Aktuelles

Herren I: Rodheim unterliegt TG Hanau hauchdünn im Tiebreak

12. Sep 2026 | Robert Stodtmeister |
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Die Volleyballer der SG Rodheim mussten sich in einem hochdramatischen Auswärtsspiel der TG Hanau knapp mit 2:3 (25:15, 23:25, 21:25, 25:21, 16:18) geschlagen geben. Die Mannschaft von Trainer Johannes Fröhlich erwischte dabei einen Auftakt nach Maß und überrumpelte die Gastgeber aus Hanau mit einer schnellen 5:0-Führung komplett. Rodheim hielt den Druck über die gesamte Dauer des ersten Durchgangs aufrecht und sicherte sich den Satz völlig verdient mit 25:15. Im zweiten Durchgang wendete sich jedoch das Blatt: Hanau fand spürbar besser ins Spiel und überraschte die Rodheimer leicht, die sich in der Schlussphase zwar noch einmal heranarbeiteten, den Satz aber knapp mit 23:25 abgeben mussten. Diesen Aufwind nahm die TG Hanau mit in den dritten Satz, spielte stark weiter und nutzte eine Schwächephase der Rodheimer aus, was zu einem 21:25-Satzverlust für die Gäste führte. Rodheim steckte den Rückstand im vierten Durchgang jedoch gut weg, fand wieder deutlich besser ins Spiel und holte sich den Satz souverän mit 25:21, sodass der Tiebreak die Entscheidung bringen musste. Im finalen fünften Satz schenkten sich beide Mannschaften absolut nichts und kämpften um jeden Ball, wobei sich Rodheim einen Vorsprung erarbeiten konnte und beim Stand von 14:11 den ersten Matchball vor Augen hatte. Hanau wehrte diesen jedoch durch ein starkes Sideout sowie eine hervorragende Blockarbeit ab und glich zum 14:14 aus. Es folgte ein dramatischer Kopf-an-Kopf-Schlagabtausch, bei dem Rodheim am Ende das unglücklichere Händchen hatte und sich hauchdünn mit 16:18 geschlagen geben musste. Für die SG Rodheim spielten: Hannes Gruppe, Lionel Fröhlich, Tim Wacker, Rafael Scholz de Oliveira, Tom Fritsche, Julius Fröhlich, Colin Schempp, Moritz Sachs, Ben Zander, Konstantin Stodtmeister, Arne Bonn, Christian Ruppert, Fabian Luczak und Bakary Bah (Trainer: Johannes Fröhlich).

