Aktuelles

Herren I: In Vellmar rehabilitiert

24. Nov 2018 | Marcel Kopperschmidt |

Am Samstag dem 24.11. traten die Herren 1 der SG Rodheim nach der 0:3 Niederlage des letzten Spieltags ihre längste Auswärtsreise an, um in Vellmar die nächsten Tabellenpunkte der Regionalliga Südwest zu erspielen. Da mit Morris Liebster und Matthias Graudenz beide Liberos verhindert waren, holten sie Thomas Lingenau mit ins Boot, der die Abwehrarbeit der Piraten verstärken sollte.

Der erste Satz der Partie verlief sehr ausgeglichen. Die Rodheimer starteten mit dem Ziel die hohe Eigenfehlerquote des letzten Heimspieltags gegen die TGM Gonsenheim nicht zu wiederholen und sicher ihr Spiel zu machen. Sie begannen somit etwas zu bedacht und ließen den Vellmarern immer wieder die Möglichkeit ihre zu Beginn recht starken Mittel- und Außenangriffe durchzubringen. Zwei kleine Aufschlagserien von Robert Stodtmeister und Philip König verschafften den Rodheimern jedoch den Zweipunktevorsprung der nötig war um den ersten Satz mit 25:23 für sich zu entscheiden.

Im zweiten Satz fanden die Piraten gut ins Spiel und Zuspieler Andreas Zander konnte die Rodheimer Angreifer variabel einsetzen. Vellmar zeigte sich jedoch kampfbereit und verteidigte einige der Rodheimer Angriffe insbesondere durch gute Blocks auf den Außenpositionen. Trainer Johannes Voeske reagierte früh und brachte den krankheitsbedingt noch leicht angeschlagenen Außenangreifer Moritz Sachs ins Spiel, der sich in guter Form präsentierte und die Vellmarer Abwehr vor neue Herausforderungen stellte. Die Rodheimer dominierten nun das Spielgeschehen und konnten durch eine starke Mannschaftsleistung, die durch die besonders gute Abwehrleistung von Zuspieler Andreas Zander gekrönt wurde, einen Vierpunktevorsprung zum 20:16 herausspielen. Dieser wurde jedoch durch zwei Schiedsrichterentscheidungen, einen gegnerischen Block und einen guten Aufschlag zu Nichte gemacht, sodass es zum Ende hin mit einem Spielstand von 20:20 noch einmal spannend wurde. Mannschaftskapitän Tim Wacker zeigte sich beim Aufschlag jedoch nervenstark und konnte zudem durch starke Rückraumangriffe sein Team zum Satzgewinn mit  25:21 führen.

Im dritten Satz konnten die Rodheimer den starken Mittelangriff der Vellmarer fast vollständig entschärfen. Der gegnerische Block wurde durch starke Angriffsschläge umgangen oder durch gezielte Lobs nutzlos gemacht. Rodheim kam immer besser ins Spiel während die Vellmarer nicht mehr viel entgegenzusetzen vermochten. Auch einige Spielerwechsel, insbesondere des Vellmarer Zuspielers, brachten keinen neuen Wind in die Partie sodass die Piraten den dritten Satz deutlich mit 25:17 für sich entscheiden konnten.

Nach einer Stunde und 13 Minuten hieß es verdient 3:0 für die Wetterauer, die somit wieder auf Platz 2 der hart umkämpften oberen Tabellenplätze der Regionalliga Südwest stehen. Mit neuem Wind in den Segeln freuen sich die Piraten auf die vorletzte Partie der Hinrunde am 08.12. gegen Lahnstein.

 

Für Rodheim spielten: Moritz Sachs, Tim Wacker, Philip König, Thomas Lingenau, Alexander Schuld, Tim Breitenfelder, Andreas Zander, Christian Stange und Robert Stodtmeister

Trainer: Johannes Voeske

 

Damen I: Niederlage in Hünfeld

24. Nov 2018 | Marcel Kopperschmidt |

Am vergangen Samstag unterlag die 1. Damen der SG Rodheim dem Hünfelder SV mit 3:0.

Gleich zu Spielbeginn hatten die Rodheimerinnen Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Durch eine Aufschlagserie der Gegner lagen die Piratinnen gleich zu Beginn im Rückstand, der im Satzverlauf nicht ausgeglichen werden konnte. Es mangelte an Sicherheit in der Annahme und Abwehr, sowie  Beweglichkeit auf Rodheimer Seite. So wurde der erste Satz ganz klar mit 16:25 an Hünfeld abgegeben.

Der zweite Satz startete ähnlich wackelig und mit einem 5-Punkterückstand nach einer Aufschlagserie der Gegner. Das folgende Spiel der Rodheimerinnen schien noch immer schleppend bis Trainer Johannes Voeske Worte einen Schalter umlegten. Längere und spannende Ballwechsel folgten, in denen von beiden Seiten vehement um den Punkt gekämpft wurde. Mit guten Aktionen am Netz wurde sich Punkt für Punkt an den Gegner herangeangelt. Leider musste auch dieser Satz an Hünfeld abgegeben werden mit 19:25.

