Damen I: Nicht die perfekte Welle...
Am vergangenen Sonntag, dem 9. Februar 2025, reiste die 1. Damenmannschaft der SG Rodheim nach Waldgirmes. Dort ritten die Landesligistinnen nicht auf der perfekten Welle, sondern mussten unter anderem aufgrund einer Erkältungswelle den Spieltag zu acht bestreiten. Glücklicherweise konnte Trainerin Anna Wacker kurzfristig noch Lina Werland und Marina Scholtz de Oliveira - Spielerinnen der Damen 3 - rekrutieren, was den SGRlerinnen tatsächlich die Spielfähigkeit rettete. Der TV Waldgirmes 3 hingegen empfing Rodheim mit einem vollständigen Mannschaftskader.
Die SGR startete zunächst mit Svenja Bayer im Zuspiel, Anja Päsel und Theresa Fritsche im Mittelblock, Marina Scholtz de Oliveira auf Diagonal sowie Antonia Thiedmann und Libera Katrin Hultsch als Annahme/Außen. Wacker - eigentlich noch verletzt - und Werland hielten sich für den Bedarfsfall bereit. Der TVW setzte die SGRlerinnen wie erwartet von Anfang an unter Druck. Mit platzierten Aufschlägen schaffte es Waldgirmes immer wieder, die rodheimer Annahme vor Probleme zu stellen. Doch Rodheim erspielte sich mehr und mehr Sicherheit unter anderem durch die gute Blockarbeit von Fritsche und Päsel. Bayer schaffte es immer wieder, auch aus schwierigen Situationen ihre Angreifer erfolgreich einzusetzen. Gute Aufschläge der SGR deckten beim TVW immer wieder Schwachstellen in der Annahme auf, die die Rodheimerinnen jedoch nicht konstant zu nutzen wussten. Und zu allem Übel verletzte sich Fritsche in der Crunchtime, sodass sie für den Rest des Spiels nicht mehr eingesetzt werden konnte. Werland (eigentlich Annahme/Außen) kam auf's Feld, und das Team war gezwungen, sich für den Rest des Satzes neu zu organisieren. Schlussendlich musste sich Rodheim mit 20:25 geschlagen geben.
Neuer Satz - neue Aufstellung - neues Glück! Thiedemann wechselte zum Mittelblock, Werland war nun auf Ihrer gewöhnlichen Annahme/Außen-Position. Von Anfang an hatte die SGR massive Probleme in der Annahme. Die Gastgeberinnen nutzten dies gnadenlos aus, und Rodheim lief sehr schnell einem hohen Rückstand hinterher. Es war Zeit, dass Wacker ihre Erfahrung in Annahme und Abwehr auf's Feld brachte, womit sie ihr Team merklich stabilisieren konnte. Der Rückstand war für Rodheim jedoch nicht mehr aufzuholen und so unterlag man in Satz 2 sehr deutlich mit 14:25.
In der Satzpause schwor Wacker ihr Team nochmals ein: "Wir geben keinen Ball verloren und lassen uns auf keinen Fall unterkriegen." Mit breiter Brust starteten die Rodheimerinnen in den 3. Satz. In allen Elementen deutlich stärker und konstanter erspielten sie sich nach und nach einen 4-Punkte-Vorsprung. Der Satzsieg war in greifbarer Nähe. Doch eine Aufschlagserie der Gastgeberinnen brachte diese wieder in Führung. Rodheim schaffte es nicht mehr, das Blatt zu wenden, und so mussten man sich auch in Satz 3 mit 22:25 geschlagen geben. Der TV Waldgirmes gewann verdient mit 3:0, und Rodheim musste ohne Punkte wieder die Heimreise antreten. In zwei Wochen bestreitet die SGR ihren nächsten Heimspieltag - hoffentlich wieder mit einem vollständig genesenen Kader.
SG Rodheim: Anja Päsel, Theresa Fritsche, Antonia Thiedmann, Svenja Bayer, Anna Wacker, Lina Werland, Marina Scholtz de Oliveira und Katrin Hultsch
Herren II: Mit starker Teamleistung zurück in die Erfolgsspur
Am vergangenen Sonntag fuhr die 2. Mannschaft der SG Rodheim nach Bergshausen zum vorletzten Auswärtsspiel der Saison. Die Rodheimer waren trotz eines stark dezimierten Kaders fest entschlossen, nach zwei Niederlangen am vergangenen Spieltag wieder einen Sieg einzufahren. Konstantin Stodtmeister gab sein Debüt als Diagonalangreifer, während Libero Daglioglu sein 1. Saisonspiel bestritt und Außenangreifer König als Mittelblocker aushielf.
