Aktuelles

Damen I:Heimspiel-Déjà-vu

01. Dez 2024 | Robert Stodtmeister |
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Am vergangenen Wochenende empfing die erste Damenmannschaft der SG Rodheim den VGG Gelnhausen und den TV Waldgirmes 3. Das Landesliga-Team trat an diesem Spieltag mit einem ersatzgeschwächten Kader an. Es fehlten Lisa Köhler, Anja Päsel, Miriam Oberhofer und Anna Wacker, die aufgrund ihrer Verletzung ihre Mannschaft zur Zeit zwar als Trainerin, nicht jedoch als Libera unterstützen kann.
Dank des souveränen Auswärtssieges aus der Vorwoche gingen die SGlerinnen selbstbewusst und optimistisch ins erste Spiel gegen Gelnhausen. Mit Svenja Bayer im Zuspiel und Denise Kuss (Zuspiel) als Libera wählte Coach Wacker die Option, die zuvor in Bergshausen so erfolgreich war. Doch diesmal starteten die Rodheimer Damen mit Annahme- und Abstimmungsproblemen in den ersten Satz. Eh sie sich versahen, waren sie mit 2:12 gegen die stark aufspielenden Gelnhausenerinnen im Rückstand. Nun galt es, sich Punkt für Punkt in das Spiel einzufinden und die anfängliche Nervosität abzulegen. Mit engagierten Abwehraktionen, guter Passverteilung von Bayer und wirksamen Angriffen von allen Positionen kämpfte sich die SGR mehr und mehr in diesen Satz hinein. Eine starke Aufschlagserie von Alina Schack (Annahme Außen) brachte Rodheim bis auf 16:20 an Gelnhausen heran und ließ Hoffnung auf einen möglichen Satzgewinn aufflammen. Doch abermals starke Aufschläge und platzierte Angriffe der Gegnerinnen machten der SGR einen Strich durch die Rechnung. Gelnhausen entschied Satz 1 mit 25:18 für sich. 
In Satz 2 begegneten sich beide Teams zunächst auf Augenhöhe. Rodheim startete in allen Elementen besser, druckvoller und deutlich selbstbewusster. Kein Ball wurde verloren gegeben, und so erarbeitete man sich einen 9:4 Vorsprung. Die Wende war geschafft - so schien es. Mit erfolgreichen Angriffen und einer starken Abwehr zeigten die SGlerinnen, wer der Platzhirsch in dieser Halle ist. Doch Gelnhausen pirschte sich allmählich wieder heran. Sie schlugen wiederholt gut auf und vereitelten den ein oder anderen Rodheimer Angriff. Auch die zwei Auszeiten, durch die Trainerin Wacker den Rhythmus der Gegnerinnen zu unterbrechen versuchte, brachten nicht den gewünschten Erfolg. Gelnhausen zog mit 19:18 an Rodheim vorbei und setzte noch drei Zähler drauf. Beim Stand von 18:22 konnte die SGR das Aufschlagrecht zurück erobern. Antonia Thiedmann (Mittelblock) kam zum Aufschlag und brachte die Gastgeberinnen mit ihren beherzten Sprungaufschlägen wieder ins Spiel (22:22). Die Hoffnung entflammte erneut. Gelnhausen ließ jedoch nichts anbrennen und machte den Sack mit 25:22 zu. 
Ein 0:2 Rückstand ist noch lange kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Satz 3 begann zunächst wieder mit Problemen in der Abstimmung und Annahme, doch ließ sich Rodheim nicht davon beeindrucken und bot Gelnhausen entschlossen die Stirn. Starke Aufschläge und eine gute Blockarbeit der VGG nahmen den SGlerinnen immer wieder den Wind aus den Segeln und ließen den Rückstand weiter anwachsen (12:17), bis Thiedmann erneut zur Grundlinie kam und ihre Granaten-Aufschläge auspackte. Das gesamte Team kämpfte, gab keinen Ball verloren und zeigte Zähne, sodass zum Satzende Rodheim diesen Durchgang mit 27:25 für sich verbuchen konnte. Mit geschwollener Brust ging man in Satz 4, konnte den Drive aus Satz 3 jedoch nicht wieder aufnehmen. Erneut gelangte die SGR schnell ins Hintertreffen und musste den Satz mit 12:25 und damit auch das Spiel mit 1:3 an Gelnhausen geben.
Flexibilität ist alles! Für das Spiel gegen das mit vollem Kader angereiste Team aus Waldgirmes wählte Wacker eine neue Option mit Alina Schack als Libera und Denise Kuss im Zuspiel. Waldgirmes setzte Rodheim von Anfang an mit ihren guten Aufschlägen und ihrem schnellen Angriffsspiel stark unter Druck. Beim Stand von 8:18 wechselte Trainerin Wacker Svenja Bayer (Zuspiel) für Hannah Knopp (Diagonal) ein, wodurch Denise Kuss nun die Diagonalposition übernahm. Die Linkshänderin punktete ein ums andere Mal und ließ den Block der Gegnerinnen zeitweise verzweifeln. Rodheim fand nun besser ins Spiel, musste den ersten Durchgang jedoch mit 16:25 an Waldgirmes geben. Satz 2 begann zunächst als enger Schlagabtausch. Die SGlerinnen erkämpften sich durch gute Abwehr- und Blockarbeit sowie platzierte Angriffe ihre Punkte. Beim Stand von 11:10 legte Waldgirmes jedoch eine Schippe drauf und zog auf 16:11 davon. Diesen Rückstand konnte Rodheim nicht mehr aufholen und musste auch Satz 2 mit 17:25 abschenken. In Satz 3 spielte die SGR wieder stark auf, kämpfte um jeden Ball und zeigte sich vom bisherigen Spielverlauf unbeeindruckt. So erarbeitete man sich eine 10:7 Führung, die man sogar auf 17:11 ausbaute. Die Zeichen standen auf Sieg, doch wieder riss der rote Faden, und Waldgirmes pirschte sich auf 18:19 an die Gastgeberinnen heran. Nun war es ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen mit starken Aktionen auf beiden Seiten, das Waldgirmes nach einem vergebenen Satzball der Rodheimerinnen schlussendlich für sich entschied (26:24) und damit auch das Spiel (3:0).
Damit beendet die SG Rodheim die Hinrunde in der Landesliga Nord - Frauen - auswärts ungeschlagen und zu Hause ohne Sieg auf dem 6. Tabellenplatz.             
                        