Den dritten Satz starteten die Rodheimerinnen mit derselben Energie, wie im zweiten Satz aufgehört wurde. Zunächst konnte keine Mannschaft die Führung klar übernehmen, bis das Rodheimer Spiel plötzlich zusammenbrach. Fehler in der Annahme und Abwehr häuften sich und verhinderten somit den nötigen, druckvollen Spielaufbau der Piratinnen.  Zum Satzende gab es noch einige gute Aktionen auf Rodheimer Seite, allerdings wurde der Satz klar mit 16:25 und somit das Spiel mit 0:3 an Hünfeld abgegben.

Am 08.12. werden die Rodheimerinnen den  Hünfelder SV und  den Biedenkopf-Wetter-Volleys 2 zu Gast empfangen mit klarem Ziel vor Augen: die Revenge gegen Hünfeld und 6 Punkte auf das Rodheimer Konto.

 

Der Kader in Hünfeld:

Eileen Biedenkapp, Sophie Jackson, Theresa Johnson, Katharina Merz, Vy-Anh Nguyen, Lisa Schuld, Sabine Tandetzki, Anna Wacker

 

 

Herren III: fahren die ersten Pluspunkte ein

24. Nov 2018 | Marcel Kopperschmidt |
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Einerseits war man froh die ersten beiden Pluspunkte auf dem Habenkonto verbuchen zu können, andererseits ließ man aber auch einen Punkt liegen, so daß Fazit nach einem langen Spieltag in Marburg.

Während Gastgeber VfL Marburg an diesem Tage unbezwingbar war und als verdienter 3:0 Sieger vom Platz ging, konzentrieten sich die Rodheimer eher auf das zweite Spiel des Tages gegen den Tabellennachbar aus Frankenberg.

“Gegen die aufschlag- und angriffsstarken Marburger hatten wir keine Chance. Unserer schlechte Leistung im Spielaufbau ließ kein variables Angriffsspiel zu, so daß Zuspieler Martin Kersten wieder zu lange Wege gehen mußte”, so das Grundübel ausgesprochen von Jojo Jahr.

Marburg überrollte die Wetterauer quasi mit Aufschlagserien und ließ den Oldies aus Rodheim nicht den Hauch einer Chance.

Besser machten es die Rodheimer erst im zweiten Satz des zweiten Spiels. Angetrieben vom ältesten und besten Spieler auf dem Feld- Jo Breitenfelder- ging plötzlich ein Ruck durch die Mannschaft.

“Eigentlich hätten wir das Spiel deutlicher dominieren müssen, waren zum Schluß aber glücklich wenigstens 2 Punkte mitnehmen zu dürfen”, so Spielertrainer Markus Steinhauer der seinen kompletten Kader zum Einsatz brachte.

Rodheim tat sich anfangs schwer gegen die Männer um Uwe Burkhard, fand aber mit der Zeit ins Spiel und positionierte sich besser im Feld.

“Zudem haben wir die Eigenfehlerquote im entscheidenen Moment reduzieren können und uns mit 15:8 im fünften Satz belohnt ,” so Steinhauer weiter.

 

Für die Rodheimer geht es am 8.12 in Hünfeld weiter im Kampf gegen die rote Laterne.

 

SGRodheim 3

 

Jo Breitenfelder- Markus Steinhauer-Jojo Jahr- Peter Stößinger- Christian Albrecht- Andreas Pakzies- Paul Jansen

Lars Müller- Hüsi Daglioglu- Martin Kersten- Karsten Rauffman 

 

 

Senioren Ü53: SGR Gold - VCO Ober-Roden Silber

24. Nov 2018 | Marcel Kopperschmidt |
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Rodheim und Ober-Roden haben auch in diesem Jahr wieder das Volleyball-Finale um die Hessenmeisterschaft 2019-Ü53 bestritten und sich beide für die Südwestdeutschen Meisterschaften qualifiziert.


Der amtierende deutsche Meister aus der Wetterau hatten gegen die Rodgauer anfangs leichtes Spiel und verschaffte sich in beiden Sätzen einen klaren Vorsprung, der zum Ende hin aber nochmals deutlich schmilz.
“Die VCO-Männer um Stefan Weckmann haben nie aufgehört zu kämpfen und wir haben uns etwas zu früh zurückgelehnt,” so umschreibt Rodheims Oldiechef Peter Stößinger den Spielverlauf. Mit 25:18 und 25:22 Punkten sicherten sich Gastgeber Rodheim die Goldmedaille und das Startrecht für die am 9.März stattfindenen Regionalmeisterschaften.