Im ersten Satz taten sich die Rodheimer jedoch schwer, ins Spiel zu kommen. Sie setzten zwar immer wieder gute Akzente, doch aufgrund starker Abwehrarbeit der Gastgeber und der noch vorhandenen Unordnung im Rodheimer Spiel entschieden die Gastgeber Satz 1 mit 25:19 für sich.
Satz zwei begann ähnlich wie Satz eins: Bergshausen war leicht überlegen und konnte sich so schnell mit 5 Punkten absetzen. Jedoch kamen die Rodheimer immer besser ins Spiel und vor allem Zuspieler Kersten als auch Außenangreifer Tilly stachen dabei besonders heraus. So gaben sich die Rodheimer nicht auf, holten den Rückstand auf und gewannen Satz 2 am Ende knapp mit 29:27.
In Satz 3 merkte man, dass der Knoten endlich geplatzt war. Die Rodheimer spielten immer besser und konnten so durch eine starke Teamleistung einen leichten Vorsprung über den Satz hinweg halten. Am Ende sicherte König den 25:19 Satzgewinn mit 3 sensationellen Blocks in Folge.
In Satz 4 hatten die Gastgeber nun kaum noch etwas entgegenzusetzen. Die Rodheimer spielten frei auf und ließen Bergshausen unter anderem mit einer stabilen Annahme und starken Angriffen von Steinberg keine Chance. Dementsprechend deutlich gewannen sie Satz 4 mit 25:14 und damit auch das Spiel mit 3:1.
Insgesamt zeigten die Rodheimer mit einer starken Teamleistung eine deutliche Reaktion auf den vergangenen Spieltag und auch Trainer Zschiesche war sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Mit diesen wichtigen Punkten stellte Rodheim außerdem den 6 Punkte Vorsprung auf Verfolger Marburg wieder her und geht mit einem guten Gefühl in das direkte Duell am 22.2.
Für sie SG Rodheim spielten: Hüseyin Daglioglu, Mark Tilly, Konstantin Stodtmeister, Ben Zander, Karsten Rauffmann, Martin Kersten, Alexander Steinberg, Detlef Zschiesche, Philip König
Senioren: Großes Wochendprogramm für die Rodheimer Senioren-innen Teams
Nur der Sieger der Südwest Meisterschaften ist direkt dabei.
Mit gesamt 6 Mannschaften (4 Herren und 2 Damen) sind die Rodheimer inzwischen zu einem der absoluten Hotspots im deutschen Altersklassen-Volleyball aufgestiegen.
Starten werden am Samstag die Damen 49+ in heimischer Halle gegen die Tg Bad Soden und dem Saar Volley, während Herren 53+ in Mainz zu Gast ist und sich gegen Bretzenheim, Bad Neuenahr, und Saar Volley durchsetzen muss.
Die weiteste Anfahrt haben die Oldies 64+ . In Saarbrücken warten die Saarlandauswahl, Bad Neuenahr und der TuS Kriftel ab 11 Uhr.
Weiter geht es an gleicher Stelle für Damen 54+ am Sonntag mit den Gegnerinnen aus Gelnhausen und Saar Volley.
Schwer wird es für die Rodheimer47+ Spieler in Mainz, wenn gegen Dsw Darmstadt , Mainz-Bretzenheim und der SG Spiesheim gespielt wird.
Heimvorteil haben die Männer 59+ bei ihren Games gegen Senior Volley Saar und dem TSV Speyer ab 11 Uhr in Rodheim.
„Wir hoffen uns mit allen Teams für die DM zu qualifizieren , sind gut vorbereitet wissen aber auch besonders um die Qualität des saarländischen Stützpunktes in Saarbrücken. Hier wird sehr aktive Arbeit geleistet einschließlich medizinischer Betreuung“ , so SGR Abteilungsleiter Peter Stössinger, dem Gesicht der Rodheimer Seniorenerfolgsgeschichte
Herren II: nur 1 Punkt aus 2 Spielen
Am vergangenen Heimspieltag trat die SG Rodheim II in der Landesliga Nord gleich zweimal an und bot den Zuschauern spannende Volleyballaction.