SG Rodheim: Alina Schack, Hannah Knopp, Linda Gläser, Theresa Fritsche, Ariette Schmidt, Denise Kuss, Antonia Thiedmann, Svenja Bayer, Trainerin Anna Wacker 

 

Herren I: Piraten unterliegen auswärts gegen Darmstadt 0:3

24. Nov 2024 | Robert Stodtmeister |
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Am vergangenen Wochenende mussten die Rodheimer Piraten in der Regionalliga Südwest eine 0:3-Niederlage gegen eine stark aufspielende Mannschaft aus Darmstadt hinnehmen. Das Ergebnis spiegelt jedoch nicht die kämpferische Leistung wider, die die dezimierten Rodheimer zeigten.

Schwächer Kader stellt die Mannschaft vor Herausforderungen

Mit nur neun Spielern durch die krankheitsbedingten Absagen von gleich fünf Spielern musste Trainer Johannes Fröhlich improvisieren. Julius Fröhlich, normalerweise als Libero aufgestellt, agierte als Angreifer, während der angeschlagene Libero Raid Mukovic sich in den Dienst der Mannschaft stellte und die Position des Liberos übernahm. Unterstützung kam aus der 2. Herren mit Stefan Brömmeling, der sich gut einfügte. Trotz dieser Herausforderungen präsentierte sich das Team als Einheit und wehrte sich nach Kräften gegen einen physisch und spielerisch starken Gegner.