Die SGR spielte mit stehend
Siggi Klingelhöfer- Peter Stößinger- Paul Jansen- Andreas Pakzies- Eddy Ettlinger- Bernd Albat
Markus Steinhauer- Manfred Honisch und Thorsten Köstner

Damen I: 3:2 Niederlage in Fulda

18. Nov 2018 | Marcel Kopperschmidt |

Mit 2:3 mussten sich die Damen 1 der SG Rodheim am vergangenen Samstag gegen das Team der TV Fulda-Horas geschlagen geben. In den ersten Satz starteten die Rodheimerinnen mit viel Motivation, guter Stimmung und dem klaren Gedanken, 3 Punkte für das Rodheimer Team zu gewinnen. Gute taktische Aktionen am Netz und viele erfolgreiche Aufschläge führten dazu, dass die Führung ganz klar auf der Rodheimer Seite lag. Trotz sich anhäufender Eigenfehler zu Ende hin, ging der Satz mit 28:26 an das Team Rodheim, das zunächst noch unter der Führung von Co-Trainerin Anna Wacker und Mannschaftsführerin Lisa Schuld stand. Auch der zweite Satz startete vielversprechend und die Führung wurde auf Rodheimer Seite ausgebaut. Doch auch die Gegner des TV Fulda- Horas zeigten kein schlechtes Spiel. Wieder mussten die Rodheimerinnen kämpfen, doch TV Fulda- Horas gewann diesen Kampf und somit den zweiten Satz mit 26:24. Trotz des verlorenen Satzes, fand der ersehnt eingetroffene Coach Johannes Voeske die richtigen Worte und die Spielerinnen der SG Rodheim schafften es als Team, auch Satz 3 mit 25:23 für sich zu gewinnen. Der vierte Satz sollte der letzte sein und die ersehnten 3 Punkte bringen doch wieder wurde dieser zu keinem leichten Spiel. Durch viele Eigenfehler Rodheims, wurde die Führung schnell verschenkt und Satz 4 ging mit 25:20 an die Gastgeberinnen. Im Tie-Break hieß es dann, Nerven bewahren und nochmal alles geben. Wegen einiger Fehler Rodheims und der starken Aktionen Fuldas, war es nicht mehr möglich, diesen letzten, entscheidenden Satz zu gewinnen. Somit musste sich das Team um Coach Johannes Voeske im letzten Satz mit 15:10 geschlagen geben und das Spiel endete zur Freude des gerade aufgestiegenen Fulda-Horas mit einem 3:2. Trotz des Spielverlustes, ging 1 Punkt auf das Konto der Rodheimerinnen.

 

Am kommenden Samstag steht ein erneutes Auswärtsspiel gegen den Hünfelder SV an. Natürlich steht auch hier ganz klar das Ziel: 3 Punkte mehr auf das Konto der Rodheimerinnen.

 

Der Kader in Fulda:

Katharina Merz, Theresa Johnson, Alina Schack, Anna Wacker, Svenja Bayer, Lisa Schuld, Kerstin Reuning, Eileen Biedenkapp

 

 

 

 

Herren III: Schiffbruch im Kinzigtal

18. Nov 2018 | Marcel Kopperschmidt |
Mit einem klarem 0:3 und der Tatsache im Gepäck , die bis dato schlechteste Leistung abgeliefert zu haben muß  Trainer “Doc” Albrecht den Blick aber schon heute wieder nach vorne richten.
Der Landesliga Tabellenführer aus Neuenhasslau war auf allen Positionen besser besetzt und hatte lediglich im dritten Satz mit Gegenwehr aus der Wetterau zu kämpfen.
Satz 1 blieb mit 25:15 eindeutig- Satz 2 mit 25:9 gar einstellig für die SGR-Herren der Dritten.
Im dritten Satz zeigten die Oldies aber nochmals Moral und hielten bis zum 18:15 eine permanente Drei Punkte Führung. Aber schon 5 Minuten später hatten die Kinzigtaler dank einer kleinen Aufschlagsserie und drei für die Rodheimer “unglücklichen” Schiedsrichterentscheidungen das Blatt gewendet (25:19).
“ Unsere Annahmequote war unter Wert , die Angriffsleistung der Neuenhasslauer überragend – somit hatten wir keine reale Siegchance,” analysiert Martin Kersten , Zuspieler der SG Rodheim, nüchtern und hofft nach Spielen gegen die “big fours” der Liga nun in ruhigeres Fahrwasser zu kommen.
 
“Wir haben ein Mammutprogramm am Wochenende vor uns. Bereits am Freitag (20Uhr Sporthalle Rodheim) steht das Hessenfinale der Ü53 gegen den VC Ober-Roden an , bevor am Samstag in Marburg eine Dreier-Spieltag losgeht. Hier treffen Rodheims “Graubärte” zuerst auf den Tabellennachbarn VfL Marburg, bevor am dritten Spiel des Tages der TSV Hessen Frankenberg mit snow-Volleyball Vize-Europameister Paul Becker aufläuft.
 
SGRodheim3 :  Albrecht- Kersten-Müller-Jansen-Steinhauer-Jahr-Breitenfelder-Rauffmann-Pakzies