Damen I: Piratinnen holen vier Punkte

12. Sep 2026 | Robert Stodtmeister |
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Beim ersten Heimspiel der neuen Landesliga-Saison 2026/2027 präsentierte sich die Damen 1 der SG Rodheim, die „Piratinnen“, in beeindruckender Verfassung und sicherten sich vor heimischem Publikum vier wichtige Tabellenpunkte.
Traumstart gegen Marburg-Biedenkopf
In der ersten Begegnung trafen die Rodheimerinnen auf die SG Volleys Marburg-Biedenkopf 3. Die junge Gästemannschaft bekam von Beginn an die Klasse und Erfahrung der Piratinnen zu spüren. Rodheim dominierte das Spielgeschehen in nahezu allen Bereichen. Druckvolle Aufschläge, variantenreiche Angriffe, eine starke Feldabwehr und präzises Zuspiel sorgten dafür, dass die Gastgeberinnen früh die Kontrolle übernahmen.
Während Marburg-Biedenkopf kaum ins Spiel fand, wuchs bei den Piratinnen mit jedem Ballwechsel das Selbstvertrauen. Angetrieben von einer hervorragenden Stimmung auf dem Feld und auf der Bank spielte Rodheim konzentriert und mit großer Spielfreude auf. Über die gesamte Partie hinweg ließen die Gastgeberinnen keinen Zweifel daran, wer den ersten Sieg des Tages einfahren würde. Am Ende stand ein souveränes und hochverdientes 3:0 (25:11, 25:17, 25:22) auf der Anzeigetafel.
Spannender Volleyball-Krimi gegen Gelnhausen
Im zweiten Spiel wartete mit dem Oberliga-Absteiger VGG Gelnhausen ein deutlich härterer Prüfstein auf die Piratinnen. Die Zuschauer bekamen ein hochklassiges und spannendes Duell zweier Mannschaften auf Augenhöhe zu sehen.
Von Beginn an schenkten sich beide Teams nichts. Starke Aufschläge, spektakuläre Abwehraktionen, platzierte Angriffe und wirkungsvolle Blocks prägten die Begegnung. Jeder Satz war hart umkämpft, kein Ball wurde verloren gegeben. Mal hatten die Rodheimerinnen die besseren Antworten, mal zeigte die erfahrene und eingespielte Mannschaft aus Gelnhausen ihre Qualität.
Nach vier intensiven Sätzen musste der Tiebreak die Entscheidung bringen. Auch dort begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Die Piratinnen kämpften bis zum letzten Ballwechsel leidenschaftlich um den Sieg, mussten sich am Ende jedoch denkbar knapp mit 13:15 geschlagen geben. Damit sicherte sich Gelnhausen den 3:2-Erfolg (25:22, 20:25, 25:27, 25:22, 15:13).
Zufriedener Blick nach vorn
Trotz der hauchdünnen Niederlage im zweiten Spiel überwog bei den Rodheimerinnen die Zufriedenheit über einen gelungenen Heimspieltag.
Trainerin Anna Wacker zog ein positives Fazit: „Ich bin insgesamt mit unserer Leistung und den vier Tabellenpunkten sehr zufrieden. Die Einstellung auf dem Feld hat gestimmt. Daran können wir am nächsten Spieltag, am 18.10., ebenfalls in eigener Halle, anknüpfen.“
Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung, großem Kampfgeist und der Unterstützung der heimischen Fans haben die Piratinnen gezeigt, dass sie auch in dieser Saison in der Landesliga Nord eine wichtige Rolle spielen wollen. Der Auftakt macht Lust auf mehr.
SGR: Alina Schack, Anja Päsel, Ariette Schmidt, Anna Wacker, Linda Gläser, Cathrin Hofmann, Denise Kuss, Jessi Di Salvo, Kati Hultsch, Toni Thiedmann, Tine Doll, Miri Oberhofer, Krissi Müller, Eileen Biedenkapp

Herren II: junge Spieler setzen Akzente

12. Sep 2026 | Robert Stodtmeister |

Am Samstagabend, den 12. September, war die SG Rodheim II um 19 Uhr beim DSW Darmstadt II zu Gast. Am Ende mussten sich die Rodheimer mit 1:3 geschlagen geben. Dennoch zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine engagierte Leistung und bewies insbesondere im dritten Satz, dass sie auch gegen einen starken Gegner mithalten kann.

 

Darmstadt startete konzentriert und sicherte sich den ersten Satz mit 25:20. Auch im zweiten Durchgang blieb es lange eng, ehe die Gastgeber sich mit 25:23 knapp durchsetzen konnten. Dabei machte sich phasenweise auch der körperliche Vorteil der Darmstädter bemerkbar, die mit einigen groß gewachsenen Spielern am Netz für Druck sorgten.

 

Rodheim ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und fand im dritten Satz immer besser ins Spiel. Der verdiente Satzgewinn brachte die SG wieder auf 1:2 heran.

 

Im vierten Satz erhöhte Darmstadt noch einmal den Druck und konnte sich früh absetzen. Trotz kämpferischer Gegenwehr musste Rodheim den Durchgang mit 14:25 abgeben. Damit war die 1:3-Niederlage besiegelt.

 

Besonders erfreulich war zudem der Auftritt der jungen Spieler. *Tom Albrecht, Julian Heidt, Bogdan Rudi und Frederik Grübel* sammelten gegen einen körperlich starken Gegner wichtige Erfahrungen und zeigten, dass sie auch auf Oberliga-Niveau Verantwortung übernehmen können.

 

Für die SG Rodheim II spielten *Timo Becker, Tom Albrecht, Julian Heidt, Detlef Zschiesche, Bogdan Rudi, Andreas Zander, Artur Fuss, Thomas Lingenau und Frederik Grübel.* Hagen Alix und Alexander Steinberg** waren nach ihrer Verletzungspause erstmals wieder mit dabei. 