1.⁠ ⁠Satz: Guter Start, unglückliches Ende

Die Rodheimer starteten konzentriert und mit viel Elan in die Partie. Mit einer starken Block- und Feldabwehr setzten sie Darmstadt unter Druck und ließen wenige Bälle ungehindert auf den Boden. Dennoch schlichen sich gegen Ende des Satzes einige unnötige Fehler ein, die Darmstadt den entscheidenden Vorteil verschafften. Der Satz ging knapp an die Gastgeber.

2.⁠ ⁠Satz: Kopf-an-Kopf-Duell bis zum Schluss

Auch im zweiten Satz hielten die Rodheimer auf Augenhöhe mit. Kapitän Tom Fritsche führte das Team mit vorbildlicher Leistung und übernahm viel Verantwortung, sei es im Angriff oder in der Defensive. Trainer Johannes Fröhlich versuchte mit taktischen Wechseln, die Zuspiel-/Diagonalachse regelmäßig neu zu beleben, indem er Gruppe/Peiffer und Fröhlich/Preisendörfer in allen Sätzen clever rotierte. Doch wie schon im ersten Satz fehlte den Piraten in der entscheidenden Phase die letzte Durchschlagskraft, und Darmstadt konnte den Satz knapp für sich entscheiden.

3.⁠ ⁠Satz: Kräfte schwinden, Darmstadt setzt sich durch

Im dritten Satz wurde deutlich, dass der Kräfteverschleiß bei den Rodheimern spürbar war. Darmstadt nutzte seine athletische Überlegenheit und dominierte vor allem im Angriff und Block. Die Rodheimer wehrten sich tapfer und zeigten weiterhin eine solide Feldabwehr, mussten sich jedoch mit 19:25 geschlagen geben.

Fazit: Kämpferischer Auftritt trotz schwieriger Umstände

Trotz der 0:3-Niederlage können die Rodheimer Piraten stolz auf ihre Leistung sein. Gegen eine starke Darmstädter Mannschaft zeigten sie eine engagierte Vorstellung und hielten über weite Strecken gut mit. Kapitän Tom Fritsche wurde verdient zum MVP gekührt, welcher viel Verantwortung gerade in Annahme und Angriff trug. Die taktischen Anpassungen von Trainer Johannes Fröhlich verdeutlichten, wie flexibel das Team auch in schwierigen Situationen agieren kann.

Die Rodheimer blicken nun auf die kommenden Spiele, in der Hoffnung, bald wieder mit einem vollständigen Kader antreten zu können. Das nächste Spiel findet am 07.12.2024 zuhause in Rodheim gegen den Liganeuling aus Ober Roden statt. Spielbeginn ist 19:00, der Eintritt ist frei.

Für Rodheim spielten: Stefan Brömmeling, Christian Ruppert, Johannes Gruppe, Peter Preisenförfer, Jacob Peiffer, Julius Fröhlich, Eman Mukovic, Tom Fritsche und Raid Mukovic.
Trainer: Johannes Fröhlich

Herren II: Abgeklärter Sieg zur perfekten Hinrunde

23. Nov 2024 | Robert Stodtmeister |
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Am vergangenen Samstag bestritt die 2. Mannschaft der SG Rodheim das letzte Hinrundenspiel in Neuenhaßlau gegen die SG Main-Kinzig Volleys, die zu diesem Zeitpunkt 3. der Landesliga Nord waren. Die Rodheimer waren fest entschlossen, die perfekte Hinrunde ohne Punktverlust klarzumachen.

Die Main-Kinziger starteten direkt von Anfang des 1. Satzes an, mit risikoreichen Aufschlägen die Rodheimer unter Druck zu setzen, welchem die Rodheimer jedoch mit einer sehr stabilen Annahme widerstehen konnten und ihrerseits mit viel Angriffskraft die Gastgeber ebenfalls vor Probleme zu stellen. Es entwickelte sich ein heißer Kampf, welchen die SG am Ende des Satzes, vor allem durch ein starkes Spiel von Außenangreifer Tilly und Diagonalangreifer Stodtmeister, mit 25:21 für sich entscheiden konnte.