Im ersten Spiel trafen die Rodheimer auf die Mannschaft des SSC Vellmar II. Für die SG Rodheim II war es ein besonderer Tag, da der junge Spieler Ben Zander erstmals im Angriff auf dem Feld stand und Berlik seine Premiere als Libero feierte. Die Rodheimer starteten jedoch holprig und hatten in den ersten beiden Sätzen mit dem starken Aufschlagdruck der Vellmarer zu kämpfen. Erst im dritten Satz fanden sie besser ins Spiel und konnten diesen deutlich mit 25:9 für sich entscheiden. Der vierte Satz war hart umkämpft, doch Rodheim konnte ihn knapp mit 25:23 gewinnen. Im entscheidenden fünften Satz mussten sie sich jedoch unglücklich mit 13:15 geschlagen geben. Vellmar ging somit als verdienter Sieger vom Platz, während Ben Zander mit seiner herausragenden Leistung im Angriff positiv hervorzuheben war. Das Endergebnis lautete 2:3 (19:25, 14:25, 25:9, 25:23, 13:15).
Im zweiten Spiel trat die SG Rodheim II gegen die SG Main-Kinzig Volleys an. Hier gab es eine leichte Umstellung in der Aufstellung: Ben Zander übernahm wieder die Libero-Position, während Berlik im Angriff spielte. Der erste Satz war eng, doch Rodheim musste ihn mit 22:25 abgeben. Leider verletzte sich Diagonalangreifer Stodtmeister nach dem ersten Satz und konnte nicht weiterspielen, was die Situation für Rodheim zusätzlich erschwerte. In der Folge fand die Mannschaft nicht ins Spiel und verlor auch die Sätze zwei und drei deutlich mit 11:25 und 19:25. Das Endergebnis lautete 0:3.
Trotz der doppelten Niederlage bleibt die SG Rodheim II weiterhin Tabellenführer. Trainer Detlef Zschiesche äußerte sich optimistisch: „Die Rückrunde wird kein Spaziergang, aber ich sehe den restlichen Spielen positiv entgegen.“
Die Mannschaft wird nun an ihren Stärken arbeiten, um in den kommenden Spielen wieder erfolgreich zu sein.
Für Rodheim spielten:Jens Bender, Detlef Zschiesche, Alexander Steinberg, Uwe Berlik, Stefan Brömmeling, Julian Heidt, Ben Zander, Andreas Zander, Karsten Rauffmann, Philip König und Robert Stodtmeister
Damen I: 5 Punkte zu Hause
Am vergangenen Samstag, dem 25. Januar 2025, empfing die 1. Damenmannschaft der SG Rodheim den TV Jahn Kassel sowie den USC Gießen im Sportzentrum Rodheim. An den Heimspieltagen der Hinrunde konnten die Landesligistinnen keinen Heimsieg einfahren. Diesen Fluch galt es zu brechen und ein paar wichtige Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.
Im ersten Spiel trafen die SGlerinnen auf Kassel. "Der TV ist zwar auf dem vorletzten Tabellenplatz und mit einem ersatzgeschwächten Kader angereist, jedoch keinesfalls zu unterschätzen.", schwor Trainerin Anna Wacker ihr Team ein. "Wir müssen von Anfang an mit vollem Einsatz spielen." Gesagt getan: Die Rodheimerinnen dominierten das Spiel von Beginn an mit einer souveränen Leistung in allen Elementen. Starke Aufschläge, variables Zuspiel, platzierte Angriffe sowie eine stabile Annahme und Abwehr - die SGR ließ die Kasselerinnen nicht ins Spiel kommen und sicherte sich nach knapp einer Stunde einen 3:0 Sieg (25:10, 25:12, 25:15) und 3 Punkte für die Tabelle.
Mit dem USC Gießen wartete im zweiten Spiel ein spannendes Duell auf Wackers Team. In der Hinrunde konnte man gegen Gießen einen 3:1 Erfolg feiern und ging dennoch mit gesundem Respekt in diese Parie. Die Gastgeberinnen starteten konzentriert und gingen dank starker Aufschläge früh in Führung. Wieder spielte sich die SGR in einen Rausch und feierte jeden Punkt lautstark. Mit einer soliden Annahme und präzisen Angriffen konnten sie die Gegnerinnen immer wieder unter Druck setzen. Am Ende sicherten sich die Gastgeberinnen den ersten Satz deutlich mit 25:12. Im zweiten Satz jedoch wendete sich das Blatt. Von Beginn an dominierten die Gießenerinnen die SGR mit ihren Aufschlägen und vereitelten mit ihrer sehr gut positionierten und flexiblen Abwehr Rodheims Punktchancen ein ums andere Mal. Wacker versuchte durch diverse Wechsel und taktische Ansagen in den zwei verfügbaren Auszeiten ihr Team wieder auf Siegeskurs zu setzen. Jedoch musste Rodheim schlussendlich Satz 2 mit 15:25 an Gießen abgegeben.