 

*Satzfolge:* 25:20, 25:23, 22:25, 25:14 – *Endstand 3:1 für DSW Darmstadt II*

Beachvolleyball: Fröhlich /Schempp werden U17 Hessenmeister

21. Jun 2026 | Robert Stodtmeister |
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Am vergangenen Sonntag richteten die Volleyballer der SG Rodheim die Hessische
Beachvolleyball-Meisterschaft der Altersklasse U17 m/w aus. Der Turniertag auf einer
der schönsten Anlagen Hessens begann ebenso eindrucksvoll, wie er enden sollte:
Noch fünf Minuten vor dem Anmeldeschluss zog ein kräftiges Gewitter über die Courts
der SG Rodheim und eröffnete einen Tag voller hochklassigem Jugend-Beachvolleyball.
Dass das Wetter an diesem Sonntag ein besonderes Gespür für Timing hatte, zeigte sich
auch am Abend: Mit dem letzten gespielten Ball begann erneut der Regen, kurz darauf
zog das nächste Gewitter über die Anlage.

Auch sportlich hätte der Tag aus Sicht der Gastgeber kaum erfolgreicher verlaufen
können. Das einzige Team der SG Rodheim zog ohne Satzverlust ins Finale ein. Dort
trafen Colin Schempp und Lionel Fröhlich auf starke Konkurrenz und mussten zunächst
einen Rückschlag hinnehmen. Nach verlorenem ersten Satz kämpfte sich das
Rodheimer Duo zurück und drehte das Finale noch in drei Sätzen. Mit dem Sieg vor
heimischem Publikum und ihrem VIP-Fanclub krönten sich die beiden zu
Hessenmeistern der U17.

Parallel kämpften auch die Mädchen um den Landestitel. Hier setzte sich das Team
Casella/Pakura aus Frankenberg durch und löste damit ebenso wie Schempp/Fröhlich
das Ticket für die Deutsche Meisterschaft Ende August an der Ostsee.
Für Lionel Fröhlich ist es damit nach dem U16 Hessenmeistertitel letzte Woche mit Elia.

Porsch bereits das zweite Ticket für eine Deutsche Meisterschaft in der laufenden
Saison. Auch bei der Landesmeisterschaft U19 vor zwei Wochen, bei der der 2011
geborene Lionel Fröhlich mit seinem Rodheimer Partner Ben Zander einen starken
dritten Platz holte, gewann mit Julius Fröhlich ein weiterer Rodheimer den
Hessenmeistertitel. Zwei Tage später konnten sich Colin Schempp und Lionel Fröhlich
mit jeweils externen Partnern bei der U18 Hessenmeisterschaft die Silber- und
Bronzemedaille sichern. Damit drückte das Rodheimer Quartett den diesjährigen
Landesmeisterschaften über alle Altersklassen hinweg seinen Stempel auf – eine Bilanz,
die im hessischen Beachvolleyball derzeit ihresgleichen sucht.

Senioren Ü64m: Qualifikation für die DM

14. Mrz 2026 | Robert Stodtmeister |
Seniorenü64

Mit zwei überzeugenden 2:0 Siegen gegen den Saarlandmeister Saar Volleys und dem RPF Meister HTC Bad Neuenahr sicherten sich die Rodheimer Seniorenvolleyballer der Altersklasse Ü64 nicht nur dem SWD Meistertitel , sondern qualifizierten sich auch direkt für die am 9. und 10. Mai stattfindenden Deutschen Meisterschaften in Dresden.
Rodheims Mannschaftskapitän Karl Schumann musste zwar gleich auf 3 Verletze verzichten, dennoch setzen sich die „Glorreichen Neun“ souverän durch und gewann die Sätze eindeutig.
„ Wir sind auf allen Positionen mindestens doppelt besetzt und haben mit Libero Uwe Burkard einen Fels in der Brandung, der die Abwehr und Annahme bestens organisiert. Aber auch im Angriff und Zuspiel sind wir sehr gut aufgestellt“, so Schumann.

Foto v.l.: Michael Oldenburg, Paul Jansen, Karl Schumann, Franz-Josef Gründing, Rolf von der Lühe, Ludger Engelhardt, Klaus Pritzkow, Andreas Pakszies und Uwe Burkardt

Herren I:SG Rodheim trotzt dem Favoriten einen Punkt ab

07. Mrz 2026 | Robert Stodtmeister |
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Im letzten Heimspiel der Regionalliga-Saison zeigte die SG Rodheim noch einmal eine starke Leistung. Gegen den Tabellenzweiten und Aufstiegsaspiranten TV Wiesbach hielten die Wetterauer lange Zeit hervorragend mit und erkämpften sich beim 2:3 einen wichtigen Punkt im Abstiegskampf. Die ganz große Sensation blieb zwar aus, doch im Duell Tabellenkeller gegen Tabellenspitze bewies Rodheim, dass der Sieg aus dem vorherigen Spiel beim TV sebamed Bad Salzig kein Zufall gewesen war.