Im 2. Satz wechselte Brömmeling, welcher aufgrund des fehlenden Trainers Zschiesche das Coaching übernahm, durch und brachte Libero Henrichs für Zander, sowie Mittelblocker Heidt für Grutzeck. Die Gastgeber legten wieder einen starken Start hin und führten zur Mitte des Satzes mit 3 Punkten. Die Rodheimer blieben jedoch ruhig und unter anderem dank Heidts großer Durchschlagskraft gewannen sie den Satz mit 25:19.

In Satz 3 kam Zander wieder für Henrichs und Berlik ersetze König im Außenangriff.
Der Satz entwickelte sich zu einem offenen Schlagabtausch mit Highlights auf beiden Seiten, bei dem es bis zum Ende knapp blieb. Bei 23:22 für die Rodheimer kam Heidt an den Aufschlag und bereitete mit einem herausragenden Aufschlag den Sieg vor, welchen Tilly 2 Ballwechsel später zum 25:23 klarmachte.

Abschließend kann man sagen, dass die Rodheimer eine sehr abgeklärte und souveräne Leistung zeigten, somit verdient mit 3:0 gewannen und gleichzeitig eine perfekte Hinrunde mit dem 1. Tabellenplatz beendeten.

Für die SG Rodheim spielten:

Philip König, Uwe Berlik, Ben Zander, Stefan Brömmeling, Mark Tilly, Julian Heidt, Thomas Henrichs, Andreas Zander, Markus Grutzeck und Robert Stodtmeister

Herren II: Auch TSV Hungen glatt bezwungen

17. Nov 2024 | Robert Stodtmeister |
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In Hungen, da war's soweit,
Die SG Rodheim war bereit,
Zu Gast beim TSV, voller Schwung,
Ein Spiel mit Hochgenuss, so jung.

Heidt, erstmals im Starterfeld,
Bender in Abwehr, Superheld,
Zschiesche und Kersten, noch nicht ganz fit,
Verfolgten Spiel nun Schritt für Schritt.

Der erste Satz begann geschwind,
Rodheim führte, wie der Wind,
Mit 25 zu 19, das war klar,
Die Jungs sie spielten wunderbar.

Im zweiten Satz, das Spiel so fein,
die SG führte und schoss sich ein,
25 zu 20, der Satz war gewonnen,
Die Fans jubelten, die Freud entglommen.

Der dritte Satz, der wurde hart,
Ein Rückstand an den Nerven nagt,
Doch Rodheim kämpfte, gab nicht auf,
Ein Schlagabtausch nahm seinen Lauf.

31 zu 29, das war der Schluss,
Ein spanndes Spiel, ein Hochgenuss,
Berlik, der eingewechselte Held,
Machte den Punkt, der das Spiel erhellt.

So endet Spiel, mit Sieg SG,
Dem Gegner tat es deutlich weh,
Ein toller Abend, voller Schweiß,
die Freude groß, die Weste weiß.

Für die SG Rodheim spielten:
Jens Bender , Uwe Berlik, Stefan Brömmeling, Markus Grutzeck, Julian Heidt, Thomas Henrichs, Martin Kersten, Philip König, Karsten Rauffmann, Robert Stodtmeister , Ben Zander , Andreas Zander , Detlef Zschiesche