Aufstehen - Krone richten - weiter machen! So lautete das Motto für Durchgang 3. Die Rodheimerinnen starteten wieder selbstbewusst und kämpferisch in den neuen Satz. Doch der USC schwamm auf seiner Siegeswelle weiter und holte sich diesen Satz ebenfalls deutlich mit 25:17. "Dann gewinnen wir eben in 5 Sätzen.", machten sich die Rodheimerinnen Mut. In Satz 4 zeigten die Gastgeberinnen wieder eine dominante Leistung. Mit starken Blockaktionen und einem abwechslungsreichen Spielaufbau ließen sie den Gästen kaum Raum für eigene Angriffsversuche. Druckvolle Aufschläge brachten die Gegnerinnen immer wieder in Bedrängnis, und in der Abwehr gab die SGR keinen Ball verloren. Der Satz ging klar mit 25:10 an das Heimteam. Im 5. Satz lieferten sich der USC und Rodheim ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die SGRlerinnen ließen sich jedoch nach diesem harten Kampf zurück den Sieg nicht mehr nehmen und entschieden den Tiebreak mit 15:12 und das Spiel mit 3:2 für sich. Damit sicherten sie sich nochmals 2 Punkte für die Tabelle und können sich somit von Verfolger Vfl Bad Arolsen mit 8 Punkten absetzen. "Ich bin sehr stolz auf mein Team und den heutigen Sieg gegen einen starken USC. Wir haben uns nicht aufgegeben und gezeigt, dass wir auch solche schwierigen Spiele für uns entscheiden können.", schwärmt Wacker nach Spielende. Am 9. Februar wartet in Waldgirmes die nächste Herausforderung auf die Rodheimerinnen.
SG Rodheim: Alina Schack, Hannah Knopp, Linda Gläser, Theresa Fritsche, Lisa Köhler, Denise Kuss, Anja Päsel, Antonia Thiedmann, Svenja Bayer, Miriam Oberhofer, Katrin Hultsch
Herren I: Rodheimer Piraten unterliegen Walpershofen in spannender Heimpartie (1:3)
Am vergangenen Wochenende empfingen die Rodheimer Piraten das Team aus Walpershofen in der Regionalliga Südwest. In einer einer gut gefüllten Halle startete die Partie mit viel Energie und Spannung.
Bereits im ersten Satz entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen konnte. Die Rodheimer zeigten von Beginn an eine engagierte Leistung. In der entscheidenden Phase des Satzes gelang es Rodheim, sich durch eine starke Aufschlagserie von Sachs den nötigen Vorsprung zu erspielen. Mit diesem Rückenwind holten die Piraten den ersten Satz mit 27:25.
Auch im zweiten Satz präsentierte sich Rodheim zunächst stark und dominierte über weite Strecken. Durch präzise Annahmen und konzentriertes Spiel konnten die Piraten immer wieder Druck aufbauen und sich zwischenzeitlich eine Führung sichern. Doch Walpershofen ließ sich nicht beeindrucken und kämpfte sich Stück für Stück heran. In einer packenden Schlussphase waren es schließlich die Gäste, die ihre Chancen konsequenter nutzten und den Satz knapp für sich entschieden.
Mit dem Ausgleich im Rücken gewann Walpershofen immer mehr Selbstvertrauen und setzte die Rodheimer zunehmend unter Druck. Es zeigte sich, dass den Piraten langsam die Durchschlagskraft im Angriff fehlte. Walpershofen konnte sich so auch die nächsten zwei Sätze und damit das Spiel sicher.
Zum MVP(Most Valuable Player) auf Seiten der Piraten wurde Libero Julius Fröhlich, welcher mit guter Abwehrleistung und konstanter Annahme zu überzeugen wusste.
Für die Rodheimer geht es in zwei wochen erneut mit einem Heimspiel weiter. Am 08.02.25, 20:00 Uhr ist Frankfurt zu Gast bei den Piraten. Bereits am darauffolgenden Tag sind die Männer um Trainer Johannes Fröhlich dann in Mainz gefordert, bevor es die Woche drauf mit einem Heimspiel gegen Sinzig weiter geht. ( 15.02.25, 20:00 Uhr)
Für die Rodheimer Piraten gilt es nun, die Niederlage schnell abzuhaken und im Training die nötigen Stellschrauben anzupassen, um im nächsten Spiel wieder voll angreifen zu können.
Für Rodheim spielte: Christian Ruppert, Fabian Luczak, Peter Preisendörfer, Moritz Sachs, Johannes Fröhlich, Tom Fritsche, Eman Mukovic, Jakob Peiffer, Raid Mukovic, Julius Fröhlich