Die Ausgangslage war nach dem Erfolg im Kellerduell eine andere: Während Rodheim weiterhin um den Klassenerhalt kämpfte, reiste Wiesbach als Tabellenzweiter mit klaren Aufstiegsambitionen an. Personell mussten die Gastgeber auf Außenangreifer Julius Fröhlich verzichten, konnten dafür jedoch auf der Liberoposition auf die Unterstützung von Timo Becker bauen.

Der Favorit aus dem Saarland legte im ersten Satz fulminant los. Vor allem über die Diagonalposition setzten die Gäste die Rodheimer von Beginn an unter Druck. Dennoch kämpfte sich die SG zurück ins Spiel und glich zur Satzmitte aus. Eine Schwachstelle der vergangenen Wochen – der Aufschlag – präsentierte sich diesmal deutlich verbessert und wurde durch eine starke Feldabwehr ergänzt. Doch auch Wiesbach glänzte mit druckvollen Sprungaufschlägen. Eine Serie von fünf Punkten in Folge zum Satzende brachte schließlich die Entscheidung zugunsten der Gäste, die den Durchgang mit 25:20 für sich entschieden.

Im zweiten Satz war sofort zu spüren, dass für Rodheim mehr drin war. Die Gastgeber starteten hochmotiviert, die Spannung auf dem Feld entlud sich zeitweise auch in hitzigen Diskussionen um strittige Schiedsrichterentscheidungen, in deren Folge Routinier Tim Wacker eine gelbe Karte sah. Sportlich überzeugte Rodheim jedoch vor allem mit variablem Angriffsspiel. Zuspieler Peter Preisendörfer setzte seine Angreifer immer wieder clever in Szene, insbesondere Christian Ruppert punktete über die Mittelposition aus einer stabilen Annahme um Libero Raid Mukovic. Zur Satzmitte setzte sich die SG mit fünf Punkten ab und nutzte schließlich einen von fünf Satzbällen zum verdienten 25:21-Ausgleich.

Der dritte Satz entwickelte sich zu einem echten Volleyballkrimi. Wiesbach steigerte sich noch einmal, schließlich ging es für die Gäste um wichtige Punkte im Aufstiegsrennen. Von Beginn an lieferten sich beide Teams ein packendes Duell auf hohem Niveau, das auch die Zuschauer in der Rodheimer Halle in seinen Bann zog. Beide Trainer nutzten ihr Auszeitenkontingent, um auf das variable Angriffsspiel des Gegners zu reagieren und taktisch nachzujustieren. In einer dramatischen Schlussphase behielten die Gastgeber die Nerven: Mit 29:27 entschied Rodheim den Satz für sich – auch dank der Erfahrung von Tim Wacker, der in den entscheidenden Momenten Verantwortung übernahm.

Mit der 2:1-Führung war klar: Mindestens ein Punkt würde in Rodheim bleiben. Doch die Gastgeber wollten mehr. Der intensive Spielverlauf hatte jedoch viel Kraft gekostet, was sich vor allem zu Beginn des vierten Satzes bemerkbar machte. Wiesbach ging früh in Führung und baute den Vorsprung zwischenzeitlich auf acht Punkte aus. Die Einwechslungen von Johannes Gruppe und Eman Mukovic brachten jedoch noch einmal frischen Schwung. Vor allem Mukovic spielte groß auf und war im Angriff kaum zu stoppen. Rodheim kämpfte sich zurück und verkürzte auf 18:19 – plötzlich schien sogar der Sieg wieder möglich. Eine Auszeit der Gäste unterbrach jedoch den Rhythmus der SG. Wiesbach stellte sich besser auf die neue Angriffsreihe ein und entschied den Satz schließlich mit 25:20 für sich.

Im entscheidenden Tie-Break machte sich dann die größere Frische der Saarländer bemerkbar. Mit dem klaren Ziel Aufstieg vor Augen mobilisierte Wiesbach noch einmal alle Kräfte und setzte sich deutlich mit 15:8 durch.

Auch wenn die große Überraschung ausblieb, durfte Rodheim am Ende dennoch zufrieden sein. Der gewonnene Punkt im Abstiegskampf könnte noch von großer Bedeutung sein – zumal die direkten Konkurrenten parallel Niederlagen hinnehmen mussten. Damit gehen die Rodheimer mit einer guten Ausgangsposition in die letzten beiden Auswärtsspiele der Saison.