Herren I: 1 Satz gegen Vellmar gewonnen

17. Nov 2024 | Robert Stodtmeister |
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Am vergangenen Sonntag trat die SG Rodheim zu Hause gegen das Spitzenteam Vellmar an. Rodheim musste auf Diagonalangreiffer Fabius Kulcsar sowie Libero Raid Mukovic verzichten, sodass Trainer Johannes Fröhlich sich selbst auf den Spielberichtsbogen schrieb.
1.⁠ ⁠Satz:
Rodheim startete vor einer sehr gut besuchten Halle stark in die Partie und Kämpfte um jeden Ballwechsel. Beim Stand von 11:11 verletze sich Vellmars Diagonalangreiffer, was zu einer langen Pause führte. Auf Rodheimer Seite sorgte gegen Ende des Satzes die Einwechslung von Sachs für frischen Wind. Rodheim konnte den Satz nach großen Kampf knapp mit 28:26 für sich.
2., 3. und 4. Satz: Aufholjagden ohne Belohnung
Leider konnten die Gastgeber das Niveau aus dem ersten Satz nicht halten. In den folgenden drei Sätzen verschlief Rodheim jeweils die Anfangsphasen und geriet früh in Rückstand
In Satz 2 nutze Vellmar den schwachen Start der Rodheimer aus um früh davon zu ziehen und entschied den Satz mit 25:21 für sich.
Auch im dritten Satz bot sich ein ähnliches Bild. Rodheim kämpfte sich nach verpatzten Start zwar immer wieder heran, doch die Gäste blieben abgezockter und holten sich auch diesen Satz mit 25:20.
Im vierten Satz war es erneut die mangelnde Konzentration zu Beginn, welche Rodheim ins Hintertreffen brachte. Die Einwechslungen von Johannes Fröhlich und Hannes Gruppe zeigten zwar Wirkung, doch auch sie konnte die Niederlage nicht abwenden. Sodass Vellmar auch diesen Satz am Ende mit 25:21 für sich entschied.
Die MVP Titel des Spiels gingen auf beiden Seiten an die starken Mittelblocker. Bei Vellmar wurde es Kapitän Mika Wiemers und auf Rodheimer Seite Arne Bonn, welcher mit starken Angriffen immer wieder Akzente setze.
Insgesamt fehlte Rodheim über das gesamte Spiel hinweg die Konstanz, um gegen ein Team wie Vellmar durchgehend auf Augenhöhe zu bleiben. Doch trotz der 1:3 Niederlage zeigten die Rodheimer Piraten eine kämpferische Leistung die von den vielen Fans in der Halle lautstark unterstützt wurde. Für die kommenden Spiele gilt es an der Konstanz zu arbeiten, um sich auch gegen die Top Teams der Liga durchsetzen zu können.
Nächsten Sonntag (24.11.24) geht es dann mit einem Auswärtsspiel in Darmstadt weiter. Das nächste Heimspiel ist am 07.12.24 gegen den Liga Neuling aus Ober Roden.

Für Rodheim spielten: Arne Bonn, Christian Ruppert, Fabian Luczak, Tom Fritsche, Moritz Sachs, Eman Mukovic, Jakob Peiffer, Julius Fröhlich, Peter Preisendörfer, Johannes Gruppe, Johannes Fröhlich
Trainer: Johannes Fröhlich
Co Trainer: Raid Mukovic

Damen I: Ein gebrauchter Tag bei der SG Rodheim

17. Nov 2024 | Robert Stodtmeister |

Zum ersten Heimspiel dieser Saison hätten die Vorzeichen für die 1. Damenmannschaft der SG Rodheim nicht besser stehen können: Mit drei klaren Auswärtssiegen starteten die Landesligistinnen selbstbewusst und optimistisch in den Sonntag. Es sollten zwei spannende Spiele auf Augenhöhe werden mit dem SF Blau-Gelb Marburg und dem VfL Bad Arolsen als Gastmannschaften.
 
