnachtspause.

SG Rodheim: Svenja, Anja Päsel, Alina Schack, Ariette Schmidt, Antonia Thiedmann, Theresa Fritsche, Hannah Knopp, Jessica Di Salvo, Miriam Oberhofer, Linda Gläser, Eileen Biedenkapp
Coach: Anna Wacker

Herren I:SG Rodheim unterliegt Aufstiegsaspirant DSW Darmstadt

13. Dez 2025 | Robert Stodtmeister |

Mit dem letzten Spiel einer insgesamt eher enttäuschenden Hinrunde empfing die SG Rodheim zuhause den DSW Darmstadt. Unterschiedlicher hätten die Ausgangspositionen kaum sein können: Während die Rodheimer Piraten als Tabellenletzter in die Partie gingen, reiste mit Darmstadt ein klarer Aufstiegsaspirant an.

Trotz dieser Vorzeichen hoffte die SG Rodheim auf eine Überraschung – zumal diese im Vorjahr gegen denselben Gegner in eigener Halle gelungen war. Doch leider sollte sich dieses Kunststück diesmal nicht wiederholen.

Der erste Satz begann ausgeglichen. Beide Mannschaften wechselten sich mit kurzen Punkteserien ab und lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. In der entscheidenden Phase jedoch verloren die Rodheimer wie so oft in dieser Saison ihr druckvolles Angriffsspiel. Ungenaue Annahmen erschwerten Zuspieler Johannes Gruppe die Spielgestaltung erheblich. Darmstadt nutzte diese Schwäche konsequent aus, setzte sich ab und verwandelte den ersten Satzball zum 25:20.

Auch im zweiten Durchgang startete die SG Rodheim gut. Nach einem gelungenen Beginn sah sich DSW Darmstadt früh zur ersten Auszeit gezwungen. Diese zeigte Wirkung: Die Gäste fanden schnell wieder zu ihrem druckvollen Angriffsspiel zurück. Auf Seiten der Rodheimer häuften sich hingegen die Aufschlagsfehler, sodass man ab der Satzmitte einem Rückstand hinterherlief. Vor allem Mittelblocker Christian Ruppert stemmte sich mit einem hervorragenden Angriffsspiel gegen den erneuten Satzverlust und hielt die SG Rodheim lange im Spiel. Dennoch gelang es nicht mehr, den Rückstand aufzuholen – auch der zweite Satz ging mit 25:21 an Darmstadt.

Im dritten Satz musste Trainer Johannes Fröhlich früh beide Auszeiten nehmen und versuchte, noch einmal positiv auf seine Mannschaft einzuwirken. Doch Darmstadt präsentierte sich an diesem Tag einfach zu stabil und dominant, insbesondere im Angriffsspiel. Die Gäste ließen nichts mehr anbrennen und entschieden auch den letzten Satz mit 25:19 für sich.

Damit geht die SG Rodheim als Tabellenletzter in die Weihnachtspause – ein enttäuschendes Fazit nach der Hinrunde. Dennoch hat die Mannschaft immer wieder in engen Spielen gezeigt, dass deutlich mehr Potenzial in ihr steckt, als es der aktuelle Tabellenplatz widerspiegelt. Nun gilt es, über die Weihnachtsfeiertage Kraft zu tanken, um im neuen Jahr noch einmal voll anzugreifen.