Das erste Spiel gegen Marburg begann für die Gastgeberinnen noch etwas verhalten. Der SF Blau-Gelb spielte selbstbewusst auf, wobei die SG im Laufe des Satzes immer besser ins Spiel fand und nach einer starken Aufschlagserie von Denise Kuss den ersten Satz mit 25:22 für sich entschied. Diesen Schwung nahmen die Rodheimerinnen mit in den zweiten Satz, den sie von Anfang an dominierten. Starke Aufschläge, variable Angriffe und eine starke Abwehr ließen Marburg nicht mehr ins Spiel finden. Die Gegnerinnen schienen gebrochen - bis sich Trainerin und Libera Anna Wacker bei einer Abwehraktion verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte. Mit 25:17 sicherte sich die SG dennoch Satz 2 und nutzte die Satzpause, um sich neu zu organisieren. Als Libera kam nun Ariette Schmidt zum Einsatz, die bisher Außenangriff spielte. Das Ziel war klar: Satz 3 gewinnen und drei Punkte sichern. Marburg wollte da jedoch auch ein Wörtchen mitreden und nutzte die anfängliche Unsicherheit der SGlerinnen gnadenlos aus. Bevor man sich versah, führte Marburg mit 8:0 Punkten. Rodheim kämpfte sich im weiteren Satzverlauf mehrfach wieder heran, schaffte es jedoch nicht, das Momentum auf seine Seite zu ziehen. Mit 16:25 ging dieser Durchgang an den SF Blau-Gelb. Mit Satz 4 übernahm Denise Kuss die Trainerfunktion und schwor die SGlerinnen erneut ein. Das Team schien optimistisch, doch zeigten sich in Satz 4 immer wieder Unsicherheiten und Schwierigkeiten in der Abstimmung. Rodheim fand auch weiterhin nicht ins Spiel und tat sich schwer, seine Stärken auszuspielen. So ging der vierte Satz mit 17:25 ebenfalls an Marburg. Auch im Tiebreak ergab man sich nicht den Gästen und zeigte bis zum Satzende die Zähne. Leider konnten sich die Rodheimer Damen dennoch nicht mit dem Satz- und Spielgewinn belohnen, sondern unterlagen Marburg schlussendlich mit 12:15 Punkten und 2:3 Sätzen.
 
Neues Spiel, neues Glück – so heißt es. Obwohl die SGlerinnen in Spiel 2 nur noch zu acht waren – Denise Kuss (Zuspiel) und Ariette Schmidt (Außen/Libera) waren nicht mehr verfügbar – starteten sie motiviert und zielstrebig in den ersten Satz gegen Bad Arolsen. Den Trainerposten übernahm nun Mittelblockerin Anja Päsel, die ebenfalls eine klare Marschrichtung vorgab: Stark aufschlagen, in Annahme und Abwehr frühzeitig rufen und die Gegnerinnen nicht ins Spiel kommen lassen. Mit guten Aufschlägen von Anja Päsel und Linda Gläser sowie platzierten Angriffen von Alina Schack (Außen) startete Rodheim erfolgreich in den ersten Satz. Es zeigten sich jedoch immer wieder Abstimmungsschwierigkeit in Annahme und Abwehr, was es Zuspielerin Svenja Bayer schwer machte, ihre Angreiferinnen variabel einzusetzen. So hatte der gegnerische Block oft leichtes Spiel und pflückte ein ums andere Mal die Rodheimer Angriffe ab. Schlussendlich entschied Bad Arolsen den ersten Durchgang mit 25:23 für sich. Auch die nachfolgenden Sätze waren sowohl von Zuversicht als auch von Unsicherheiten geprägt. Rodheim brachte einfach sein sonst so sicheres und dominantes Spiel nicht auf’s Parkett und musste sich am Ende mit 22:25 und 20:25 in Satz 2 und 3 sowie einem klaren 0:3 geschlagen geben.
 
SG Rodheim: Alina Schack, Hannah Knopp, Linda Gläser, Theresa Fritsche, Lisa Köhler, Ariette Schmidt, Denise Kuss, Anja Päsel, Antonia Thiedmann, Anna Wacker, Svenja Bayer; Gesundheitsbedingt fehlte Miriam Oberhofer